Nettes Spielzeug für Sony Ericsson-Handys

Im MySnip-Radioforum bin ich auf eine Erweiterung für das im Sony Ericsson integrierte UKW-Radio gestossen.

Dieses App (hach, ich liebe dieses Wort) ist nichts anderes als eine Java-Anwendung und lässt sich auf vielen gängigen Ericsson-Geräten installieren.

Zunächst habe ich mein K800i getestet. Das Programm lässt sich installieren und starten, die Frequenzen lassen sich aber nicht ändern. Also schnell mein C902 an den Computer geklemmt, die Datei auf das Handy kopiert und die Anwendung installiert. Und siehe da: Lääääuft!

Sony Ericsson K800i

Normalerweise sieht die Benutzeroberfläche ja so aus:

Sony Ericsson K800i

Angezeigt werden Frequenz und der Sendername, wenn der Empfänger die RDS-Kennung auslesen kann. Dazu muss das Signal aber schon eine bestimmte Feldstärke haben. Schwache Sender werden nicht angezeigt. Mit Hilfe dieses Programms kann mein Handy den PI-Code eines Senders erkennen und anzeigen. Der PI-Code lässt sich auch bei schwachen Signalen bei schwächeren Signalen auslesen.

Sony Ericsson K800i

Anhand des PI-Codes lässt sich der empfangene Sender identifizieren. Braucht eigentlich kein Mensch, ist aber ein nettes Spielzeug. Geplant sind wohl noch die Anzeigen des PTY-Codes sowie des Radiotextes.

Sony Ericsson K800i vs. Sony Ericsson C902

Vor etwa zwei Jahren habe ich nach einigen Jahren Nokia den Sprung zu Sony Ericsson gewagt. Eigentlich eher aus einer Laune heraus, da mir die damals aktuellen Nokias nicht gefallen haben. Und dann war da noch diese 3,2 Megapixel-Kamera, mit der Nokia einfach nicht mithalten konnte. Abgesehen von einigen Software-Problemen ganz am Anfang und dem mittlerweile doch etwas ausgeleierten Joystick, bin ich mit dem Handy sehr gut zufrieden. Achja, gelegentlich harkt die Software und einen Kompettabsturz inklusive milchigem Display hatte ich mit der Kiste auch schon – aber irgendwas ist ja immer 😉

Die zwei Jahre sind vorbei und es ist an der Zeit sich wieder Gedanken über ein neues Handy zu machen. 99,9% sicher ist, dass ich mich auch dieses Mal für ein Sony Ericsson entscheiden werden. Vor einigen Tagen hatte ich die Möglichkeit das C902 zu testen. Ausstattungstechnisch ähneln sich beide Geräte. Grosser Unterschied ist eigentlich nur die 5,0 Megapixel-Kamera sowie ein integriertes GPS-Modul zur Standortbestimmung.

Fangen wir mal beim Thema Optik an: Das K800i ist ein ziemlicher Klotz im Zeitalter von kleinerschmalerflacher.

Und die Klappe auf der Rückseite nervt (obwohl sie schon ganz praktisch ist wenn man die Tastensperre aktiviert hat und trotzdem schnell ein Foto machen möchte. In diesem Fall reicht das Öffnen der Klappe und man kann knipsen). Das C902 ist um einiges flacher und auch die Klappe auf der Rückseite fehlt. Um ein Foto machen zu können, muss man das Handy ein Stück auseinander ziehen. Sieht ziemlich lustig aus. Vom anfälligen Joystick zur Menueführung hat Sony Ericsson sich glücklicherweise auch verabschiedet. Zur Navigation gibt es mittlerweile einen Knopf der sich in vier Richtungen bewegen lässt.

Die blaue Beleuchtung sieht auch ziemlich schick aus (Blau macht glücklich) aber das ist vmtl. Geschmackssache. Ansonsten ist im Menue selbst nicht viel geändert worden. Wer mit einem K800i umgehen kann hat sicher keine Probleme mit einem C902.

Dass man mit diesem Gerät Telefonieren, SMS und MMS verschicken kann, muss ich nicht erwähnen. Wichtig für mich: Die Worterkennung T9 lässt sich abschalten. Ich bin seit Jahren T9-Verweigerer und möchte das auch bleiben. Sehr viel erwartet habe ich von der 5 Megapixel-Kamera und das Ergebnis ist durchwachsen. Bei Tageslicht schlägt das C902 das K800i. Es ist schon erstaunlich welche Details man heranzoomen kann. Im Gegenlicht sind die Ergebnisse allerdings sehr ähnlich. Hier zunächst ein unbearbeitetes Foto vom K800i in Orignalgrösse (429 kB, bitte zum Öffnen auf das Bild klicken):

Und hier zum Vergleich ein Foto mit dem C902 (ebenfalls 1:1 vom Speicher gezogen, Grösse: 1,29 MB):

So gross ist der Unterschied abgesehen vom Kontrast nicht, oder?  Bei “vernünftigen” Lichtverhältnissen ist das Bild vom C902 schon besser. Allerdings darf man das Bild nicht auf Youtube-Grösse ändern denn dann ist die Qualität eher lala.

Interessant wird es bei Fotos in dunkler Umgebung. Das K800i hat ja bekanntlich einen Xenon-Blitz. Den finde ich für ein Handy schon ganz ordentlich. Leider hat sich Sony Ericsson von diesem Blitz verabschiedet und baut in seine aktuellen Geräte ein Fotolicht ein. Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

Das gleiche zugegeben schwierige Objekt wird mit dem K800i so abgelichtet:

Das Foto ist deutlich heller und der geneigte Leser wird erkennen welche Maxi ich dekorativ für dieses Fotoshooting aufgebaut habe. Schade eigentlich, dass der Blitz durch ein Fotolicht ersetzt wurde.
Ein weiteres für mich interessantes Feature am Handy ist natürlich der eingebaute Radioempfänger. Beide Empfänger sind für das UKW-Band ausgelegt und verfügen über einen RDS-Decoder mit AF-Funktion. Der Empfänger ist für Handyverhältnisse ziemlich empfindlich und trennscharf. So schafft er es z.B. das relativ leise NDR Kultur (104,4, MHz) vom recht lauten Hitradio Antenne (104,3 MHz) zu trennen. Beide Sender kommen mit etwa gleich starkem/schwachen Signal an. Auch das RDS wird bei vielen Sendern schnell ausgelesen. In beiden Geräten steckt vmtl. Der gleiche Empfänger denn die Empfangseigenschaften sind in etwa gleich. Lediglich das RDS wird beim K800i einen Tick schneller ausgelesen.

Im Mobilempfang (in diesem Fall auf dem Fahrrad) sind beide Geräte gleich gut schlecht. Da als Antenne nur das Kopfhörer-Kabel zur Verfügung steht, gibt es gerade bei schwächer einfallenden Sendern Rauscheinbrüche bzw. der Sender verschwindet komplett. Klar, eine Teleskopantenne sieht scheisse aus, wäre mir in diesem Fall aber egal. Es ist schon nervig einen Bericht zu hören und jeden zweiten Satz erraten zu müssen. Vielleicht legt Sony Ericsson ja bald eine vernünftige Antenne zum eigentlich guten Empfänger.

Last but not least das kurz angesprochene GPS-Modul. Man kann sich mit Hilfe dieses Moduls den ungefähren aktuellen Standort anzeigen lassen. Das kann in fremden Städten oder beim Erwachen auf dem Bürgersteig nach durchzechter Nacht schon sehr hilfreich sein.

Aber: Der Empfänger ist zumindest wenn man sich in einem geschlossenen Raum befindet eher ein Schätzinstrument. Das C902 hat mir an verschiedenen Tagen jeweils vom gleichen Punkt aus verschiedene Standorte angezeigt. Mal war ich angeblich direkt in der Osnabrücker Innenstadt, dann fast in Belm und ein paar Stunden später kurz vor Lotte. Und: Es entstehen Kosten für den Datentransfer denn die Karte auf dem Bild oben liegt im Internet auf der Google-Maps-Plattform (man kann sich übrigens auch Satellitenbilder zur Standortbestimmung anzeigen lassen). Ohne entsprechenden Datentarif kann eine solche Standortbestimmung auf Dauer teuer werden, Datentarife werden aber glücklicherweise immer günstiger.

Fazit: Würde man dem C902 noch einen Blitz und evtl. noch W-LAN verpassen, wäre das Gerät mE perfekt. Aber auch mit diesen kleinen Schönheitsfehlern kann ich leben. Das Gerät steht jedenfalls auf meinem Wunschzettel. Is There A Sponsor In The House?

Pimp My K800i

Eigentlich ist mein Handy schon fast zwei Jahre alt, trotzdem habe ich immer noch nicht alle Funktionen und Spielereien ausgereizt. Seit einigen Monaten trage ich mich beispielsweise mit dem Gedanken Termine über Handy und Computer zu verwalten. Ich finde es sieht cooler aus bei der Frage “Hast Du am 24. Zeit?” einfach sein Handy aus der Tasche zu ziehen als einen abgegrabbelten Kalender. Die meisten Handys können seit Jahren mit Microsoft Outlook kommunizieren. Da ich aber keinen Bock auf kostenpflichtige Microsoft-Produkte habe, beschäftige ich mich seit längerer Zeit mit kostenlosen Alternativen wie z.B. Open Office oder Thunderbird.

Auf der Suche nach der Lösung für dieses Problem bin ich über ein nettes Programm gestolpert. Es nennt sich MyPhoneExplorer und synchronisiert nicht nur SMS, Anruflisten, Fotos und Musikdateien, sondern auch Termine. So kann ich beispielsweise nun in der Thunderbird-Erweiterung “Lightning” (das kostenlose Gegenstück zu Outlook) Termine eintragen und diese auf mein Sony Ericsson ziehen – oder andersrum. Das ist natürlich keine Garantie um nicht doch mal einen Termin zu vergessen 😉 Und ich kann mir die Handytemperatur anzeigen lassen:Braucht eigentlich kein Mensch, ist aber lustig.

Speicher zu mehr als 95% belegt

Juhuuu, nach fast anderthalb Jahren habe ich es geschafft den SMS-Speicher von meinem Sony Ericsson K800i fast vollständig zu belegen. Das meldete jedenfalls mein Handy heute Morgen. Gefühlt habe ich in der Zeit knapp 700 SMS empfangen und verschickt und ich habe eigentlich kaum Kurzmitteilungen gelöscht (abgesehen von irgendwelchen gewonnenen WM-Karten oder irgendwelchen Tanjas die den Chat mit mir gestern geil fanden und bei denen ich mich unter 0900-schlagmichtot nochmal melden sollte). Nun aber ist der Speicher voll und ich habe damit begonnen alte SMS zu löschen.

Gleichzeitig muss ich feststellen dass der Joystick bei meinem K800i allmählich nicht mehr so richtig funktioniert. Manchmal reagiert er gar nicht, manchmal zeitverzögert und da kann man schon mal eine falsche Person anklicken oder eine SMS an eine falsche Person schicken. Aber man kann damit arbeiten. Ansonsten bin ich mit dem Handy nach wie vor sehr gut zufrieden, ich weiss auch (noch) nicht welches Handy ich mir zur nächsten Vertragsverlängerung gönne.

K800i im A***?

Mein neues Spielzeug bereitet mir Probleme. Ich kann die Anruflisten nicht mehr managen (Anrufe in Abwesenheit lassen sich z.B. nicht mehr aufrufen), das Handy stürzt ab wenn ich mein USB-Datenkabel andocke und ich kann nicht mehr alle Kamerafunktionen aufrufen. Das Ganze wird vermutlich wohl ein Softwareproblem sein, daher bekommt mein K800i ein Softwareupdate.

Zudem hat sich heute T-Mobile per Rechnung bei mir gemeldet. Leider ist sie nicht von Kai-Uwe Ricke unterzeichnet denn dann hätte ich seinem Rücktritt mit unterschrieben. Mir wurden € 35,- UMTS-Volumenkosten berechnet. Das war schon ein sehr teures Herumtesten. Warum ist das eigentlich so teuer? Ich weiss, T-Mobile bietet entsprechende Zeit- oder Volumenpakete an aber für ein paar Minuten surfen gleich so viel Kohle bezahlen? Das muss nicht wirklich sein, oder? Ich werde mein „Surfverhalten“ via Handy in den nächsten Monaten beobachten und ggf. eine entsprechende Option hinzubuchen, “Kann ich mal eben ins Internet?” werde ich aber in Zukunft verneinen. Dazu ist mir das Ganze viel zu teuer.

Neues Spielzeug

Seit knapp zwei Wochen nenne ich ja ein Sony Ericsson K800i mein Eigen. Mit diesem Handy kann ich laut Beschreibung auch bloggen. Und es funktioniert: ich habe gerade mal einen Schnappschuss gemacht und upgeloaded:

Es funktioniert also. Das Foto selbst ist qualitativ zwar nicht so gut, die Kamera ist um Längen besser. Ich freue mich eher über die Tatsache dass ich einfach so Bilder vom Handy auf diese Page schiessen kann. Den Text habe ich zwar am nomalen PC nachbearbeitet, ich kann aber auch vom Handy aus Texte hinzufügen. Auch die Konfiguration war einfach: Mir wurde zwar erst eine andere blogger.com-Adresse vorgeschlagen. ich kann allerdings auch alles hierhin uploaden. Vermutlich werde ich diese Funktion künftig öfter nutzen (gerade wenn es um Schnappschüse geht).

Männer brauchen Spielzeuge

Der Eine beschäftigt sich gern mit seiner Eisenbahn, der Nächste legt sein Auto tiefer und der Dritte zockt stundenlang an seinem PC. Von der dritten Kategorie kann ich mich nicht ganz los sagen, allerdings spiele ich weniger, bei mir sind es eher meine Standardforen, einige Homepages sowie dieses Weblog. Seit ein paar Tagen habe ich noch ein neues Spielzeug hinzu bekommen: Ein Sony Ericsson K 800i.

Durch eine Vertragsverlängerung bei T-Mobile (dort funke ich seit fast acht Jahren) bin ich relativ günstig an dieses Gerät gekommen. Für mich als jahrelangen Nokia-User ist das Gerät natürlich eine Umstellung. Das Menü sieht komplett anders aus (bei Nokia übrigens mittlerweile auch), die Leertaste beim SMSen befindet sich rechts neben der 0 (bei Nokia ist die „0“ gleichzeitig die Leertaste) und ich bin relativ schnell im Internet (die Taste ist für den Anbieter sehr geschickt angebracht, ich freue mich schon auf die nächste Rechnung). Ansonsten ist das Gerät ein Hammer: Die Kamera macht sehr gute Bilder (kein Wunder bei einer Auflösung von 3,2 Megapixel, schaut Euch das Bild im Eintrag vom 18.10.2006 an, das habe ich mit dem Handy gemacht), es bietet 70MB internen Speicher (zzgl. Speicherkarte) und es hat einen recht guten UKW-Tuner (ist für mich natürlich nicht uninteressant).

Durch dieses Gerät bin ich im UMTS-Zeitalter gelandet. Ich habe gestern mal spasseshalber diese Website aufgerufen. Trotz der vielen Bilder baut sich die Page sehr schnell auf, wer sich reine RSS-Feeds oder Text Only-Pages anschauen möchte, wird mit diesen Gerät sehr viel Spass haben. Aus Zeitgründen habe ich noch nicht alle Folgen auskundschaften können, das Gerät hat sich auf den ersten Blick ziemlich gelohnt! Bye Bye Nokia…