Verkehrsmeldungen für Mecklenburg-Vorpommern im Radio

Samstag, 12. August 2017. Über weiten Teilen Deutschlands liegen Wolken und es regnet bei Werten unter 20°C. Das und das Ende der Schulferien in einigen Bundesländern sorgt für viel Verkehr auf den Straßen. Allein in Norddeutschland gab es heute Vormittag einige Staus mit mehr als 10km Länge. So zu hören in den Verkehrsmeldungen im NDR (versehen mit dem Hinweis „Alle Staus ab xx Kilometer“). Bei der Vielzahl solcher Meldungen wundert es es mich natürlich kaum, dass Störungen aus Bundes- oder Landstraßen nicht genannt werden. Es wundert mich hingegen schon, dass der NDR den Reiseverkehr in den touristischen Hochburgen wie Rügen und Usedom nicht berücksichtigt. Hier zwei Hörbeispiele von heute Mittag kurz nach 13.00 Uhr:

NDR 2

Ostseewelle

So sah übrigens die Karte der Verkehrsmeldung auf ndr.de aus:
Die Verzögerungen rund um Rügen und Usedom finden bei NDR2 nicht statt. Und ich kann mir schon vorstellen, dass der Eine oder andere Autofahrer die NDR-Programme hört (vielleicht auch einfach nur um zu hören ob es in den anderen Bundesländern Staus gibt). Der Ehrenrettung halber habe ich vor wenigen Minuten die Verkehrsmeldungen von NDR 1 Radio MV angehört, hier das Ergebnis:

Der oftmals geschundene Privatfunk kann in einigen Bereichen offensichtlich doch mehr als die ARD. Und schade, dass der NDR sein DAB-Projekt „NDR Traffic“ eingestellt hat (wobei in Vorpommern zumindest aktuell nicht viel bringen würde).

Fakenews oder Satire?

Ich gehe zum Lachen nicht in den Keller. Diejenigen die mich persönlich kennen wissen das. Und ich bin der Letzte, der nicht über Fotomontagen oder Satire lacht. So weit so gut. Bei Twitter bin ich über dieses Kunstwerk gestolpert:

Mir ist klar, dass es sich bei diesem Bild um eine Fotomontage handelt. Und sie ist überaus lustig (auch wenn die Überschwemmungen in Südostniedersachsen alles andere als zum Lachen sind). ABER: ist dies dem durchschnittlichen N24-Zuschauer bewusst? Was kann aus einem solchen Bild werden? Sind die ersten selbsternannten Großwildjäger schon unterwegs zum Hannoveraner Hauptbahnhof? Das ZDF (insbesondere das „heute journal“) zeigt gelegentlich auch solche „Nachrichten“, grenzt dies aber entsprechend ab. Dem ZDF-Zuschauer traue ich eine entsprechende Sortierung zu, beim N24-Kunden sehe ich aber eher schwarz. Ich habe die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) darüber informiert. Vermutlich werde ich (wenn überhaupt) nur eine Textbaustein-Antwort erhalten, vielleicht denkt der zuständige Mitarbeiter aber auch mal darüber nach den Sender genauer zu durchleuchten.

Wie gesagt: ich gehe zum Lachen nicht in den Keller. Trotzdem ist dieser Ausschnitt ein Beweis dafür, dass privates Nachrichtenfernsehen in Deutschland meiner Meinung nach nicht viel mehr als eine Lachnummer ist. Das betrifft neben N24 auch n-tv. Im Ernstfall bevorzuge ich ARD und ZDF (wobei ich bei beiden einen echten 24/7-Nachrichtensender vermisse) oder halt Sender aus dem Ausland (BBC News etc.). Nicht umsonst nutze ich eine Sat-Antenne.

Einschaltquoten der NRW-Lokalsender (E.M.A. NRW 2017 II)

Mit der Media Analyse werden auch die Einschaltquoten der Lokalsender in Nordrhein-Westfalen erfasst. In der MA werden sie unter „radio NRW“ geführt. Einige der 44 Lokalsender veröffentlichen ihre Quote auf ihrer Website, ich habe alle Seiten besucht und folgende Ergebnisse gefunden:

Radio Kiepenkerl: 50,0 %
Radio Hochstift: 47,7 %
Radio Bielefeld: 47,2 %
Hellweg Radio: 46,0 %
Radio Herford: 44,5 %
Radio WAF: 44,5 %
Radio Gütersloh: 41,0 %
Radio Westfalica: 40,4 %
Radio Bochum: 36,0 %
Radio Essen: 36,0 %
Radio Oberhausen: 36,0 %
Radio Emscher-Lippe: 34,0 %
107.7 Radio Hagen: 32,0 %
Radio Sauerland: 30,0 %
Radio Rur: 29,9 %
Radio Lippe: 29,5 %
Radio Herne: 29,0 %
Antenne Münster: 29,0 %
Radio Duisburg: 28,0 %
Radio WMW: 28,0 %
Radio RST: 27,3 %
Radio Bonn/Rhein-Sieg: 27,0 %
Radio Mühlheim: 24,0 %
Radio K.W.: 22,0 %
Radio Ennepe Ruhr: 21,0 %
Radio Vest: 20,0 %

Wer mag kann diese Zahlen mit den Werten aus der E.M.A. NRW 2017 I vergleichen.

Media-Analyse 2017 Radio II

Heute Morgen wurden im Rahmen der „Media-Analyse“ die neusten Radioeinschaltquoten aus Deutschland veröffentlicht. Weitere Zahlen werden in den nächsten Tagen hier auf diesen Seiten folgen, schaut also nochmal vorbei. Wie immer habe ich bestimmte Zahlen herausgefiltert, in Klammern die Zahlen aus der Media-Analyse 2017 Radio I. Die MA-Methode wurde leicht verändert, befragt wurden nur noch Teilnehmer ab 14 Jahren (bei der letzten MA wurde ab 10 Jahren befragt)

Deutschlandweit
sunshine live: 79.000 (69.000 / + 14,5 %)
Klassik Radio: 231.000 (229.000 / + 1,3 %)
Radio Paloma: 99.000 (79.000 / + 25,3 %)
JAM FM: 49.000 (71.000 / – 31 %)
RTL RADIO: 153.000 (138.000 / + 10,9 %)
Schlagerparadies: 67.000 (neu)

Norddeutschland
NDR 2: 802.000 (774.000 / + 3,6 %)

Schleswig-Holstein
R.SH: 268.000 (234.000 / + 14,5 %)
delta radio: 28.000 (46.000 / – 39,1 %)
Radio BOB! rockt Schleswig-Holstein: 37.000 (48.000 / – 22,9 %)

Mecklenburg-Vorpommern
ANTENNE MV: 100.000 (113.000 / – 11,5 %)
Ostseewelle HIT-RADIO MV: 164.000 (155.000 / + 5,8 %)

Hamburg
alsterRadio: 39.000 (44.000 / – 11,4 %)
ENERGY Hamburg: 40.000 (28.000 / + 42,9 %)
HAMBURG ZWEI: 22.000 (34.000 / – 35,3 %)
Radio Hamburg: 175.000 (196.000 / – 10,7 %)

Niedersachsen
radio ffn: 324.000 (335.000 / – 5,5 %)
Antenne Niedersachsen: 312.000 (260.000 / + 20,0 %)
RADIO 21: 104.000 (124.000 / – 16,1 %)

Bremen
Bremen Eins: 94.000 (103.000 / – 8,7 %)
Bremen Vier: 98.000 (93.000 / + 5,4 %)
ENERGY Bremen: 31.000 (33.000 / – 6,1 %)

Nordrhein-Westfalen
1LIVE: 879.000 (1.012.000 / – 13,1 %)
WDR 2: 1.020.000 (1.049.000 / – 2,9 %)
radio NRW: 1.657.000 (1.682.000 / – 1,5 %)
100’5 DAS HITRADIO: 30.000 (42.000 / – 28,6 %)

Berlin-Brandenburg
radioeins: 101.000 (102.000 / – 1,0 %)
Antenne Brandenburg: 166.000 (157.000 / + 5,7 %)
Fritz: 84.000 (79.000 / + 6,3 %)
Inforadio: 64.000 (64.000 / + 0 %)
radioBERLIN 88,8: 82.000 (95.000 / – 13,7 %)
94,3 rs2: 109.000 (96.000 / + 14,0 %)
98,8 KISS FM: 65.000 (57.000 / + 14,0 %)
100,6 FluxFM: 24.000 (22.000 / + 9,1 %)
104,6 RTL: 160.000 (177.000 / – 9,6 %)
105’5 Spreeradio: 78.000 (57.000 / + 36,8 %)
BB Radio: 105.000 (141.000 / – 25,5 %)
Berliner Rundfunk 91.4: 132.000 (129.000 / + 2,3 %)
ENERGY Berlin: 60.000 (68.000 / – 11,8 %)
JAM FM Berlin: 38.000 (46.000 / – 17,4 %)
Klassik Radio Gebiet Berlin: 45.000 (45.000 / + 0 %)
radio B2: 74.000 (36.000 / + 105,6 %)
Radio Cottbus: 23.000 (10.000 / + 130,0 %)
Radio Paradiso: 32.000 (20.000 / + 60,0 %)
Radio TEDDY: 52.000 (39.000 / + 33,3 %)
Star FM 87.9: 99.000 (82.000 / + 20,7 %)

Und hier noch Zahlen aus Niedersachsen (alle Sender plus Nachbarländer, ohne Altersbeschränkung):
Cosmo: 8.000
Deutschlandfunk: 156.000
Deutschlandfunk Kultur: 25.000
Deutschlandfunk Nova: 5.000
JAM FM: 5.000
Klassik Radio: 47.000
Radio Paloma: 25.000
Schlagerparadies: 5.000
RTL Radio: 50.000
sunshine live: 36.000
NDR 1 Niedersachsen: 1.352.000
NDR2: 1.452.000
NDR Kultur: 182.000
NDR Info: 262.000
N-Joy: 533.000
radio ffn: 1.033.000
Antenne Niedersachsen: 853.000
Radio 21: 241.000
NDR 1 Welle Nord: 21.000
NDR 90,3: 88.000
NDR1 Radio MV: 4.000
R.SH Radio Schleswig-Holstein: 36.000
RADIO BOB! rockt Schleswig-Holstein: 6.000
alsterradio: 28.000
Energy Hamburg: 5.000
HAMBURG ZWEI: 6.000
Radio Hamburg: 79.000
Bremen Eins: 193.000
Bremen Vier: 176.000
Nordwestradio: 28.000
1LIVE: 118.000
WDR2: 78.000
WDR3: 8.000
WDR4: 21.000
WDR5: 13.000
radio NRW: 20.000
hr1: 1.000
hr2: 1.000
hr3: 12.000
hr4: 4.000
YOU FM: 1.000
HIT RADIO FFH: 31.000
planet radio: 1.000
RADIO BOB!: 11.000
rbb radioeins: 13.000
Fritz: 2.000
rbb Inforadio: 1.000
rbb kulturradio: 3.000
radio B2: 1.000
Radio Teddy: 18.000
MDR AKTUELL: 6.000
MDR JUMP: 72.000
MDR KULTUR: 6.000
MDR SPUTNIK: 3.000
89.0 RTL: 365.000
Radio Brocken: 3.000
radio SAW: 101.000
Ostseewelle HIT-RADIO MV: 6.000

Und zum Schluss noch das Gleiche für Nordrhein-Westfalen:
Deutschlandfunk: 228.000
Deutschlandfunk Kultur: 50.000
Deutschlandfunk Nova: 1.000
JAM FM: 34.000
Klassik Radio: 66.000
Radio Paloma: 108.000
Schlagerparadies: 37.000
RTL Radio: 88.000
sunshine live: 43.000
1LIVE: 2.926.000
WDR2: 3.289.000
WDR3: 374.000
WDR4: 2.270.000
WDR5: 667.000
radio NRW: 4.729.000
NDR 1 Niedersachsen: 174.000
NDR 2: 177.000
NDR Kultur: 15.000
NDR Info: 6.000
N-Joy: 59.000
radio ffn: 70.000
Antenne Niedersachsen: 31.000
RADIO 21: 11.000
100’5 DAS HITRADIO: 110.000
hr1: 1.000
hr2: 3.000
hr3: 28.000
hr4: 16.000
YOU FM: 4.000
HIT RADIO FFH: 45.000
planet radio: 1.000
harmony.fm: 9.000
SWR1 RP: 79.000
SWR2: 7.000
SWR3: 261.000
SWR4 RP: 18.000
bigFM Hot Music Radio: 142.000
RPR1.: 77.000

Die Zahlen stammen wie immer von www.reichweiten.de. Dort gibt es dann Werte aus allen Gebieten Deutschlands.

Luistercijfers April-Mai 2017

Die neusten Radioeinschaltquoten in den Niederlanden wurden heute Morgen veröffentlicht. Der Markt ist ziemlich stabil, erwähnenswert ist höchstens dass der Abwärtstrend von NPO 3FM vorerst gestoppt ist (der Sender konnte 0,2 % mehr Marktanteil als bei der letzten Untersuchung vorweisen). Hier alle Zahlen im Detail:

01. Radio 538: 12.5 % (12.2 %)
02. NPO Radio 2: 10.7 % (10.8 %)
03. Sky Radio: 10.1 % (10.1 %)
04. Qmusic: 9.1 % (9.4 %)
05. NPO Radio 1: 7.7 % (7.7 %)
06. E Power Radio: 6.1 % (–)
07. Radio 10: 5.9 % (6.1 %)
08. NPO 3FM: 4.7 % (4.5 %)
09. Radio Veronica: 4.1 % (4.1 %)
10. 100% NL: 3.2 % (3.3 %)
11. NPO Radio 5: 3.1 % (3.1 %)
12. NPO Radio 4: 2.4 % (2.1 %)
13. SLAM!: 2.0 % (1.9 %)
14. Classic FM: 1.6 % (1.9 %)
15. BNR Nieuwsradio: 0.9 % (0.9 %)
16. Sublime FM: 0.8 % (0.8 %)
[Quelle: radiofreak.nl]

ffn prüft Klage gegen Radio Bremen

Am 3. Februar diesen Jahres gab es in Bremen einen ziemlich überraschenden Frequenztausch: das Jugendprogramm Bremen NEXT wechselte von der erst wenige Monate vorher in Betrieb genommenen 95,6 MHz (0,5 kW) auf die 96,7 MHz (50,0 kW). Parallel wurde in Bremerhaven (Schiffdorf) die 92,1 MHz (25,0 kW) in Betrieb genommen. Bis zu diesem Tag sendete auf 92,1 und 96,7 das WDR-Radio Bremen-rbb-Projekt „Cosmo“. Cosmo bekam in Bremen die 95,6 MHz und in Bremerhaven die alte NDR Info-Frequenz 98,9 MHz (0,5 kW). Ein in meinen Augen sehr gelungener Tausch, da NEXT eher meinem Geschmack entspricht und die 96,7 hier in der Umgebung recht gut zu empfangen ist. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
Es dauerte natürlich nicht lange bis sich Protest regte. Kurz nach dem Sendestart auf 95,6 MHz beklagte der VPRT das “systematische UKW-Aufschaltung zu Lasten privater Radios”. Seit Ende Mai prüft laut MEDIENKOMPETENZ.de der niedersächsische Privatsender ffn eine Klage gegen Radio Bremen. Ein Grund dafür dürfte die Beteiligung von ffn an Energy Bremen sein. Verpackungslemente und Playlisten werden in Hannover generiert, in Bremen wird das Ganze dann „versendet“. Zusätzlich hat ffn eine Ausschreibung für die Frequenz 96,1 MHz gewonnen, dort möchte man irgendwann mit einem Schlagerprogramm namens „Radio Roland“ auf Sendung gehen. Wenn das kein Zufall ist…

Bremen NEXT ist natürlich eine große Konkurrenz für Energy Bremen – sowohl inhaltlich als auch reichweitentechnisch. Inhaltlich, weil Bremen NEXT auf junge Musik setzt, im Gegensatz zu Energy aber nicht ausschließlich auf Top 40. Und reichweitentechnisch, da Energy in Bremen nur mit 1,0 kW verbreitet wird. In Bremerhaven relativiert sich das Ganze schon wieder (104,3 / 10,0 kW) und in Oldenburg gibt es seit einigen Jahren einen zusätzlichen Sender für Energy (103,5 / 0,5 kW).

Ob das Verhalten von ffn gerechtfertigt ist oder nicht liegt vmtl. im Auge des Betrachters. Was spricht dagagen Energy Bremen in eine ähnlich urban-orientierte und locker moderierte (frei von Claims) Station umzuwandeln? Geld wird ja eh mit ffn und den anderen Stationen der Regiocast (ist ebenfalls an Energy Bremen beteiligt) verdient. Ich gehe zusätzlich davon aus, dass Bremen NEXT trotz der besseren UKW-Präsenz bei den Einschaltquoten hinter Energy Bremen zurückbleiben wird, da das Format doch recht speziell ist. Energy ist Dank des konsequenten Top 40-Formats glatter und massenkompatibler. Ich kann nur hoffen, dass jede eingereichte Klage abgewiesen wird. Bremen NEXT trägt zur musikalischen Vielfalt im norddeutschen Äther bei und das tut ffn meiner Meinung nach ganz und gar nicht.

Fast parallel zur Prüfung der Klage wurden in Bremen die Frequenzen von Energy Bremen neu ausgeschrieben (Lizenz bis November 2027, in Deutschland werden bestehende Lizenzen fast ausschliesslich verlängert). Und ein privates DAB-Paket wurde etwa zum gleichen Zeitpunkt ausgeschrieben. Koordiniert sind für Bremen die Kanäle 6C (0,5 kW) und 11A (1,0 kW). Hier könnte sich ffn ja mit mehreren Programmen bewerben um so Radio Bremen Konkurrzen zu machen…

ma 2017 IP Audio II

Bereits Ende der vergangenen Woche wurden Zahlen zur Nutzung von Livestreams deutscher Radiostationen veröffentlicht. Eine durchschnittliche Webradiosession dauert 73 Minuten, 657 Kanäle nehmen derzeit an der „ma IP Audio“ teil. Hier die Top 20:

01. SWR3: 7.686.703 (7.038.293)
02. 1LIVE: 7.627.697 (7.287.989)
03. Antenne Bayern (Simulcast): 6.801.114 (6.361.015)
04. WDR2: 5.573.236 (5.311.115)
05. NDR2: 4.972.255 (4.552.871)
06. Deutschlandfunk: 4.006.995 (3.486.310)
07. HIT RADIO FFH: 3.415.774 (2.320.104)
08. Bayern 3: 3.302.294 (3.237.599)
09. Bayern 1: 2.733.070 (2.380.577)
10. ROCK ANTENNE (Simulcast): 2.513.631 (2.258.334)
11. N-Joy: 2.339.397 (2.139.952)
12. SWR1 BW: 2.028.001 (2.199.572)
13. WDR4: 1.911.798 (1.668.433)
14. NDR1 NDS: 1.591.752 (1.415.820)
15. radio ffn: 1.578.640 (1.405.119)
16. hr3: 1.544.959 (1.458.194)
17. bigFM: 1.484.125 (1.218.653)
18. RADIO BOB!: 1.432.953 (1.165.090)
19. 1LIVE diGGi: 1.307.146 (1.269.664)
20. MDR JUMP: 1.238.139 (1.088.524)

Spotify: 102.388.408 (107.436.928)
[Quelle: rms.de]

2. Bundesweites DAB+-Paket steht fest

Heute wurde bekannt, dass die Antenne Deutschland GmbH den Zuschlag für die zweite bundesweite Digitalradiokette erhalten hat. Das berichtet u.a. radiowoche.de. Im Gegensatz zum ersten bundesweiten Digitalradiopaket soll das 2. über unterschiedliche Kanäle zunächst verbreitet werden. Geplant sind:

5D Wittenberg/Gallunberg (18,0 kW)
5D Amberg Hirschau/Rotbühl (10,0 kW)
5D Auerbach/Schöneck (10,0 kW)
5D Bad Lobenstein/Sieglitzber (10,0 kW)
5D Bamberg/Geisberg (10,0 kW)
5D Berlin/Alexanderplatz (10,0 kW)
5D Braunschweig-Broitzem (10,0 kW)
5D Braunschweig/Drachenberg (10,0 kW)
5D Bremen-Walle (10,0 kW)
5D Büttelberg (10,0 kW)
5D Chemnitz/Geyer (10,0 kW)
5D Cottbus/Calau (10,0 kW)
5D Dresden-Wachwitz (10,0 kW)
5D Gelbelsee (10,0 kW)
5D Gera-Langenberg (10,0 kW)
5D Halle/Petersberg (10,0 kW)
5D Hannover/Telemax (10,0 kW)
5D Hohe Linie (10,0 kW)
5D Hoher Bogen (10,0 kW)
5D Kreuzberg (Rhön) (10,0 kW)
5D Kulpenberg (10,0 kW)
5D Leipzig/Messegrund (10,0 kW)
5D Löbau/Schafberg (10,0 kW)
5D Magdeburg/Burg Kapaunberg (10,0 kW)
5D Nürnberg-Schweinau (10,0 kW)
5D Ochsenkopf (10,0 kW)
5D Oschatz/Collmberg (10,0 kW)
5D Remda (Saalfeld) (10,0 kW)
5D Sonneberg/Bleßberg (10,0 kW)
5D Visselhövede (10,0 kW)
5D Weimar/Großer Ettersberg (10,0 kW)
5D Würzburg/Frankenwarte, BR (10,0 kW)
5D Bielefeld/Hünenburg (6,3 kW)
5D Berlin/Scholzplatz (5,0 kW)
5D Dequede (5,0 kW)
5D Frankfurt (Oder)/Booßen (5,0 kW)
5D Inselsberg (5,0 kW)
5D Jena-Oßmaritz (5,0 kW)
5D Lingen-Damaschke (5,0 kW)
5D Pritzwalk (5,0 kW)
5D Röbel (5,0 kW)
5D Aurich (4,0 kW)
5D Minden Porta Westfalica (4,0 kW)
5D Münster/Fernmeldeturm (4,0 kW)
5D Osnabrück/Schleptruper Egge (4,0 kW)
5D Göttingen/Bovenden (3,2 kW)
5D Brocken (2,0 kW)
5D Sibbesse / Hildesheim (2,0 kW)
5D Cottbus/Hufelandstr. (1,0 kW)
8C Donaueschingen (10,0 kW)
8C Hochrhein/Bergalingen (10,0 kW)
8C Raichberg (10,0 kW)
8C Ravensburg/Höchsten (10,0 kW)
8C Vogtsburg/Totenkopf (Freib (5,0 kW)
8C Baden-Baden/Fremersberg (4,0 kW)
8C Feldberg (Schwarzwald) (3000 3,0 kW)
8C Brandenkopf (2,0 kW)
9B Aalen/Braunenberg (10,0 kW)
9B Auerbach/Schöneck (10,0 kW)
9B Bonn/Venusberg (10,0 kW)
9B Chemnitz/Geyer (10,0 kW)
9B Chemnitz-Reichenhain (10,0 kW)
9B Dortmund/Florianturm (10,0 kW)
9B Dresden-Wachwitz (10,0 kW)
9B Düsseldorf/Rheinturm (10,0 kW)
9B Ebbegebirge Herscheid (10,0 kW)
9B Hardberg (10,0 kW)
9B Heidelberg/Königstuhl, SWR (10,0 kW)
9B Hoher Meißner (10,0 kW)
9B Kaiserslautern/Dansenberg (10,0 kW)
9B Koblenz/Kühkopf (10,0 kW)
9B Köln/Colonius (10,0 kW)
9B Kreuzberg (Rhön) (10,0 kW)
9B Langenberg/Hordtberg (10,0 kW)
9B Langenbrand (10,0 kW)
9B Leipzig/Stadtwerke (10,0 kW)
9B Löbau/Schafberg (10,0 kW)
9B Mainz-Kastel (10,0 kW)
9B Pfaffenberg (10,0 kW)
9B Rimberg (10,0 kW)
9B Saarbrücken/Schoksberg (10,0 kW)
9B Sackpfeife (Biedenkopf) (10,0 kW)
9B Siegen Süd (10,0 kW)
9B Sonneberg/Bleßberg (10,0 kW)
9B Stuttgart-Frauenkopf (10,0 kW)
9B Wilkau-Haßlau (10,0 kW)
9B Würzburg/Frankenwarte, (10,0 kW)
9B Aachen/Karlshöhe (5,0 kW)
9B Bad Marienberg (5,0 kW)
9B Bornberg (5,0 kW)
9B Frankfurt (Main) Europatumr (5,0 kW)
9B Großer Feldberg / Taunus (5,0 kW)
9B Inselsberg (5,0 kW)
9B Kalmit Edenkoben (5,0 kW)
9B Wesel-Büderich (5,0 kW)
9B Fulda/Hummelskopf (4,0 kW)
9B Gießen/Dünsberg (4,0 kW)
9B Habichtswald (4,0 kW)
9B Scharteberg (Eifel) (4,0 kW)
9B Trier/Petrisberg (2,5 kW)
9B Geislingen/Oberböhringen (2,0 kW)
9B Gelnhausen/Schnepfenkopf (2,0 kW)
9B Heilbronn/Schweinsberg (2,0 kW)
9B Hochsauerland (1,0 kW)
[Quelle: fmlist.org]

Beworben hatten sich ursprünglich vier Parteien. Media Boradcast und die Absolut Digital GmbH & Co. KG haben sich dann in der Bewerbungsphase zusammengeschlossen um ihre Kräfte als Senderbetreiber und Programmveranstalter zu bündeln. Bis zu 18 Sender sollen verbreitet werden. Neben Absolut-Programmen sollen auch Privatsender verbreitet werden die nicht zur Absolut-Gruppe gehören. Wer zu diesen Stationen gehört steht zzt. offiziell noch nicht fest.

[Quelle Logo: digitalradio.de]

Die Antenne Deutschland GmbH erhofft sich natürlich einen Schub für das Digitalradio in Deutschland. Ich kann nur hoffen, dass sich interessante Anbieter finden und dass es sich bei diesen Anbietern nicht um reine Festplattenstationen handelt.

Neue UKW-Frequenz für den Raum Melle

Anfang April hat die NLM ein UKW-Sendegebiet im Ostkreis Osnabrück/Altkreis Melle ausgeschrieben. Frequenz und Standort mussten die Bewerber selbst vorschlagen. Die Ausschreibefrist ist mittlerweile verstichen, die Homepage der NLM hüllt sich – wie so oft – in Schweigen über die eingegangenen Bewerbungen. Aufgrund des zu versorgenden Gebietes dürfte die Anzahl der Bewerber aber sehr übersichtlich sein.

Vor einigen Wochen tauchte in der Datenbank der Bundesnetzagentur eine neue Frequenz für genau dieses Gebiet auf. Koordiniert ist die Frequenz 88,2 MHz, gesendet werden soll vom ehemaligen Fernsehfüllsender in Melle-Oldendorf. Ich war im vergangenen Jahr dort und habe Fotos angefertigt.
Derzeit wird der Standort nur für Mobilfunk genutzt. Die Sendeleistung soll 250 Watt betragen, in diese Richtungen wird mit voller Sendeleistung gearbeitet:
Frequenz und Standort sind alles andere als günstig gewählt. Der grösste Ort im Verbreitungsgebiet ist die Stadt Melle. Diese liegt aber aus Oldendorf gesehen hinter einem Berg:
Für gute Empfänger vmtl. kein Problem, die Distanz bis zur Stadtmitte beträgt etwa vier Kilometer. Schlechte Empfänger im heimischen Störnebel werden aufgrund der Sendeleistung vmtl. Probleme bekommen. Auf gleicher Frequenz sendet Radio Kiepenkerl aus Lüdinghausen, der Sender kommt in Oldendorf nur schwach an. Problematischer sind da Radio Hochstift auf 88,1 und das Nordwestradio auf 88,3. Beide Sender sind im Verbreitungsgebiet je nach Standort mit RDS zu emfangen. Radio Hochstift ist sehr weit hergeholt und wird vmtl. keine Relevanz im Ostkreis von Osnabrück haben. In dem Gebiet werden andere NRW-Lokalsender gehört. Von der Skala verschwinden wird hingegen das Nordwestradio bzw. künftig wieder Bremen 2. Ich kann nicht einschätzen ob und wie häufig der Sender im Ostkreis Osnabrück gehört wird, durch eine Aufschaltung der 88,2 in Oldendorf geht das Programm jedoch verloren.

Mir fällt keine „richtig gute“ Lösung für diesen Bereich ein. Allerdings hätte ich einen anderen Standort und vor allem eine andere Frequenz gewählt.

Luistercijfers März-April 2017

Am Dienstag wurden die Luistercijfers aus dem Zeitraum März/April veröffentlicht. Darin wird deutlich, dass sich NPO Radio 2 langsam in Richtung Pole bewegt. Der Sender konnte gegenüber dem Vorjahreszeitraum knapp 2% zulegen. Im freien Fall befindet sich weiterhin NPO 3FM. Vergleicht man die Zahlen aus dem Mai 2015 hat der Sender die Hälfte seiner Hörer verloren. Mittlerweile gab es personelle Konsequenzen für die konstant schlechten Quoten von 3FM: Basyl de Groot hat Anfang Mai seinen Posten als Zendermanager geräumt. Hier die Zahlen:

01. Radio 538: 12.2 % (12.3 %)
02. NPO Radio 2: 10.8 % (10.3 %)
03. Sky Radio: 10.1 % (9.5 %)
04. Qmusic: 9.4 % (9.7 %)
05. NPO Radio 1: 7.7 % (7.6 %)
06. Radio 10: 6.1 % (6.2 %)
07. NPO 3FM: 4.5 % (4.8 %)
08. Radio Veronica: 4.1 % (4.2 %)
09. 100% NL: 3.3 % (3.5 %)
10. NPO Radio 5: 3.1 % (3.2 %)
11. NPO Radio 4: 2.1 % (2.3 %)
12. Classic FM: 1.9 % (1.8 %)
13. SLAM!: 1.9 % (1.7 %)
14. BNR Nieuwsradio: 0.9 % (0.9 %)
15. Sublime FM: 0.8 % (0.7 %)
[Quelle: radiofreak.nl]