Verkehrsmeldungen für Mecklenburg-Vorpommern im Radio

Samstag, 12. August 2017. Über weiten Teilen Deutschlands liegen Wolken und es regnet bei Werten unter 20°C. Das und das Ende der Schulferien in einigen Bundesländern sorgt für viel Verkehr auf den Straßen. Allein in Norddeutschland gab es heute Vormittag einige Staus mit mehr als 10km Länge. So zu hören in den Verkehrsmeldungen im NDR (versehen mit dem Hinweis „Alle Staus ab xx Kilometer“). Bei der Vielzahl solcher Meldungen wundert es es mich natürlich kaum, dass Störungen aus Bundes- oder Landstraßen nicht genannt werden. Es wundert mich hingegen schon, dass der NDR den Reiseverkehr in den touristischen Hochburgen wie Rügen und Usedom nicht berücksichtigt. Hier zwei Hörbeispiele von heute Mittag kurz nach 13.00 Uhr:

NDR 2

Ostseewelle

So sah übrigens die Karte der Verkehrsmeldung auf ndr.de aus:
Die Verzögerungen rund um Rügen und Usedom finden bei NDR2 nicht statt. Und ich kann mir schon vorstellen, dass der Eine oder andere Autofahrer die NDR-Programme hört (vielleicht auch einfach nur um zu hören ob es in den anderen Bundesländern Staus gibt). Der Ehrenrettung halber habe ich vor wenigen Minuten die Verkehrsmeldungen von NDR 1 Radio MV angehört, hier das Ergebnis:

Der oftmals geschundene Privatfunk kann in einigen Bereichen offensichtlich doch mehr als die ARD. Und schade, dass der NDR sein DAB-Projekt “NDR Traffic” eingestellt hat (wobei in Vorpommern zumindest aktuell nicht viel bringen würde).

Schon wieder…

… den ganzen Tag Ostseewelle gehört.

Und schon wieder gefragt warum es in Niedersachsen keinen vergleichbar progressiven Privatfunk gibt. Ansonsten hab ich mir wohl einen Sonnenbrand eingefangen, während ich das schöne Wetter genossen habe aber irgendwas is ja immer, nech? 😉

Webradio

Internetradio ist eine schöne Erfindung (ich darf das so schreiben). Da mir die terrestrischen Sender teilweise tierisch auf den Senkel gehen, habe ich zum heutigen Aufräum- und Renoviertag einen Livestream für die Beschallung ausgesucht:

An anderer Stelle habe ich mich ja bereits positiv über die Ostseewelle geäussert. Der Langzeittest heute hat meine Meinung bestätigt. Okay, die Moneyhits mit Britney Spreas-Titeln und einem Supergewinn von max. 1000,- Euro nerven auf die Dauer doch schon. Ansonsten ist die Musikauswahl sehr gut. Viele 80er und 90er Titel die ffn & Co. uns nicht täglich um die Ohren hauen und auch Dance-Titel. Von diesem Sender könnte sich so mancher Privatfunker eine dicke Scheibe abschneiden. Auf der anderen Seite gibt’s ja Livestreams und Minisender. Der eine oder andere Nachbar wird sich heute sicher auch über Hitradio Mecklenburg-Vorpommern gefreut haben.