T-Mobile-Netz ausgefallen

In weiten Teilen Deutschlands ist heute Nachmittag das T-Mobile-Netz ausgefallen. Wieviele Anschlüsse der rund 40 Millionen T-Mobile-Nutzer betroffen waren ist nicht bekannt. Auf der Website des Anbieters ist in einer Presseerklärung u.a. Folgendes zu lesen:

T-Mobile hatte heute einen bundesweiten Ausfall im Mobilfunknetz. Betroffen waren Sprach- und SMS-Dienste. Die Ursache der heutigen Störung im Mobilfunkbetrieb von T-Mobile ist erkannt. Grund war ein Softwarefehler im sogenannten Home Location Register (HLR). Das HLR ist dafür verantwortlich, eine Verbindung zwischen Mobilfunkstation und der zugehörigen Mobilfunknummer herzustellen. Nach einem Zurücksetzen des Systems sind seit ca. 19:00 Uhr die ersten Teile des Netzes wieder verfügbar. Das kann vereinzelt zu einer Überlast im Netz führen. Wir gehen davon aus, dass es noch einige Stunden dauern kann, bis das T-Mobile-Netz wieder in gewohnter Qualität für unsere Kunden zur Verfügung steht.

Auch ich konnte heute Nachmittag zwar raustelefonieren, SMS und ankommende Gespräche funktionierten jedoch nicht. Ich bin zwar kein direkter T-Mobile-Kunde, sondern nutze seit einigen Monaten einen Prepaid-Anbieter im selbigen Netz. Mich ruft aber eh keiner an, deswegen hat mich das nicht wirklich gestört. Und früher™ gabs auch keine Handies und wir haben überlebt.

Einen ähnlichen Vorfall gab es vor ein paar Jahren schon mal. Das muss 2001 oder so gewesen sein. An diesem Tag (war übrigens ein Sonntag) hat ein Bagger ein Erdkabel durchtrennt und so das T-Mobile-Netz zwischen dem südlichen Emsland und Herford lahmgelegt. Ich frage mich bis heute warum an einem Sonntag gebaggert gebuddelt wurde.

Goodbye, T-Mobile

Nach über zehn Jahren läuft in diesen Tagen mein T-Mobile-Vertrag aus. Ich möchte nicht wissen welche Beträge ich in dieser Zeit umgesetzt habe, wie lang die insgesamte Gesprächszeit ist und wieviele SMS ich über meine alte SIM-Karte verschickt habe.

T-Mobile

Zu Spitzenzeiten hatte ich Rechnungen im unteren dreistelligen (Euro-) Bereich. Da war ich sicher Fast-Premiumkunde. In den letzten Jahren hat sich meine Handynutzung jedoch ziemlich verändert und ich bin ins untere Drittel abgerutscht.. Genutzt habe ich zuletzt einen Relax-Tarif mit 50 Freiminuten plus Daten-Option für mobiles Internet (5 MB für 5 Euro). Braucht eigentlich kein Mensch, ist aber lustig. Die Freiminuten habe ich seltenst ausgenutzt (wozu gibts Festnetz-Flatrates), SMS spielen auch eine untergeordnete Rolle. Angenehm finde ich die Möglichkeit via Handy im Internet zu Surfen, 5 MB für 5 Euro ist aber recht teuer. Simyo & Co. bieten das Megabyte aktuell für 24 Cent an. Für diese Nutzung brauche ich jedoch keinen Vertrag mit Freiminuten.

Also kündigen. Das habe ich im Sommer 2008 gemacht. Meine Fixkosten lagen bei monatlich 24 Euro plus SMS. Das macht über zwei Jaher schon mal satte 576 Euro. Mein Wunschhandy sollte seinerzeit 170 Euro kosten. Da wären wir bei 746 Schleifen. Man muss glaube ich nicht grossartig Mathematik studiert haben um zu überlegen ob man den Vertrag verlängert oder sich eine andere Alternative sucht. Ich habe mich für Variante 2 entschieden. Klar, ich hätte einen Tarifwechsel machen können, für meine Nutzung habe ich aber nichts Ansprechendes gefunden. Ausserdem habe ich mir die Frage gestellt ob es überhaupt Sinn macht weiterhin einen Vertrag zu nutzen, wenn man über zwei Jahre gerechnet 500 Euro nur Grundgebühr einem Anbieter in den Rachen wirft. Die Prepaid-Anbieter dieser Welt schlafen ja nicht auf dem Baum und für 500 Euro bekomme schon ganz ordentliche Geräte im freien Verkauf.

Nach einigem Suchen habe ich einen für mich interessanten Anbieter gefunden. Simyo, Blau und Fonic scheiden für mich aus. Die Netzabdeckung von E-Plus und O² lassen gerade auf der grünen Wiese gern mal zu wünschen übrig. Bleiben also nur T-Mobile und Vodafone. Da sich der letztere in Sachen Prepaid bisher zurückhält und ich mit dem Netz T-Mobile gut Erfahrungen gemacht habe, stand auch hier das Ergebnis schnell fest. Gelandet bin ich letztendlich bei maXXim. 8 Cent für alle Gespräche und SMS im D1-Netz finde ich fair, 49 Cent für 1 Megabyte Traffic ist okay (wobei Simyo und Blau die gleiche Menge für aktuell 24 Cent anbieten, für solche Fälle habe ich jedoch bereits eine blau.de-Karte). maXXim bietet verschiedene Möglichkeiten des Aufladens und da T-Mobile eine Einzugsermächtigung hat/hatte, kann ich diese auch direkt weiterreichen. Weniger als 2 Euro Guthaben bitte 20 Takken nachladen und fertig. Nur mein Handy muss ich nun selbst finanzieren. Derzeit läuft mein K800i noch einigermassen – abgesehen vom ausgeleiherten Joytsick. Sollte mir letzterer zu sehr auf den Geist gehen, stürze ich mich auf den Händler meines Vertrauens und kaufe mir ein neues Gerät.

P.S.: Meine Nummer habe ich selbstverständlich portiert. Alle Jahre wieder meldet sich ja doch nochmal ein längst verloren gegangener Kontakt wieder.

T-Mobile und der Kundenservice

Dieser Titel einer Soap und ich habe das Gefühl die Sache wird sich auch wie eine solche entwickeln. Ich habe bereits seit 1998 dort einen Mobilfunkvertrag und habe (wie bereits erwähnt) Probleme mit meinem aktuellen Handy. 50 Stunden Stand By ist jedenfalls nicht mehr zeitgemäss zumal das Gerät anfänglich durchaus eine Stand By-Zeit von 15 Tagen hatte. Allerdings scheint es sehr schwer für diesen Konzern zu sein auf Kundenwünsche einzugehen. The Story So Far:

Im Juli 2004 rief ich die Servicenummer an um mich zu erkundigen ab wann ich meinen Vertrag verlängern/upgraden kann, weil ich auch endlich in den Kreis der Fotohandy-Besitzer aufsteigen wollte. “Mitte August 2004” war die Antwort.

Im September 2004 machte ich mich dann auf den Weg zum örtlichen T-Punkt. Der dortige Mitarbeiter verkündete “Das Ganze ist geändert worden, ein neues Handy gibt es erst vier Monate vor Vertragsablauf, also Mitte September.” Leicht sauer verliess ich das Geschäft und spielte mit Gedanken den Vertrag zu kündigen. Lustig fand ich diese sich ständig ändernden Fristen nicht.

Am vergangenen Samstag machte ich mich wiederum auf den Weg in besagten T-Punkt um zu erfahren, dass sich das Datum auf einen Monat vor Vertragsablauf (Dezember 2004) verschoben hat. Leicht sauer aber sachlich machte ich dem Mitarbeiter klar, dass ich mittlerweile den dritten Termin bekommen habe, relativ zeitnah ein neues Handy benötige und das Ganze mittlerweile nicht mehr ganz so lustig fand. Er erzählte mir irgendwas von anderen Anbietern die ihre Handies an Vertragspartner lediglich verleihen würden (interessiert mich nicht, ich habe ja “meinen Anbieter”) und das ich an dem Tag der siebte Kunde war der sich beschwert hat. Als serviceorientiertes Unternehmen sollte man sich eigentlich um jeden Kunden kümmern, oder?

Am Montag hab ich mich dann mit der Hotline des Anbieters in Verbindung gesetzt. Nachdem ich dem ersten Callcenter-Agent die obige Stories geschildert und er mich mit “T-Mobile ist ja eigentlich gar nicht so böse wie Sie meinen”-Phrasen versuchte abzufertigen, verlangte ich seinen Vorgesetzten (in der Regel können solche Leute ja mehr entscheiden). 3 Sekunden Warteschleife und weggedrückt. Danke!!! Einem zweiten Agent schilderte ich die Geschichte in kurzen Worten, bat ihn dann mich mit einem Vorgsetzten zu verbinden und er hat mich tatsächlich durchgestellt. Aber was dann folgte war alles andere als kundenfreundlich (“es war lächerlich” erspare ich mir in diesem Zusammenhang). Ergebnis der knapp 20minütigen Diskussion war: Trotz meiner doch recht langen Kundschaft und einem monatlichen Umsatz der im Durchschnitt bei weitaus mehr als 20 Euro/Monat liegen dürfte war man nicht bereit eine seperate Lösung anzubieten bzw mir entgegenzukommen. Ich habe dem guten Mann diverse Vorschläge angeboten wie man sich einigen könnte, die Antwort war immer “Nein”.

Noch am gleichen Abend habe ich den Vertrag gekündigt, die Bestätigung habe ich mittlerweile hier. Jetzt bin ich schon auf die “Rückgewinnungsanrufe” gespannt. Der/die Arme muss sich auf einige rethorische Feinheiten gefasst machen. Jedenfalls bin ich ziemlich enttäuscht vom rosa Riesen und bin mir nicht sicher ob ich den Anbieter nun wirklich wechsel oder halt eben nicht. Und falls hier ein T-Mobile-Mitarbeiter mitliest: Lasst Euch doch etwas Schönes einfallen.

… to be continued

Back To Buisness: Morgen Abend ist es wieder Zeit für eine neue Ausgabe vom “Abendland” – diesesmal 100% live! Unter anderem werde ich den einen oder anderen Track aus dem neuen Rammstein-Album “Reise Reise” vorstellen.

Ausserdem wie in der letzten Woche bereits angedroht ein sehr kurioser “Hidden Track”, Daniel’s Ohrwurm des Tages (und evtl. eine Antwort auf die Frage was “Moin” bedeutet) sowie mit etwas Glück Besuch im Studio. Ich würde mich freuen wenn Ihr morgen Abend zwischen 18.00 und 20.00 Uhr auf teutoRADIO dabei seid 🙂