Xmarks nervt

Ich möchte dieses Blogzeugs nicht als Ventil für meine schlechte Laune benutzen. Eigentlich habe ich gar keine schlechte Laune. Ein lustiges Wochenende liegt hinter mir (na? kick!fm verpasst? Pech, es gibt keine Podcasts 😉 ), das Wetter ist untypisch warm (19°C Anfang November? Wie geil ist das denn?) und so weiter. Aber es gibt doch eine Sache die mich nervt: Xmarks. Vor nem halben Jahr habe ich dieses System gelobt. In den letzten Wochen zeigte mir die Statusleiste im Firefox immer mal wieder “Synchronisierungsprobleme” an. “Naja, das wird schon” habe ich gedacht. Vor ein paar Tagen habe ich dann meine Bookmarks geöffnet und festgestellt, was bei den Fehlermeldungen offensichtlich passiert ist: Xmarks hat meine Lesezeichen durcheinander gewirbelt und z.B. den Ordner “Lesezeichen-Symbolleiste” ungefähr 60mal in die Liste gepackt. Mindestens genauso oft standen einzelne Links in der Aufstellung. Der gesuchte Link war natürlich weg. Ich habe Xmarks dann direkt deinstalliert, meine Links weitestgehend wieder rekonstruiert und nutze seither die FF-interne Sync-Funktion. Weniger ist manchmal mehr.

Bookmarks

Bookmarks sind ne schöne Erfindung. Man sieht eine interessante Seite, hat aber keine Lust sich das Ganze jetzt anzuschauen. Also abspeichern und morgen lesen. Oder die Adresse der Lieblingsseite ist zu lang. Zu Favouriten hinzufügen und fertsch. Das funktioniert prima, wenn man nur ein Gerät benutzt. Was passiert aber, wenn man zwischen PC, Laptop und Netbook hin- und herturnt? Einige machen sich vielleicht die Mühe und exportieren ihre Lesezeichen auf einen USB-Stick um sie beim nächsten Gerät wieder zu importieren. Ist eine Idee, finde ich aber unkomfortabel.

Im Zeitalter von Clouds kann man das Ganze viel geschickter lösen. Ich bin auf den Dienst xmarks gestossen. Dieses Tool speichert meine Lesezeichen im Netz und synchronisiert bei jedem Browserstart (ich nutze eh zu 98% Firefox, da funktioniert das Tool pirma). Füge ich einen neuen Link in meine Sammlung, hinterlegt das Programm diesen autotmatisch im Web. Gehe ich von einem anderen Gerät aus online, kann ich auch auf diesen Link zugreifen. Voraussetzung ist natürlich, dass xmarks auf beiden Geräten installiert ist. Praktisches und vor allem kostenloses Tool, gefällt mir sehr gut.