Frühling für die Katz’

Der Frühling gibt draussen richtig Gas (Hallo? Letzte Woche noch Schnee und jetzt schwitze ich in der Sonne – schön dieser Treibhauseffekt). Da ist es allerhöchste Zeit diese Jahreszeit auch in die heimischen vier Wände zu bringen. Für mich reicht das Öffnen des Fensters, andere haben gerne Blumen um sich. Und was passiert mit den Vierbeinern? Vor ein paar Tagen sind meine bessere Hälfte und ich über ein Buch gestolpert, in dem es sinngemäss um Wellnes bzw. das Wohlbefinden von reinen Wohnungskatzen ging. Das Revier der vierbeinigen Mitbewohnerin endet ja m Treppenhaus bzw. auf dem Balkon. Gerade Wohnungskatzen freuen sich über möglichst viel Abwechslung. Da kann etwas Grünzeug mit besonderen Düften nicht schaden, Blumen anknabbern bzw. die dazugehörige Vase runterdonnern is aber nich. Also schnell zum Baumarkt gedüst und einen schicken Blumenkasten gekauft.

In diesem Blumenkasten steht aktuell etwas Katzengras, Petersilie und Zitronenmelisse. Und sie da: Madame schmeckts:

Zumindest das Katzengras regt ihren Gaumen an. Petersilie und Zitronenmelisse beschnuppert sie derzeit nur. So hat sie ein wenig Frühlingsgerüche.

Ich fahr mal eben zum Tierarzt

Das war heute Morgen mein Plan. Die vierbeinige Mitbewohnerin ist mittlerweile fast anderthalb Jahre alt und sollte heute Morgen zur einjährigen Nachimpfung gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche. Ist ja auch grundsätzlich kein Problem. Allerdings hat die vierbeinige Mitbewohnerin wohl schlechte Erinnerungen an die Transportbox (kein Wunder denn der letzte Ausflug in dieser Box führte auf den OP-Tisch zur Sterilisierung). Meine bessere Hälfte und ich haben jedenfalls über eine halbe Stunde damit verbracht Jacky einzufangen und sie in ihre Box zu sperren. Bei dieser Gelegenheit hat sie mir mit einem Pfotenhieb Kratzer unterhalb meines Kinns verursacht. Daher laufe ich seit heute Morgen mit einem dekorativen Pflaster durch die Gegend, weil die zwei Löcher bluten wie Sau. Trotzdem mag ich die vierbeinige Mitbewohnerin nach wie vor.

Naschkatze

Die vierbeinige Mitbewohnerin ist nun fast ein Jahr alt und entdeckt trotzdem immer wieder neue vor allem kulinarische Spezialitäten für sich. Eis und Döner gehören zu diesen Entdeckungen, Tsatsiki oder Chillisauce (mit anschliessendem Durst) ebenfalls. Natürlich wird sie in erster Linie von artgerechtem Katzenfutter ernährt, vier Kilo Lebendgewicht sind für eine fast ausgewachsene Hauskatze nicht viel (ist aber auch gut so). Vor einigen Tagen hat sie etwas Neues entdeckt:

So schnell wird aus einem Wasserhahn eine Minibar 😉

Sonnenbad

Die vierbeinige Mitbewohnerin hat heute beschlossen sich in der Sonne aufzuhalten. Dank Balkon mit Südseite und Winschutz ist es dort zzt. auch recht angenehm.

Dass es heute Morgen gegen 7.30 Uhr noch rund -3°C kalt war, merkt man nicht wirklich. Also: Geniessen so lange es warm ist.

Alles für die Katz

Ab heute dürfen nun alle endlich ran an die Adventskalender. Damals™ als ich noch kleiner war dachte ich, dass Adventskalender nur für Kinder seien. Das stimmt aber wohl nicht denn in meinem Freundes- und Kollegenkreis sind immer noch viele Exemplare unterwegs (jaja, die sind alle volljährig). Und zugegeben: Meine bessere Hälfte und ich teilen uns auch einen Kalender. Damit die vierbeinige aber nicht das Nachsehen hat, haben wir vor einigen Wochen in einem Zooshop das hier gekauft:

Richtig, die Zielgruppe dieses Produktes ist auf diesem Kalender abgebildet. Der Inhalt besteht aus 24 kleinen Tüten mit verschiedenen Leckereien. Dieser Adventskalender war zwar fünfmal teurer als „unser“, manchmal muss sowas aber einfach mal sein 🙂

5 Days Off

Ich habe mir in den letzten Tagen ein wenig Auszeit vom Internet gegönnt. Daher gab es in dieser Zeit auch keine Blog-Einträge. Den Samstag habe ich zum Sauna-Tag umfunktioniert. Einen Nachmittag lang schwitzen, kalt duschen und sich massieren lassen (kann ganz schön schmerzhaft sein wenn alles verspannt ist). Abends dann habe ich die ausgeschwitzten Kalorien in Form von Alkohol wieder nachgeladen. Den Sonntag habe ich eher liegend als sitzend verbracht. Auch Trinken kann ganz schön anstrengend sein (vor allem in Kombination mit Rückenschmerzen bzw. Muskelkater. Aber nu is ja Herbst, man braucht also keine Ausrede mehr wenn man mal einen Tag faul aufm Sofa rumliegt.

Gestern dann stand ein grosser Punkt auf der Tagesordnung unserer vierbeinigen Mitbewohnerin: Sterilisation. Sie ist jetzt genau ein halbes Jahr alt und auf Anraten unserer Tierärztin haben wir den Eingriff in diesem Alter vornehmen lassen. Ich bin ja zugegeben ein Weichei wenn es um operative Eingriffe geht. Einen Splitter ziehe ich mir noch gerne aus der Hand aber dann hört es auch schon auf. Arztserien und -dokus sind für mich also absolut tabu (zumindest ohne Eimer). So habe ich auch in der Nacht zu gestern ziemlich bescheiden geschlafen und bin auch mit ziemlich mulmigen Gefühlen gestern Morgen zum Tierarzt. Drei Stunden später konnten wir unser Baby Jacky wieder abholen. Betäubt durch die Narkose (sie hat die dreifache Dosis bekommen weil sie absolut nicht einschlafen wollte) torkelte sie durch die Wohnung und wollte einfach nicht auf der eigens bereitgestellten Decke ihre Betäubung ausschlafen. Nach einer Stunde haben wir sie dann auf ihren Stammplatz (Kratzbaum) gelegt und sie hat sich sofort beruhigt. Etwa sechs Stunden haben wie sie auf diesem Platz bewacht (damit sie nicht im Halbschlaf aus 1 ½ Metern Höhe auf den Boden fällt). Gegen 20.00 Uhr hat sie dann wieder Futter zu sich genommen und neugierig ihre vertraute Umgebung durchstreift. Mittlerweile verhält sie sich fast wieder normal. Okay, die Bewegungen laufen noch etwas langsamer als gewohnt und die Fäden unter dem Bauch stören ihr Waschritual etwas, daran wird sie sich aber wohl gewöhnen. In ein paar Tagen wird sie mir sicher wieder ans Bein springen wenn ich durch die vier Wände gehe. Good Luck, Jacky.

Milchzähne

Nicht nur wir Menschen verlieren im Laufe unseres Lebens. Auch Vierbeiner durchlaufen diesen Prozess. Die vierbeinige Mitbewohnerin ist nun fast fünf Monate alt und verliert nun Schritt für Schritt ihre Milchzähne. Diesen hier hat sie am vergangenen Wochenende verloren:

Bemerkbar macht sich der Zahnwechsel durch häufiges (spielerisches) Zubeissen, erhöhte Kommunikationsbereitschaft („Hallo, ich verliere meine Zähne, macht irgendwas“) und… öhm… Mundgeruch (gerüchteweise ist mein Mundgeruch allerdings schlimmer). Ihrer Beisskraft schadet der Zahnwechsel offensichtlich wohl nicht. Die Bisse schmerzen wie immer und das Trockenfutter bliebt auch nicht stehen. Die vierbeinige Mitbewohnerin wird also wohl nicht zum zahnlosen Tiger mutieren.