Die kick!fm Freaknacht ist zurück!

“Comeback des Jahres” ist vermutlich übertrieben, “Radiocomeback des Jahres” passt schon eher. Am kommenden Samstag kehrt die “kick!fm Freaknacht” zurück.
kick!fm Freaknacht 30.11.2019Vier Stunden Radio ohne Limit, dafür aber mit Spannung, Spiel und Schokoladenschnaps. Los gehts ab 22.00 Uhr, weltweit in Farbe und bunt via www.kickfm.eu. Wir hören uns.

Radio Osnabrück neu auf 107,6 MHz

Seit den Nachmittagsstunden ist der Lokalsender für Osnabrück-Land und Stadt auf 107,6 MHz zu empfangen. Abgestrahlt wird die Frequenz vom Standort Osnabrück-Widukindland, die Sendeleistung beträgt 630 Watt. Im Mai diesen Jahres tauchte die Frequenz zum ersten Mal offiziell auf.
Warum die Doppelausstrahlung vom “Schinkelturm”? Im sehr vollen UKW-Band um Osnabrück ist aufgrund der (Grenz-) Lage nur noch Richtstrahlung möglich. Die Stammfrequenz 98,2 MHz sendet Richtung Nordwesten und versorgt dadurch die Stadt Osnabrück sowie die Gebiete nordwestlich davon (der Sender ist bis Twente aufnehmbar). Die neu aufgeschaltete 107,6 versorgt hingegen die Gebiete nördlich und östlich der Stadt. Vor allem im Bereich Ostercappeln/Bohmte/Bad Essen ist eine deutliche Empfangsverbesserung zu verzeichnen. Die 98,2 sendet nicht in diese Richtung, östlich von Osnabrück ist auf dieser Frequenz NDR Info vom ziemlich hoch gelegenen Standort Stadthagen zu empfangen. Der Sender Melle ist “hinter dem Berg” und kann hier nicht helfen.
Durch die 107,6 ist noch keine Vollversorgung im Zielgebiet gegeben. Selbst mit überdurchschnittlichen Empfängern gibt es in einigen Bereichen Empfangslücken. Trotzdem hat sich durch die Inbetriebnahme der neuen Sendeanlage die technische Reichweite verbessert. Radio Osnabrück ist nun in fast allen Gegenden des Landkreises mehr oder weniger störungsfrei zu empfangen.

Luistercijfers September-Oktober 2019

Die drei meistgehörtesten Radiosender in den Niederlanden bleiben unverändert. NPO Radio 2 konnte im Vergleich zum Vorjahr 1,7% zulegen.

NPO 3FM hatte in diesem Zeitraum den geringsten Marktanteil aller Zeiten und bleibt sogar hinter dem Marktanteil des Klassikprogramms NPO Radio 4 zurück. Welchen Weg der Sender künftig einschlagen wird, ist unklar. Die Formatwechsel in den vergangenen Monaten blieben jedenfalls ohne positiven Effekt.

Hier die aktuellen Zahlen:

01. NPO Radio 2: 13.0 % (12.4 %)
02. Radio 538: 11.2 % (10.6 %)
03. Qmusic: 10.2 % (10.1 %)
04. Radio 10: 9.6 % (9.7 %)
05. NPO Radio 1: 8.5 % (8.1 %)
06. Sky Radio: 8.1 % (8.4 %)
07. NPO Radio 5: 3.9 % (4.4 %)
08. Radio Veronica: 3.5 % (3.6 %)
09. 100% NL: 3.4 % (3.3 %)
10. NPO Radio 4: 2.6 % (2.5 %)
11. NPO 3FM: 2.2 % (2.5 %)
12. SLAM!: 1.3 % (1.3 %)
13. Sublime: 0.9 % (0.8 %)
14. Classic NL: 0.9 % (-)
15. BNR Nieuwsradio: 0.8 % (0.7 %)
[Quelle: radiofreak.nl]

Radiomarkt in Hamburg vor Änderungen

Generell werden UKW-Lizenzen in Deutschland einfach nur verlängert. Lässt sich ein Radioveranstalter nichts zu Schulden kommen oder gerät er nicht in wirtschaftliche Schieflage, behält er seine UKW-Lizenz. Anders in Hamburg: dort wurden bestehende Lizenzen nicht einfach so verlängert.

Die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) hatte im Februar diesen einen großen Teil der UKW-Frequenzen in Hamburg neu ausgeschrieben. Das war übrigens die erste Ausschreibung seit 1991. In der heutigen Sitzung wurde über folgende Neulizenzierungen entschieden:

91,7 917xfm → ab 01.04.2022 ByteFM
95,0 HAMBURG ZWEI → bleibt unverändert
97,1 ENERGY Hamburg → ab 01.08.2020 FluxFM
103,6 Radio Hamburg → bleibt unverändert
104,0 Radio Hamburg mit Cityfenster → ab 01.04.2022 ByteFM
106,8 ROCK ANTENNE Hamburg → bleibt unverändert

Beworben hatten sich folgende Programmveranstalter:
917XFM, egoFM, HAMBURG.FM, HAMSTURAD, Radio TEDDY (für 91,7 und 104,0)
ENERGY Hamburg (für 97,1)
Metropol FM, Radio Paradio (für 95,0)
[Quelle: www.ma-hsh.de]
Die Macher von ENERGY dürften über diese Entscheidung alles andere als glücklich sein. Seit Oktober 1995 ist das Programm über 97,1 MHz im Raum Hamburg zu empfangen. Von ENERGY bleibt auf jeden Fall das deutschlandweite Programm via DAB+ und vielleicht versucht man ja einen Platz im Hamburger Privatpaket auf Kanal 11C zu bekommen. In den letzten Media-Analysen pendelte der Sender 23.000 und 39.000 Hörern pro Stunde (der Martkführer Radio Hamburg lag zwischen 170.000 und 200.000 Hörern).