Abschaltung analoges Kabelfernsehen

Ich bin zwangsverkabelt. Bedeutet: der Preis für den Kabelanschluss ist im Mietpreis inklusive. Keine Ahnung welches Paket ich nutzen könnte, die Kabel-Dose ist unbenutzt. Für Radio und TV nutze ich seit Jahren DVB-S, aktuell zaubert mir eine 80 cm-Schüssel mehr als 4700 Dienste auf den Bildschirm (13°, 19,2°, 23,5°, 28,2° Ost). Natürlich ist mindestens die Hälfte davon verschlüsselt, die Nerds unter Euch können ja mal auflisten welche Programme ich per Kabel empfangen könnte die es via DVB-S nicht gibt. In der vorletzten Woche erreichte mich dieses Schreiben:
Abschaltung analoges KabelfernsehenMeine Region ist nicht die erste und auch nicht die letzte die abgeschaltet wird. Durch die Abschaltung verschwinden analoge TV- und Radiosignale. Über die Radiosignale bin ich gar nicht mal so böse, stören Kabellecks doch zu Hause und unterwegs immer mal wieder den terrestrischen Empfang. „Schluss aus Mickey Mouse“ könnte ich schreiben. Zuvor möchte ich aber noch in ein Erinnerungen schwelgen.

Es muss so um Ende 1986 gewesen sein. Mitarbeiter der Deutschen Bundespost klingelten seinerzeit an der elterlichen Haustür und boten Programmvielfalt via Kabel an. Meiner Eltern lehnten dies ab, vermutlich hatten sie Angst vor der Zerstörung des Vorgartens. Ich brodelte innerlich, weil ich meinen im Rahmen eines Ausflugs nach Frankfurt entdeckten Lieblingssender HR3 nicht hören konnte. Im Kabel wäre er zumindest in Mono zu hören gewesen. Auf Nachfrage kam dann die „Drei Programme reichen. Du kannst auch im Wald spielen“-Leier. Aus heutiger Sicht eine gute Entscheidung, mit knapp 14 war ich sehr weit oben auf der Palme. Glücklicherweise hatten die Eltern eines Freundes neu gebaut und keinen Bock auf Antennengedöhns. Daher haben sie sich Kabel quer durchs Haus legen lassen. Der Freund musste damals die „hr3 Clubnight“ auf Cassette aufnehmen, die Erotikfilme auf NED 2 haben wir seinerzeit zusammen geschaut (via VHS-Cassette, die Aufnahmen waren in irgendwelchen Dokus versteckt falls die Cassetten kontrolliert wurden). Mit etwas Frickelei konnte ich zu der Zeit zu Hause fünf Programme empfangen (neben NDR auch WDR), bei Überreichweiten waren es acht (NED 1-3). Im Kabelnetz Osnabrück gab es um 1991 folgende Sender:

Radio
87,60 DLF
87,95 NDR 1
88,75 NDR 2
89,80 NDR 3
90,15 HR 1
90,85 HR 2
91,70 HR 3
92,70 Sachsen-Anhalt
93,05 Radio Aktuell
93,35 Berliner Rundfunk
94,70 DLS
95,80 NL Radio 2
96,10 NL Radio 4
96,65 NL Radio 3
97,65 Star Sat
98,15 RTL
99,30 Klassik Radio
99,75 ffn
100,70 WDR 1
101,00 WDR 2
101,80 WDR 3
102,25 WDR 4
103,15 RB 1
104,45 RB 3
105,25 RB 2
105,65 RB 4

Fernsehen
K2 ARD NDR
K4 ZDF
S4 RB1/Infotafel
K5 Sportkanal
K6 N3
K7 MTV
K8 West 3
K9 Sat 1
K10 3sat
K11 ARD 1plus
K12 RTL plus
S5 NED 3
S7 NED 1
S8 NED2/Lifestlye
S9 DFF
S10 ARD WDR
S11 Bayern 3
S12 Tele 5
S13 Pro 7
S14 Eurosport
S15 Super Channel
S16 TV5
S17 Premiere
S18 TRT International
1988 bekam ich zu Weihnachten einen JVC-Tuner (aus heutiger Sicht Schrottempfänger aber wir hatten ja nix) und ich durfte mich an die elterliche 3 Elemete-Yagi klemmen. Mit dieser Kombination konnte ich neben HR3 auch Bremen 4, RSH, Radio Hamburg und – für manche Hausarbeit interessant – Radiosender aus der DDR empfangen. Die Qualität war dabei egal. 1991 – in der Zwischenzeit verdiente ich mein eigenes Geld – habe ich mich dann für eine Sat-Antenne entschieden. Die zwei anderen Parteien im Haus (Eltern und deren Mieter) haben sich dann beteiligt. 32 TV-Programme ohne Kabel…. wow…

2018 wird das analoge Kabel abgeschaltet. Dieses Geschäftsmodell ist meiner Meinung nach längst überholt. Sollte jemand von dieser Abschaltung betroffen sein und bei der Recherche auf diesen Blog-Eintrag stoßen:

KAUF DIR EINE MOTHERFUC**N SAT-ANTENNE!!!!111ELF!!

2011 habe ich meine ersten DVB-S-Schritte via einer unauffälligen Flachantenne gemacht. So eine Antenne lässt sich wunderbar tarnen falls Vermieter & Co. diese eigentlich nicht zulassen. Meine aktuelle Anlage existiert eigentlich auch nicht, da ich keine Antenne nutzen darf. In den nächsten Wochen verfasse ich mal einen Eintrag zu meiner aktuellen Anlage.

Gibts es noch Personen die analoges Kabel nutzen? Jasichadas! Habe ich in meiner alten Wohnung zumindest beim Radio auch gemacht. Mittlerweile besteht mein stationärer Radiokonsum aus etwa 20% UKW, 20% DVB-S, 80% Livestreams. Würde ich meine Geräte an das analoge Kabel hängen, könnte ich folgende Programme genießen:

87,95 NDR 1 Niedersachsen
88,40 Deutschlandfunk
88,70 NDR 2
89,40 NDR Kultur
90,45 hr1
90,85 NDR Info
91,70 hr3
92,15 Deutschlandfunk Kultur
93,05 WDR 5
93,35 MDR JUMP
93,70 WDR 3
95,80 Radio 21
96,10 Antenne Niedersachsen
97,65 os radio 104,8
98,20 RTL
99,30 Klassik Radio
99,60 radio ffn
100,70 1LIVE
101,35 Radio Horeb
102,20 WDR 2
103,15 Bremen Eins
103,55 WDR 4
104,50 COSMO
105,25 Bremen Zwei
106,25 N-Joy
106,55 Bremen Vier

Keine Sender aus den Niederlanden, kein Bremen NEXT, kein Radio RST, kein BFBS. Buuuuh!!!! Die Geisterausstrahlung von Radio 38 auf 107,35 wird verschwiegen. Und im TV:
S06 HSE24
S07 RTL
S08 SAT.1
S09 arte
S10 sport1
E05 Das Erste
E06 ZDF
E07 NDR Fernsehen
E08 VOX
E09 euronews (21:05 bis 6:00) / KiKa (6:00 bis 21:05)
E10 3sat
E11 WELT
E12 Phoenix
S11 ProSieben
S12 RTL II
S13 kabel eins
S14 Super RTL
S15 Tele 5
S16 ntv
S17 Comedy Central (14:00 bis 2:00) / VIVA (2:00 bis 14:00)
S18 Nick
S19 DMAX (20:00 bis 6:00) / 1-2-3.tv (6:00 bis 20:00)
S20 CNN International
S21 Anixe
S22 Channel 21
S23 Disney Channel
S35 QVC
E21 Eurosport 1
E22 NITRO
E23 Bibel TV

Mit der weiter oben beschriebenen Antenne empfange ich mehr als doppelt so viele FTA-Programme als via Kabel. Bei einem schwarzen Analog-Bildschirm empfehle ich tasächlich den Umstieg zu Sat-TV. Der Kabelanschluß eignet sich übrigens sehr gut für das Internet, ich nutze KDG/VF seit etwa 2012 ohne große Probleme.

ma 2018 IP Audio III

Quartalsweise werden Zugriffszahlen auf Livestreams ausgewählter Radiosender veröffentlicht. Ausgewählt bedeutet in diesem Fall, dass sich die Sender an dieser Untersuchung beteiligen und einer Veröffentlichung ihrer Zahlen zustimmen. Ähnlich wie auch bei der “alten Media-Analyse” ist der Kuchen ziemlich fest aufgeteilt, im Vergleich zur ma 2018 IP Audio I gibt es kaum Veränderungen:

01. SWR3 Livestream: 7.318.412 (8.075.293)
02. 1LIVE: 6.838.384 (7.309.090)
03. ANTENNE BAYERN: 6.701.833 (7.159.457)
04. WDR 2: 5.914.052 (6.297.926)
05. NDR 2: 5.588.266 (5.826.828)
06. Deutschlandfunk: 4.153.916 (4.731.234)
07. BAYERN 3: 3.363.640 (3.776.096)
08. BAYERN 1: 3.094.932 (3.429.275)
09. HIT RADIO FFH: 2.877.098 (3.057.350)
10. ROCK ANTENNE: 2.715.792 (2.762.597)
11. RADIO PALOMA: 2.711.135 (2.648.843)
12. WDR 4: 2.489.898 (2.658.562)
13. N-JOY: 2.307.702 (2.420.119)
14. NDR 1 Niedersachsen: 1.979.685 (2.086.331)
15. SWR1 BW: 1.902.964 (2.195.554)
16. hr3: 1.788.275 (1.769.201)
17. radioeins: 1.744.996
18. radio ffn: 1.716.416 (1.746.225)
19. sunshine live: 1.540.575 (1.309.487)
20. bigFM Deutschlands biggste Beats: 1.466.316 (1.481.568)

Bremen Next verzeichnet 234.451 Sessions (228.939 in der IP Audio II), die niedersächsischen Lokalsender schneiden wie folgt ab:

Radio Nordseewelle: 134.647 (117.647)
Radio Hannover: 101.971 (102.371)
Radio 38: 63.770 (42.342)

Die anderen Lokalsender verstecken sich ihren Werbekombis.
Der Streamingdienst Spotify kommt übrigens auf 105.858.094 Sessions (100.587.032 bei der letzten ma IP Audio). Alle Zahlen gibt es auf der Webseite der RMS. Mittlerweile beteiligen sich 938 Kanäle an dieser Untersuchung. Im März 2014 waren es lediglich 150.

Während sich viele selbsternannte Experten beim terrestrischen Radio darüber streiten welcher Empfangsweg der bessere ist (UKW oder DAB+) profitieren die Livestreams u.a. durch Smart Speaker wie Alexa. Warum der Hörer trotzdem bei den großen Platzhirschen hängenbleibt, ist mir bis heute ein Rätsel. Vielleicht ist es die nahezu unbegrenzte Auswahl, die den Hörer in die Arme der vertrauten Sender treibt.

Verkehrsmeldungen für Mecklenburg-Vorpommern (04.08.2018)

Eher aus einer Bierlaune heraus habe ich im vergangenen Jahr einmal die Verkehrsmeldungen von NDR und der Ostseewelle verglichen. Dieser Artikel wurde in den letzten 12 Monaten quer durch die Republik gereicht, ich hatte Zugriffe vom NDR über den WDR bis hin zum Bayerischen Rundfunk. Privatstationen geben sich ja oftmals nicht zu erkennen, da sie in den Logfiles nur mit einer Provideradresse (T-Online etc.) auftauchen. Ich bin also nicht der Einzige, der sich mit diesem Thema beschäftigt.

Viele Mediennutzer in Mecklenburg-Vorpommern empfinden den NDR als „Westfunk“ oder „Sender für Hamburg“. Natürlich gibt es regionalisierte Inhalte und eine Landeswelle, ansonsten spielt sich viel rund um Hamburg ab. Diese Lücke nutzt die Ostseewelle meiner Meinung nach sehr geschickt in dem sie hörernah klingt (über die Echtheit lässt sich natürlich streiten). Das Konzept scheint aufzugehen: in vielen Geschäften wird der Sender gehört (Quelle: eigene Beobachtungen während meiner Aufenthalte auf Rügen sowie auf Hin- und Rückweg).

Mecklenburg-Vorpommern ist ein Reise- und Transitland, Verkehrsmeldungen sind wichtig für die weiteren Tagesplanungen. Muss ich früher starten weil auf der B96 ein Stau ist? Brennt ein LKW auf der A19? Die Qualität der Verkehrsmeldungen spielt hierbei auch eine Rolle, Musik, Comedy und der andere Beratermist gerät da in den Hintergrund. Vielleicht kommt das ja mal bei den Sendenden an.
Den Vergleich zwischen den Verkehrsmeldungen der einzelnen Sender habe ich in diesem Jahr etwas aufwändiger gestaltet. Ich wollte beobachten, wie sie die Meldungen im Laufe des Tages entwickeln. Also habe ich den Stream der Ostseewelle mitgeschnitten und mir die NDR-Inhalte über DVB-S geholt. Bei diesen Stichproben konzentriere ich mich nur auf die Meldungen zur vollen Stunde. Alles, was vor- oder nachher gemeldet wurde, kann ich im Zweiffelsfall bei der Ostseewelle nachvollziehen, für den NDR habe ich ca. 25 minütige Mitschnittfenster programmiert. Ausgesucht habe ich mir den vergangenen Samstag, in einigen Bundesländern enden die Schulferien in diesen Tagen. An dem Tag war es warm, an der Küste gab es bedeckten Himmel. Also keine besonderen Randbedingungen. Und das ist dabei herausgekommen.

10.00 Uhr
Der Dauerstau auf der A20 bei Bad Sülze wird auf der Ostseewelle nicht erwähnt, dafür aber in beiden NDR-Programmen. Dass es auf der B111 Richtung Usedom und an der Großbaustelle bei Bergen/Rügen Verzögerungen gibt, erwähnt der NDR nicht. Beides sind typische Touristenstrecken.
NDR2:

NDR1 MV:

Ostseewelle:

11.00 Uhr
Der Verkehr nimmt zu, NDR 2 meldet nur noch Staus ab 4km. Daher fehlen die B110 und die B111 von und nach Usedom. Die Ostseewelle übersieht die Dauerbaustelle auf der A20, NDR 1 MV hat sie im Programm, das Gleiche gilt für die Behinderungen auf der B105 bei Bentwisch und Ribnitz-Damgarten. Bewerte ich nicht so stark, vielleicht waren die Meldungen noch zu neu oder zu alt.
NDR2:

NDR1 MV:

Ostseewelle:

12.00 Uhr
Hier fehlen mir die Meldungen von NDR 1 MV, ich habe den Timer falsch programmiert bzw. die ausführlichen Nachrichten um 12.00 Uhr nicht auf dem Schirm. NDR2 meldet alles ab 4km. Dass auf der A20 bei Grimmen ein Auto brennt, erwähnt man nicht, ebenso fehlen die 45 Minuten Verzögerung bei Damgarten.
NDR2:

Ostseewelle:

13.00 Uhr
Weiterhin starker Verkehr auf den norddeutschen Straßen, NDR 2 bleibt bei Staus ab 4km. Dass es rund um Usedom und auf der B105 bei Damgarten tlw. 45 Minuten Verzögerung gibt, taucht nur bei NDR 1 MV und bei der Ostseewelle auf. Die Ostseewelle übersieht dieses Mal die bekannte Baustelle bei Tribsees.
NDR2:

NDR1 MV:

Ostseewelle:

14.00 Uhr
Die Ostseewelle meldet eine Vollsperrung auf der B105 Mönchhagen-Stralsund und einen Unfall auf der B111 Wolgaste Brücke Richtung Bannemin, NDR 1 Radio MV nicht. Dafür hat der NDR 6km Stau auf der A20 am Kreuz Uecker-Randow Richtung Berlin im Programm. Gemeint ist vmtl. das Dreieck Uckermark in Nordostbrandenburg. Dieses Mal beschreibt die Ostseewelle auf sehr ausführlich wie die Baustelle Tribsees umfahren werden kann. Auf NDR 2 gibt es keine Meldungen für Mecklenburg-Vorpommern.
NDR2:

NDR1 MV:

Ostseewelle:

15.00 Uhr
Die A20 bei Tribsees entwickelt sich zu einem Problem. Laut Ostseewelle beträgt die Wartezeit 40 Minuten, NDR 1 MV meldet 70 Minuten aus Rostock und 20 Minuten aus Richtung Stralsund. NDR2 meldet nichts unter 4km, 40 bis 70 Minuten klingt aber nach mehr als 4km.
NDR2:

NDR1 MV:

Ostseewelle:

16.00 Uhr
Hurra, NDR2 meldet zum ersten Mal die Baustelle Tribsees und kurz darauf die Behinderungen auf der B105 Mönchhagen-Stralsund (erste Erwähnung bei der Ostseewelle um 14.00 Uhr). NDR 1 MV meldet Gegenstände auf der A20 in der Nähe der Raststätte Fuchsberg-Süd. Das melden die anderen Sender nicht.
NDR2:

NDR1 MV:

Ostseewelle:

Danach endet das Experiment. NDR2 ist als Begleitung in Mecklenburg-Vorpommern nur bedingt brauchbar, das ist natürlich der Größe des Sendegebietes geschuldet. Auf der anderen Seite sendet SWR3 minutenlange Verkehrsmeldungen für ein großes Sendegebiet. Das ist halt das „Leid“ einer sog. „Servicewelle“. NDR 1 MV sollte sich meiner Meinung nach noch weiter auf die wichtigen Bundesstraßen im Land konzentrieren. Im Vergleich zu den wenigen Autobahnen ist das Netz recht gut ausgebaut. Ob die Meldungen ausschließlich von der Polizei oder auch von Hörern kommen, müssen die Verantwortlichen selbst entscheiden, am Hörerzuspruch dürfte es nicht liegen (NDR 1 MV hat 481.000 Hörer, die Ostseewelle 387.000 – Quelle: reichweiten.de, Tagesreichweite, alle Altersstufen).

ma 2018 IP Audio I

Die ersten Zahlen zur Webradio-Nutzung im Jahr 2018 wurden vor einigen Tagen veröffentlicht. Berücksichtigt wurden wie immer nur die Sender, die sich an der ma IP Audio beteiligen. Hier die Top 20 (in Klammern die Zahlen aus IV/2017):

01. SWR3: 7.775.405 (6.834.271)
02. 1LIVE: 6.816.402 (6.962.260)
03. ANTENNE BAYERN: 6.647.633 (6.045.225)
04. WDR 2: 5.881.240 (5.265.455)
05. NDR 2: 5.336.243 (4.751.880)
06. DLF: 4.430.935 (4.128.198)
07. BAYERN 3: 3.603.775 (3.126.892)
08. Bayern 1: 3.165.275 (2.633.297)
09. HIT RADIO FFH Simulcast: 2.939.236 (2.499.119)
10. ROCK ANTENNE: 2.548.183 (2.321.885)
11. WDR 4: 2.325.465 (1.907.096)
12. SWR1 BW: 2.526.677 (1.815.200)
13. N-JOY: 2.254.653 (2.194.647)
14. NDR 1 Niedersachsen: 1.862.978 (1.629.164)
15. hr3 : 1.589.411 (1.417.267)
16. RADIO PALOMA: 1.928.991 (1.452.102)
17. WDR 5: 1.448.316 (1.273.862)
18. radio ffn: 1.495.080 (1.369.269)
19. bigFM Deutschlands biggste Beats: 1.349.661 (1.349.969)
20. 1LIVE diGGi: 1.124.845 (1.141.066)

In Niedersachsen gibt es auch Sender die ihre Zugriffszahlen veröffentlichen:
Radio Nordseewelle: 100.008 (96.106)
Radio Hannover: 87.122 (74.893)
Radio 38: 74.004 (73.932)
LivestreamBei Spotify gab es im Erfassungszeitraum 103.276.229 Sessions (87.471.237).
[Quelle: rms.de]

ma 2017 IP Audio IV

Es gibt wieder aktuelle Zahlen zur Webradionutzung in Deutschland. Hier die Top 20 der ma 2017 IP Audio IV:

01. SWR3: 7.892.128 (8.274.819)
02. 1LIVE: 7.474.376 (7.705.931)
03. ANTENNE BAYERN: 7.253.915 (7.740.062)
04. WDR 2: 5.704.548 (5.733.608)
05. NDR 2: 5.083.758 (5.015.704)
06. BAYERN 3: 3.484.180 (3.378.076)
07. Bayern 1: 2.927.208 (2.820.671)
08. ROCK ANTENNE: 2.915.159 (2.896.141)
09. HIT RADIO FFH: 2.723.181 (2.495.010)
10. N-JOY: 2.315.271 (2.426.607)
11. WDR 4: 2.134.858 (2.018.558)
12. SWR1 BW: 2.063.257 (2.063.566)
13. NDR 1 Niedersachsen: 1.749.174 (1.668.189)
14. RADIO PALOMA: 1.742.886 (1.890.775)
15. hr3: 1.528.602 (1.607.095)
16. bigFM Deutschlands biggste Beats: 1.453.128 (1.513.507)
17. radio ffn: 1.450.199 (1.419.354)
18. WDR 5: 1.432.824 (1.376.379)
19. sunshine live: 1.225.605 (1.216.398)
20. 1LIVE diGGi: 1.206.241 (1.369.463)

Erstmals aufgeführt ist Bremen NEXT mit 196.699 Sessions.

Kommerzieller Lokalfunk in Niedersachsen:
Radio Nordseewelle: 100.583 (100.838)
Radio Hannover: 79.549 (70.444)
Radio 38: 79.330 (74.930)
Die durchschnittliche Hördauer lag bei 72 Minuten. Bei Spotify wurden im Erfasssungszeitraum 90.543.357 Sessions registriert (99.296.375).
[Quelle: radioszene.de]

ma 2017 IP Audio III

Neues zur Webradio-Nutzung in Deutschland: die ma 2017 IP-Audio III wurde vor Kurzem veröffentlicht. Hier wie immer der Blick auf die 20 Stationen mit den meisten Streamzugriffen:

01. SWR3: 7.202.869 (7.686.703)
02. 1LIVE Livestream: 7.201.592 (7.627.697)
03. WDR 2: 5.325.241 (5.573.236)
04. ANTENNE BAYERN: 6.673.966 (5.189.307)
05. NDR 2: 4.708.556 (4.972.255)
06. Deutschlandfunk:3.826.725 (4.006.995)
07. BAYERN 3: 2.999.143 (3.302.294)
08. Bayern 1: 2.541.806 (2.733.070)
09. ROCK ANTENNE: 2.335.226 (2.513.631)
10. N-JOY: 2.301.902 (2.339.397)
11. HIT RADIO FFH: 2.298.066 (3.415.774)
12. SWR1 BW: 1.831.241 (2.028.001)
13. WDR 4: 1.809.058 (1.911.798)
14. radio ffn: 1.678.433 (1.578.640)
15. RADIO PALOMA: 1.585.002 (-)
16. NDR 1 Niedersachsen: 1.556.673 (1.591.752)
17. hr3: 1.464.259 (1.544.959)
18. bigFM Deutschlands biggste Beats: 1.415.211 (1.484.125)
19. WDR 5: 1.223.701 (1.315.071)
20. 1LIVE diGGi: 1.302.209 (1.307.146)

Kommerzieller Lokalfunk in Niedersachsen:
Radio Nordseewelle: 158.395 (145.537)
Radio Hannover: 103.076 (114.246)
Radio 38: 69.948 (153.665)
Spotify: kam im Erfassungszeitraum auf 97.326.562 Sessions (102.388.408).
[Quelle: radiozentrale.de]

Verkehrsmeldungen für Mecklenburg-Vorpommern im Radio

Samstag, 12. August 2017. Über weiten Teilen Deutschlands liegen Wolken und es regnet bei Werten unter 20°C. Das und das Ende der Schulferien in einigen Bundesländern sorgt für viel Verkehr auf den Straßen. Allein in Norddeutschland gab es heute Vormittag einige Staus mit mehr als 10km Länge. So zu hören in den Verkehrsmeldungen im NDR (versehen mit dem Hinweis „Alle Staus ab xx Kilometer“). Bei der Vielzahl solcher Meldungen wundert es es mich natürlich kaum, dass Störungen aus Bundes- oder Landstraßen nicht genannt werden. Es wundert mich hingegen schon, dass der NDR den Reiseverkehr in den touristischen Hochburgen wie Rügen und Usedom nicht berücksichtigt. Hier zwei Hörbeispiele von heute Mittag kurz nach 13.00 Uhr:

NDR 2

Ostseewelle

So sah übrigens die Karte der Verkehrsmeldung auf ndr.de aus:
Die Verzögerungen rund um Rügen und Usedom finden bei NDR2 nicht statt. Und ich kann mir schon vorstellen, dass der Eine oder andere Autofahrer die NDR-Programme hört (vielleicht auch einfach nur um zu hören ob es in den anderen Bundesländern Staus gibt). Der Ehrenrettung halber habe ich vor wenigen Minuten die Verkehrsmeldungen von NDR 1 Radio MV angehört, hier das Ergebnis:

Der oftmals geschundene Privatfunk kann in einigen Bereichen offensichtlich doch mehr als die ARD. Und schade, dass der NDR sein DAB-Projekt “NDR Traffic” eingestellt hat (wobei in Vorpommern zumindest aktuell nicht viel bringen würde).

ma 2017 IP Audio II

Bereits Ende der vergangenen Woche wurden Zahlen zur Nutzung von Livestreams deutscher Radiostationen veröffentlicht. Eine durchschnittliche Webradiosession dauert 73 Minuten, 657 Kanäle nehmen derzeit an der “ma IP Audio” teil. Hier die Top 20:

01. SWR3: 7.686.703 (7.038.293)
02. 1LIVE: 7.627.697 (7.287.989)
03. Antenne Bayern (Simulcast): 6.801.114 (6.361.015)
04. WDR2: 5.573.236 (5.311.115)
05. NDR2: 4.972.255 (4.552.871)
06. Deutschlandfunk: 4.006.995 (3.486.310)
07. HIT RADIO FFH: 3.415.774 (2.320.104)
08. Bayern 3: 3.302.294 (3.237.599)
09. Bayern 1: 2.733.070 (2.380.577)
10. ROCK ANTENNE (Simulcast): 2.513.631 (2.258.334)
11. N-Joy: 2.339.397 (2.139.952)
12. SWR1 BW: 2.028.001 (2.199.572)
13. WDR4: 1.911.798 (1.668.433)
14. NDR1 NDS: 1.591.752 (1.415.820)
15. radio ffn: 1.578.640 (1.405.119)
16. hr3: 1.544.959 (1.458.194)
17. bigFM: 1.484.125 (1.218.653)
18. RADIO BOB!: 1.432.953 (1.165.090)
19. 1LIVE diGGi: 1.307.146 (1.269.664)
20. MDR JUMP: 1.238.139 (1.088.524)

Spotify: 102.388.408 (107.436.928)
[Quelle: rms.de]

ma 2017 IP Audio I

Parallel zur Media-Analyse wurde die ma 2017 IP Audio I veröffentlicht. Ausgewertet wurden für diese Statistik die Streamzugriffe deutscher Radiostationen. Eine durchschnittliche Webradiosession dauert übrigens 55 Minuten. Und das waren die 20 Sender mit den meisten Streamzugriffen pro Monat (in Klammern die Zahlen aus Quartal 3):

01. 1LIVE: 7.287.989 (7.369.080)
02. SWR3: 7.091.835 (6.324.981)
03. Antenne Bayern: 6.361.015 (5.570.928)
04. WDR2: 5.311.115 (4.558.647)
05. NDR 2: 4.552.871 (3.901.320)
06. BAYERN 3: 3.237.599 (2.689.664)
07. Deutschlandfunk: 3.486.310 (3.069.222)
08. Bayern 1: 2.380.577 (1.912.234)
09. HIT RADIO FFH: 2.320.104 (1.928.037)
10. ROCK ANTENNE: 2.258.334 (1.917.596)
11. SWR1BW: 2.199.572 (1.482.926)
12. N-JOY: 2.139.952 (1.989.204)
13. WDR4: 1.668.433 (1.388.793)
14. hr3: 1.458.194 (1.286.172)
15. NDR1 Niedersachsen: 1.415.820 (1.206.028)
16. 1LIVE diGGi: 1.269.6643 (1.263.798)
17. bigFM: 1.218.653 (1.208.368)
18. WDR5: 1.196.017 (1.020.197)
19. RADIO BOB!: 1.165.090 (1.098.988)
20. MDR JUMP 1.088.524 905.333

Spotify: 107.436.928 (97.253.188)
[Quelle: rms.de]

ma 2016 IP Audio II

Am Mittwoch wurden weitere Zahlen zur Radionutzung veröffentlicht. Bei der ma 2016 IP Audio II ging es um die Nutzung von deutschen Radiostreams, 494 Kanäle wurden dafür beobachtet (388 bei der ma IP Audio 2016 I). Eine durchschnittliche Webradio-Session dauerte im 1. Quartal 53 Minuten (50 Minuten bei der ma IP Audio 2016 I), ausgewertet wurden mehr als 243 Millionen Sessions. Zum ersten Mal wurden die Livestreams von zwei kommerziellen Lokalsendern in Niedersachsen erfasst. Hier die 20 Meistgehörtesten:

01. 1LIVE: 8.605.857 (8.597.100 / 0%)
02. SWR3: 6.963.507 (6.397.671 / + 9%)
03. ANTENNE BAYERN: 5.730.557 (5.909.705 / – 3%)
04. WDR 2: 4.404.961 (4.523.799 / -3%)
05. NDR2: 4.401.580 (4.082.656 / + 8%)
06. Deutschlandfunk: 3.369.011 (3.144.848 / + 7%)
07. BAYERN 3: 2.796.948 (2.519.884 / + 11%)
08. hr3: 2.353.893 (2.159.503 / + 9%)
09. HIT RADIO FFH: 2.175.090 (2.477.524 / – 12%)
10. N-JOY: 2.157.398 (- / -)
11. Bayern 1: 2.074.706 (1.735.822 / + 20%)
12. Sport1.fm: 1.931.943 (2.045.202 / – 6%)
13. ROCK ANTENNE: 1.917.239 (1.701.285 / + 13%)
14. SWR1 BW: 1.716.417 (1.872.304 / – 8%)
15. hr1: 1.523.640 (1.332.323 / + 14%)
16. bigFM: 1.430.029 (1.429.033 / 0%)
17. 1LIVE diGGi: 1.391.988 (1.459.194 / – 5%)
18. WDR 4: 1.356.248 (1.279.425 / + 6%)
19. NDR 1 Niedersachsen: 1.328.987 (- / -)
20. Klassik Radio: 1.139.573 (1.290.733 / -12%)

Die niedersächsischen Neuzugänge konnten sich wie folgt platzieren:
218. Radio 38: 92.899
229. Radio Hannover: 54.087

Spotify wird seit der ma IP Audio 2016 I auch mit erfasst und konnte im 1. Quartal 2016 mit 103.670.566 Streams die 100 Millionen-Grenze überschreiten (im März waren es noch 99.630.905 Sessions, das ergibt ein Plus von 4%). Quelle: radioszene.de