Sturmtief Marita

Über der nördlichen Nordsee jagt derzeit ein Tiefdruckgebiet das nächste. Wir in Mitteleuropa bekommen dementsprechend die Warm- und Kaltfronten ab. In den letzten Stunden zog Sturmtief Marita Richtung Nordschweden und hat bei uns viel Regen und Wind beschert.

Die Tiefdruckautobahn ist übrigens weiterhin in Betrieb, das Wetter ändert sich in den nächsten Tagen nicht wirklich.

Erster Herbststurm 2012

In diesem Jahr war er ziemlich früh dran der erste Herbststurm (verglichen mit den letzten Jahren). Und er ist – zumindest hier im Raum Osnabrück – nicht so heftig ausgefallen. Schuld war Tief „Karin“. Es hat sich von Südwest Richtung Nordost über Deutschland bewegt und neben Wind auch zunächst ansteigende und dann wieder sinkende Temperaturen mitgebracht. Gegen 18.00 Uhr gabs dann eine kleinen Weltuntergang über Osnabrück, der ist in dieser kleinen Animation sehr schön zu sehen.

In den nächsten Tagen soll es wechselhaft bleiben, ich hoffe aber trotzdem noch auf ein wenig Spätsommer.

Sturmtief Andrea

Die Wetterküche hat uns keine Ruhe gelassen und knapp 24 Stunden nach dem Abzug von “Ulli” das nächste Sturmtief zu uns geschickt: Andrea. Die divesen Wetterwarnkarten sahen entsprechend spannend aus.

Die Nacht war relativ unruhig. Immer wieder rüttelte der Wind an den Jalousien. Gegen Morgen kamen dann noch starker Regen und kurze Gewitter dazu, die Nacht war daher früh vorbei. Auf der Webseite unwetterzentrale.de können User ihre Meldungen für alle möglichen Regionen Deutschlands abgeben. Für den Raum Osnabrück ist folgendes nachzulesen:

49565 Bramsche, gemeldet am 04.01.2012 um 19:11 Uhr
der wind nimmt wieder zu, einige heftige böen sind schon dabei, andrea kommt

49577 Ankum, gemeldet am 04.01.2012 um 21:10 Uhr
21:00 Uhr teils starke Sturmböen, noch keine Einsatzkräfte der Feuerwehren im Einsatz……………

49577 Ankum, gemeldet am 05.01.2012 um 00:36 Uhr
Die Windböen werden zunehmend stärker einhergehend mit leichtem Regen, teilweise auch kurze Graupelschauer, erste Feuerwehr im Artland schon ausgerückt wegen umgestürzter Tanne

49143 Bissendorf, gemeldet am 05.01.2012 um 04:13 Uhr
Windböen gemessen bei 112 kmh. Hagelschauer vom feinsten!! Erster umgeknickter Baum an einer Landstraße gesichtet, Mülltonnen, nicht gesicherte Werbeschilder fliegen herum.
Autofahren nicht zu empfehlen!!

49626 Berge, gemeldet am 05.01.2012 um 05:21 Uhr
Hier im nördlichen Landkreis Osnabrück derzeit mehrere  Blitzentladungen, Naheinschlag, schwere Sturmböen verzeichnet, das Fenster ist weiß von Graupel. ” Andrea” legt los.

Im Umland von Osnabrück wurden Windgeschwindigikeiten von über 100 km/h gemessen.

Um kurz nach 7.00 war der Spuk hier vorbei. Zwar war es noch den ganzen Tag über windig und es gab immer wieder Schauer, Schneeverwehungen etc. gab es hier aber nicht. Auf der Seite von Nord-West-Media TV wird über umgestürzte Bäumen etc. berichtet.

Und auch jetzt ist es noch nicht ganz ruhig. Es gibt noch vereinzelte Schauer mit starken Windboen. In den nächsten Tagen soll es auch noch windig bleiben, wir erleben also gerade eher Herbst als Winter.

Xynthia-Update 20:10 Uhr

Seit etwa drei Stunden ist Frau Xynthia in Osnabrück. Sie rüttelt an Jalousien, heult und pfeift um Ecken und durch Ritzen und treibt den Nieselregen waagerecht durch die Strassen. Das Ganze ist weit von Kyrill entfernt (Gott sei Dank). Trotzdem sind die Windgeschwindigkeiten nicht Ohne: Laut der Wetterstation vom Fachbereich Physik der Uni Osnabrück erreichte der Wind dort heute Abend Geschwindigkeiten jenseits 90 km/h.

Ein paar Stunden soll das Ganze noch weiter gehen. Osnabrück bzw. Südwestniedersachsen ist glücklicherweise nicht so stark betroffen wie Mitteldeutschland.

Sturmtief Xynthia rauscht heran

Es wird ungemütlich in den nächsten Stunden. Sturmtief “Xynthia” zieht aus südwestlicher Richtung auf Osnabrück zu. Aktuell ist es noch realtiv ruhig und es regnet leicht, ein erstes Regengebiet ist bereits abgezogen. In den nächsten Stunden soll der Wind zunehmen, es wird mit orkanartigen Böen zwischen 90 bis 110 km/h gerechnet. Prima Wetter um im Haus zu bleiben.