Hörtipp: radioeins Medienmagazin vom 04.08.2018

Das Medienmagazin auf radioeins ist für mich seit etwa zwei Jahren ein fester Bestandteil meiner Hörgewohnheiten. In der Regel bin ich am Samstag zwischen 18.00 und 19.00 Uhr anderweitig beschäftigt, Gott hat aber irgendwann den Podcast erfunden. So höre ich das Ganze zu 99% zeitversetzt und erfahre je nach Schwerpunkt mehr oder weniger interessante Dinge.
radio einsIn der Regel wird das Ganze trocken und seriös präsentiert, die eine oder andere radioeinstypische Spitze wird elegant in die Sendung eingebaut. Anders am vergangenen Samstag: Schwerpunktthema war das Wetter (ich interessiere mich seit der 4. Klasse für das Thema, aus Zeitgründen leider nur sehr rudimentär), als Gast war Jörg Kachelmann dabei. Das Verhältnis ARD vs. Kachelmann ist ja bekannt, daher Hut ab vor Jörg Wagner ihn doch ziemlich präsent zu platzieren. Kachelmann nimmt ja bekanntlich kein Blatt vor den Mund und lässt dies auch ab der ersten Sekunde hören. Hier kann man sich das Ganze nochmal anhören (Podcast-Version):

[Quelle: rbb]

[Quelle: nurnutzenfallsderrbbgehackedwurde]

Ich kann mich (abgesehen von Wosch – Moment, das ist auch bei radioeins) nicht mehr daran erinnern bei einer Radiosendung aus Deutschland so gelacht zu haben. Und: Kachelmann’s Aussagen haben Hand und Fuß. Mehr als hörenswert.

Verkehrsmeldungen für Mecklenburg-Vorpommern (04.08.2018)

Eher aus einer Bierlaune heraus habe ich im vergangenen Jahr einmal die Verkehrsmeldungen von NDR und der Ostseewelle verglichen. Dieser Artikel wurde in den letzten 12 Monaten quer durch die Republik gereicht, ich hatte Zugriffe vom NDR über den WDR bis hin zum Bayerischen Rundfunk. Privatstationen geben sich ja oftmals nicht zu erkennen, da sie in den Logfiles nur mit einer Provideradresse (T-Online etc.) auftauchen. Ich bin also nicht der Einzige, der sich mit diesem Thema beschäftigt.

Viele Mediennutzer in Mecklenburg-Vorpommern empfinden den NDR als „Westfunk“ oder „Sender für Hamburg“. Natürlich gibt es regionalisierte Inhalte und eine Landeswelle, ansonsten spielt sich viel rund um Hamburg ab. Diese Lücke nutzt die Ostseewelle meiner Meinung nach sehr geschickt in dem sie hörernah klingt (über die Echtheit lässt sich natürlich streiten). Das Konzept scheint aufzugehen: in vielen Geschäften wird der Sender gehört (Quelle: eigene Beobachtungen während meiner Aufenthalte auf Rügen sowie auf Hin- und Rückweg).

Mecklenburg-Vorpommern ist ein Reise- und Transitland, Verkehrsmeldungen sind wichtig für die weiteren Tagesplanungen. Muss ich früher starten weil auf der B96 ein Stau ist? Brennt ein LKW auf der A19? Die Qualität der Verkehrsmeldungen spielt hierbei auch eine Rolle, Musik, Comedy und der andere Beratermist gerät da in den Hintergrund. Vielleicht kommt das ja mal bei den Sendenden an.
Den Vergleich zwischen den Verkehrsmeldungen der einzelnen Sender habe ich in diesem Jahr etwas aufwändiger gestaltet. Ich wollte beobachten, wie sie die Meldungen im Laufe des Tages entwickeln. Also habe ich den Stream der Ostseewelle mitgeschnitten und mir die NDR-Inhalte über DVB-S geholt. Bei diesen Stichproben konzentriere ich mich nur auf die Meldungen zur vollen Stunde. Alles, was vor- oder nachher gemeldet wurde, kann ich im Zweiffelsfall bei der Ostseewelle nachvollziehen, für den NDR habe ich ca. 25 minütige Mitschnittfenster programmiert. Ausgesucht habe ich mir den vergangenen Samstag, in einigen Bundesländern enden die Schulferien in diesen Tagen. An dem Tag war es warm, an der Küste gab es bedeckten Himmel. Also keine besonderen Randbedingungen. Und das ist dabei herausgekommen.

10.00 Uhr
Der Dauerstau auf der A20 bei Bad Sülze wird auf der Ostseewelle nicht erwähnt, dafür aber in beiden NDR-Programmen. Dass es auf der B111 Richtung Usedom und an der Großbaustelle bei Bergen/Rügen Verzögerungen gibt, erwähnt der NDR nicht. Beides sind typische Touristenstrecken.
NDR2:

NDR1 MV:

Ostseewelle:

11.00 Uhr
Der Verkehr nimmt zu, NDR 2 meldet nur noch Staus ab 4km. Daher fehlen die B110 und die B111 von und nach Usedom. Die Ostseewelle übersieht die Dauerbaustelle auf der A20, NDR 1 MV hat sie im Programm, das Gleiche gilt für die Behinderungen auf der B105 bei Bentwisch und Ribnitz-Damgarten. Bewerte ich nicht so stark, vielleicht waren die Meldungen noch zu neu oder zu alt.
NDR2:

NDR1 MV:

Ostseewelle:

12.00 Uhr
Hier fehlen mir die Meldungen von NDR 1 MV, ich habe den Timer falsch programmiert bzw. die ausführlichen Nachrichten um 12.00 Uhr nicht auf dem Schirm. NDR2 meldet alles ab 4km. Dass auf der A20 bei Grimmen ein Auto brennt, erwähnt man nicht, ebenso fehlen die 45 Minuten Verzögerung bei Damgarten.
NDR2:

Ostseewelle:

13.00 Uhr
Weiterhin starker Verkehr auf den norddeutschen Straßen, NDR 2 bleibt bei Staus ab 4km. Dass es rund um Usedom und auf der B105 bei Damgarten tlw. 45 Minuten Verzögerung gibt, taucht nur bei NDR 1 MV und bei der Ostseewelle auf. Die Ostseewelle übersieht dieses Mal die bekannte Baustelle bei Tribsees.
NDR2:

NDR1 MV:

Ostseewelle:

14.00 Uhr
Die Ostseewelle meldet eine Vollsperrung auf der B105 Mönchhagen-Stralsund und einen Unfall auf der B111 Wolgaste Brücke Richtung Bannemin, NDR 1 Radio MV nicht. Dafür hat der NDR 6km Stau auf der A20 am Kreuz Uecker-Randow Richtung Berlin im Programm. Gemeint ist vmtl. das Dreieck Uckermark in Nordostbrandenburg. Dieses Mal beschreibt die Ostseewelle auf sehr ausführlich wie die Baustelle Tribsees umfahren werden kann. Auf NDR 2 gibt es keine Meldungen für Mecklenburg-Vorpommern.
NDR2:

NDR1 MV:

Ostseewelle:

15.00 Uhr
Die A20 bei Tribsees entwickelt sich zu einem Problem. Laut Ostseewelle beträgt die Wartezeit 40 Minuten, NDR 1 MV meldet 70 Minuten aus Rostock und 20 Minuten aus Richtung Stralsund. NDR2 meldet nichts unter 4km, 40 bis 70 Minuten klingt aber nach mehr als 4km.
NDR2:

NDR1 MV:

Ostseewelle:

16.00 Uhr
Hurra, NDR2 meldet zum ersten Mal die Baustelle Tribsees und kurz darauf die Behinderungen auf der B105 Mönchhagen-Stralsund (erste Erwähnung bei der Ostseewelle um 14.00 Uhr). NDR 1 MV meldet Gegenstände auf der A20 in der Nähe der Raststätte Fuchsberg-Süd. Das melden die anderen Sender nicht.
NDR2:

NDR1 MV:

Ostseewelle:

Danach endet das Experiment. NDR2 ist als Begleitung in Mecklenburg-Vorpommern nur bedingt brauchbar, das ist natürlich der Größe des Sendegebietes geschuldet. Auf der anderen Seite sendet SWR3 minutenlange Verkehrsmeldungen für ein großes Sendegebiet. Das ist halt das „Leid“ einer sog. „Servicewelle“. NDR 1 MV sollte sich meiner Meinung nach noch weiter auf die wichtigen Bundesstraßen im Land konzentrieren. Im Vergleich zu den wenigen Autobahnen ist das Netz recht gut ausgebaut. Ob die Meldungen ausschließlich von der Polizei oder auch von Hörern kommen, müssen die Verantwortlichen selbst entscheiden, am Hörerzuspruch dürfte es nicht liegen (NDR 1 MV hat 481.000 Hörer, die Ostseewelle 387.000 – Quelle: reichweiten.de, Tagesreichweite, alle Altersstufen).

Luistercijfers Mai-Juni 2018

NPO Radio 2 bleibt auch im Zeitraum Mai-Juni 2018 Marktführer in den Niederlanden. Der Vorsprung ist ähnlich groß wie im Vormonat. NPO Radio 1 verliert mit 0,8 % die meisten Marktanteile´, Radio Veronica verliert 0,3 %. Erwähnenswert ist noch das leichte Plus von NPO 3FM nach vielen Monaten Talfahrt.
Hier alle Zahlen:

01. NPO Radio 2: 12.0 % (12.1 %)
02. Radio 538: 11.6 % (11.6 %)
03. Sky Radio: 9.5 % (9.6 %)
04. Qmusic: 8.7 % (8.5 %)
05. Radio 10: 8.0 % (8.0 %)
06. NPO Radio 1: 7.5 % (8.3 %)
07. NPO Radio 5: 4.1 % (4.2 %)
08. 100% NL: 3.9 % (3.7 %)
09. Radio Veronica: 3.5 % (3.8 %)
10. NPO 3FM: 3.0 % (2.9 %)
11. NPO Radio 4: 2.3 % (2.2 %)
12. SLAM!: 1.7 % (1.6)
13. Classic FM: 1.2 % (1.1 %)
14. Sublime: 0.8 % (0.8 %)
15. BNR Nieuwsradio: 0.8 % (0.7 %)
[Quelle: radio.nl]

Frequenztausch im Raum Cloppenburg?

Ein User aus dem UKW/TV-Forum hat sich vor wenigen Tagen den Streamserver von Radio 21 etwas genauer angesehen und dort diesen Eintrag entdeckt:
Radio 21-StreamserverRadio 21 auf 99,3 MHz aus Cloppenburg? Gibt es derzeit nicht. In Cloppenburg – bzw. Molbergen-Peheim – sendet derzeit die Ems-Vechte-Welle auf 99,3 MHz. Dank des mit 220 Metern realtiv hohen Sendemastens, ist der Sender trotz der relativ geringen Sendeleistung von 1,0 kW in weiten Teilen des Weser-Ems-Gebietes zu hören.
99,3 MHzWas steckt hinter diesem Eintrag? Sollen hier Frequenzen getauscht werden? Fassen wir die Fakten zusammen: im April 2017 liefen vom Standort Papenburg aus Testsendungen für die Ems-Vechte-Welle auf 89,5 MHz. Eine in meinen Augen ziemlich beknackte Koordination da vom niederländischen Standort Smilde auf 89,6 MHz (5,0 KW) gearbeitet wird. Die Frequenz 99,3 MHz wurde auf der Ems-Vechte-Welle lange mit “Papenburg 99,3” beworben, Papenburg ist allerdings rund 40km vom Sender Molbergen entfernt. Klassische Billigradios werden in Papenburg entsprechende Schwierigkeiten mit dem Empfang der 99,3 haben. Daher macht die 89,5 doch Sinn. Das Sendegebiet von Radio 21 hingegen weist gerade in dem Bereich eine große Lücke aus:
Sendegebiet Radio 21Der Sender Molbergen würde diese Lücke definitiv schliessen:
Sendegebiet Molbergen 99,3 MHzMöglicherweise nimmt also die Ems-Vechte-Welle eine neue Frequenz am Standort Papenburg in Betrieb und gibt die Frequenz in Molbergen ab an Radio 21. Das wäre ein interessanter Schachzug für den gern totgesagten UKW-Bereich. Vor wenigen Wochen tauchte in der wöchentlich veröffentlichten BNetzA-Datei die Frequenz 99,3 MHz für den Raum Melle auf. Gerüchteweise soll diese an Radio 21 gehen, das spricht ebenfalls für eine Änderung am Standort Molbergen. Vermutlich wird die Ems-Vechte-Welle irgendwann noch einen Sender in Meppen in Betrieb nehmen, an diesem Standort ist z.B. 98,3 MHz koordiniert. Könnte eine Gegenleistung für das Abtreten der reichweitenstarken 99,3 sein.

Zum Standort Molbergen: er wurde in den späten 1960ern errichtet und diente lange zur Verbreitung des ZDFs und des NDR Fernsehens. 1997 wurde an diesem Standort die UKW-Frequenz 99,3 MHz für den Offenen Kanal Cloppenburg in Betrieb genommen. Anfang 1999 gab es Streit unter den Verantwortlichen des OK CLP, der Sendebetrieb wurde eingestellt. Ich habe mich seinerzeit beim Offenen Kanal Osnabrück dafür stark gemacht einen Übernahmeantrag für diese Frequenz zu stellen, damit der Nordkreis Osnabrück besser versorgt wird. Wie so oft wurden die Verantwortlichen von der Realtität überholt, im Sommer 1999 wurde ein Testprogramm der Ems-Vechte-Welle aufgeschaltet (gefolgt vom regulären Programm). Mittlerweile verbreiten NDR und Dlf Kultur Programme über diesen Standort. Seit etwas über einem Jahr wird auch das erste bundesweite Digitalradiopaket mit 5kW auf Kanal 5C über diesen Standort verbreitet. Hier ein Senderoto aus dem Jahr 2006
Sender Molbergen-Peheim / Cloppenburg

Einschaltquoten der NRW-Lokalsender (E.M.A. NRW 2018 II)

Radio NRW ist gemäß der ma Audio 2018 II Marktführer in Nordrhein-Westfalen. Doch die Unterschiede in den einzelnen Verbreitungsgebieten sind teilweise gravierend: während die Locals im Ruhrgebiet an den Hörern vorbeisenden und max. 30% Einschaltquote (“Hörer gestern”) erreichen, ist man gerade in Ostwestfalen Marktführer. 1LIVE liegt dort oft weit unter 20% – sofern die Pressemitteilungen stimmen. Der Hipsterfunk kommt offensichtlich nicht überall gut an.

Ich habe mir die Mühe gemacht und alle Webseiten der Lokalsender nach Informationen über die jeweilige Einschaltquote im Rahmen der E.M.A. NRW 2018 II durchforstet. Das sind meine Ergebnisse:

Radio Bielefeld: 52%
Radio Westfalica: 51%
Radio Kiepenkerl: 46%
Radio Herford: 44%
Radio WMW: 42%
Radio Gütersloh: 41%
Radio WAF: 40%
Radio MK: 38%
Radio Sauerland: 37%
Radio Lippe: 36%
Radio RST: 36%
Radio Hochstift: 35%
Radio Oberhausen: 32%
Radio Essen: 32%
Radio Herne: 31%
Radio Bochum: 30%
Antenne Münster: “mehr als 30%”
107.7 Radio Hagen: 30%
Radio Euskirchen: 26%
Radio KW: 26%
Radio Duisburg: 19%
Radio Ennepe Ruhr: 13%

Hier gibt es Vergleichswerte aus der E.M.A. NRW 2018 I.

ma Audio 2018 II – Wo sind die Hörer hin?

Gestern gab es wieder offizielle Zahlen zur Radionutzung in Deutschland. Wie immer handelt es sich dabei ein Blick in die Glaskugel. Interessant ist, dass dieses Mal sehr viele Sender ein Minus aufweisen. Wo sind die Hörer? Aus eigenen Beobachtungen weiss ich, dass oftmals Spotify, Youtube oder eigene Musikdateien zur Beschallung genutzt werden. Also der gleiche Geräuschteppich, der früher™ durch Cassetten erzeugt wurde. Täglich grüßt das Murmeltier…

Sind wirklich so viele Radiohörer auf Spotify unterwegs? Hier ein paar Zahlen zum großen Radio-Gespenst:

Spotify: 61.151 (50.902 / +20,1 %)
[Quelle: rms.de]

Dieses Plus liest sich gewaltig (wie man bei uns im Norden so schön sagt), wir reden hier aber über eine Kleinstadt die Spotify angegeben hat. Wo ist das Problem? Alles in allem verstehe ich die Panik vor den On Demand-Medien nicht. Macht einfach interessantes Radio, idealerweise mit aktuellem oder Regional-/Lokalbezug. Das kann Spotify noch nicht.
Hier wieder ausgewählte Zahlen:

Deutschlandweit
sunshine live: 88.000 (79.000 / +11,4 %)
Klassik Radio: 314.000 (231.000 / + 35,9 %)
Radio Paloma: 96.000 (99.000 / – 3,0 %)
JAM FM: 49.000 (49.000 / + 0 %)
RTL RADIO: 165.000 (153.000 / +7,8 %)
Schlagerparadies: 75.000 (67.000 / +11,4 %)

Norddeutschland
NDR 2: 818.000 (802.000 / +2,0 %)

Schleswig-Holstein
R.SH: 269.000 (268.000 / +0,4 %)
delta radio: 36.000 (28.000 / +28,6 %)
Radio BOB! rockt Schleswig-Holstein: 42.000 (37.000 / +13,5 %)

Mecklenburg-Vorpommern
ANTENNE MV: 101.000 (100.000 / +1,0 %)
Ostseewelle HIT-RADIO MV: 151.000 (164.000 / -7,9 %)

Hamburg
alsterRadio: 29.000 (39.000 / -25,6 %)
ENERGY Hamburg: 26.000 (40.000 / -35,0 %)
HAMBURG ZWEI: 19.000 (22.000 / -13,6 %)
Radio Hamburg: 154.000 (175.000 / -12,0 %)

Niedersachsen
radio ffn: 339.000 (324.000 / +4,6 %)
Antenne Niedersachsen: 336.000 (312.000 / +7,7 %)
RADIO 21: 105.000 (104.000 / +1,0 %)

Bremen
Bremen Eins: 108.000 (94.000 / +14,9 %)
Bremen Vier: 89.000 (98.000 / -9,2 %)
ENERGY Bremen: 40.000 (31.000 / +29,0 %)

Nordrhein-Westfalen
1LIVE: 867.000 (879.000 / -1,4 %)
WDR 2: 990.000 (1.020.000 / -2,9 %)
radio NRW: 1.683.000 (1.657.000 / +1,6 %)
100’5 DAS HITRADIO: 34.000 (30.000 / +13,3 %)

Berlin-Brandenburg
radioeins: 91.000 (101.000 / -9,9 %)
Antenne Brandenburg: (166.000 / %)
Fritz: 97.000 (84.000 / -23,3 %)
Inforadio: 64.000 (64.000 / +0 %)
radioBERLIN 88,8: 97.000 (82.000 / +18,3 %)
94,3 rs2: 98.000 (109.000 / -10,9 %)
98,8 KISS FM: 59.000 (65.000 / -9,2 %)
100,6 FluxFM: 21.000 (24.000 / -12,5 %)
104,6 RTL: 111.000 (160.000 / -30,6 %)
105’5 Spreeradio: 94.000 (78.000 / +20,5 %)
BB RADIO: 112.000 (105.000 / +6,7 %)
Berliner Rundfunk 91.4: (132.000 / %)
ENERGY Berlin: 46.000 (60.000 / -23,3 %)
JAM FM Berlin: 35.000 (38.000 / -7,9 %)
Klassik Radio Gebiet Berlin: 45.000 (45.000 / +0 %)
radio B2: 93.000 (74.000 / +25,7 %)
Radio Cottbus: 21.000 (23.000 / -8,7 %)
Radio Paradiso: 35.000 (32.000 / +9,4 %)
Radio TEDDY: 62.000 (52.000 / +19,2 %)
Star FM 87.9: 85.000 (99.000 / -14,1 %)

Das Runterbrechen auf einzelne Bundeländer spare ich mir an dieser Stelle, da mir die Zahlen bei dieser MA sehr suspekt erscheinen. Wer Interesse hat, kann sich gern mit www.reichweiten.de auseinandersetzen, alternativ gibt es hier Zahlen zur ma Audio 2018.

Es fehlen meiner Meinung nach Zahlen zu Bremen NEXT und zu den Lokalsendern in Niedersachsen. Bremen NEXT wird vmtl. in den nächsten bzw. übernächsten Zahlen auftauchen, die kommerziellen Lokalsender in NDS werden sich vmtl. weiterhin in ihren Kombis verstecken.

Privates DAB+-Paket in Bremen auf Sendung

Seit ziemlich genau einer Woche ist das erste kommerzielle Digitalradiopaket Bremens auf Sendung. Verbreitet werden folgende Programme:

– Energy Bremen
– Nordseewelle
– radioB2
– ffn
– RADIO ROLAND

PELI ONE soll später noch hinzukommen, damit wären drei zusätzliche Stationen terrestrisch zu empfangen. Verbreitet wird das Paket aus Bremen-Walle auf Kanal 7D mit 2,0 kW, der Sender in Bremerhaven-Schiffdorf soll in der ersten Jahreshälfte 2019 dazu kommen (Sendeleistung: 0,5 kW).
DigitalradioDie eigentlich viel zu geringe Sendeleistung basiert nach meinen Infotmationen auf einem Einspruch aus Niedersachsen. Offenbar möchte man nicht, dass zu viele Niedersachsen das Bremer Digitalradioangebot nutzen. Radio Bremen selbst sendet übrigens nur mit 1,0 kW.

Interessant finde ich die Aufschaltung von Radio Nordseewelle.
Der Sender mit Sitz im ostfriesischen Norden ist über diesen DAB-Kanal außerhalb des eigentlichen Sendegebietes zu hören.

[Quelle: Screenshot von https://radio-nordseewelle.de/empfang]

Da meines Wissens aber keine DAB-Kapazitäten in Niedersachsen ausgeschrieben werden, ist dies der einzige Weg um im Digitalradio empfangbar zu sein. Ein kluger Schachzug.

Stanetzky-Leaks

Eigentlich bekommen Star-Moderatoren wie ich neben einer fürstlichen Gage auch lekker Catering. Beim NDR gibts nur Hering vom letzten Donnerstag und der WDR bestellt gern Döner mit dem besten Fleisch der 80er und 90er. Oder mit Erdbeergeschmack. Also bäh. Anders bei kick!fm. Da steht der Chef noch selbst in der Küche und brät Buletten. Eigentlich. Aber das was er sich jetzt erlaubt…
Ich bin gespannt welche Hürden Maestro sich noch einfallen lässt, Ihr könnt es morgen Abend bei kick!fm hören.

kick!fm: die Freaknacht kehrt zurück!

Neben dem Fußballgedöhns ist es an der Zeit mal über wirklich wichtige Dinge zu sprechen: die “Freaknacht” bei kick!fm kehrt zurück! Ende letzten Jahres hieß es noch großkotzig, dass niemand diese Sendung vermissen würde und daher eingestellt wird. Aber die Hörer haben uns überrannt: viele Nachrichten erreichten den Saftladen mit der Bitte die “Freaknacht” fortzuführen. Na wenn das so ist:
Die Show gibts zunächst als Summer Edition, wir also tragen Bikinis oder NICHTS. Alle Zutaten (Spielchen, schlechte Moderationen, noch schlechtere Musik, Bier) sind wie gewohnt dabei, los geht es um 22.00 Uhr. Weitere Infos gibt es auf www.kickfm.eu/freaknacht und irgendwas wird am Samstag aus dem Fenster fliegen (Fernseher, Leergut, Mischpult) – lasst Euch überraschen. Und seid vor allem mit dabei.

Luistercijfers April-Mai 2018

Laut den aktuellen Luistercijfers (wurden in der vergangenen Woche veröffentlicht) bleibt NPO Radio 2 der meistgehörteste Sender in den Niederlanden. Jahrelang befand sich Radio 538 an auf Platz 1, offensichtlich hat sich der Hörgeschmack geändert. Sind die Zeiten von Hits Only in den Niederlanden gezählt?

Sorgenkind bleibt nach wie vor NPO 3FM, der Sender ist mittlerweile aus den Top 10 verschwunden und befindet sich nur noch 0,7% vom Klassikprogramm NPO Radio 4 entfernt. Hier alle Zahlen:

01. NPO Radio 2: 12.1 % (11.9 %)
02. Radio 538: 11.6 % (11.8 %)
03. Sky Radio: 9.6 % (9.0 %)
04. Qmusic: 8.5 % (8.6 %)
05. NPO Radio 1: 8.3 % (8.5 %)
06. Radio 10: 8.0 % (8.2 %)
07. NPO Radio 5: 4.2 % (3.6 %)
08. Radio Veronica: 3.8 % (3.9 %)
09. 100% NL: 3.7 % (3.3 %)
10. NPO 3FM: 2.9 % (3.1 %)
11. NPO Radio 4: 2.2 % (2.4 %)
12. SLAM!: 1.6 % (1.6 %)
13. Classic FM: 1.1 % (1.3 %)
14. Sublime FM: 0.8 % (0.8 %)
15. BNR Nieuwsradio: 0.7 % (0.7 %)
[Quelle: radiofreak.nl, Vorjahreszahlen gibt es hier)