Emma-Update Nummer III

So langsam wird es ernster. Der Wind hat stark zugenommen und peitscht den leichten Regen fast waagerecht durch die Strassen. Es vergeht keine Minute in der die Jalouisen nicht klappern. Ein Blick auf das Wetterradar zeigt den Regen der sich gerade auf uns zu bewegt:
wetter_20080229

Das Schauspiel werde ich mir nun vom Bett aus anhören. Gute Nacht.

Orkantief Emma rauscht heran

Im Laufe des Tages haben sich die Wolken über Osnabrück immer weiter verdichtet und der Wind hat zugenommen. Seit etwa einer halben Stunde fällt Nieselregen und der Wind rüttelt zum ersten Mal kräftig an den Jalousien. Die Temperatur ist in den letzten knapp zwei Stunden um fast 2°C gefallen. Auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes ist zu lesen:

Das Windfeld des Orkantiefs, das den Namen EMMA erhalten hat, rollt unaufhaltsam auf Mitteleuropa zu. So wird bereits in der Nacht zum Samstag von Westen her verbreitet mit ersten Sturmböen (Windstärke 9, um 80 km/h) und teils auch schweren Sturmböen (Windstärke 10, um 95 km/h) gerechnet. An der See, in freien Lagen vorzugsweise des Berglandes oder im Zusammenhang mit kräftigen Schauern oder Gewittern sind auch orkanartige Böen (Windstärke 11, um 110 km/h) oder einzelne Orkanböen (Windstärke 12, über 118 km/h) möglich. Am Samstag überdeckt das Sturmfeld weite Teile Mitteleuropas, und es treten praktisch im ganzen Land Sturmböen oder schwere Sturmböen auf. Vor allem exponierte Lagen an der See oder im Bergland haben unwetterartige Böen bis hin zur Orkanstärke zu verkraften, aber auch in der Nähe von starken Schauern oder vereinzelten Gewittern kann praktisch nirgendwo eine orkanartige Böe oder Orkanböe völlig ausgeschlossen werden. Wer das Haus also nicht unbedingt verlassen muss, sollte auch möglichst in der Wohnung bleiben. In den Innenstädten besteht die Gefahr umherfliegender oder herabstürzender Gegenstände (beispielsweise Dachziegel). Der Samstags-Spaziergang im Wald kann nur als lebensgefährliches Abenteuer gewertet werden, von dem unbedingt abzuraten ist.

Einige Experten vergleichen Emma streckenweise schon mit Kyrill wobei das auch sicher zum grossen Teil Panikmache ist. Lassen wir uns überraschen.

Ruhe vor dem Sturm

Ein Blick aus dem Fenster zeigte vor wenige Minuten ruhiges Wetter. Bewölkt, die Sonne versucht sich (erfolglos) durch die Wolken zu kämpfen und es ist trocken und kühl. Doch dieses ruhige Wetter ist nichts anderes als die sprichwörtliche “Ruhe vor dem Sturm” denn der Deutsche Wetterdienst warnt vor Windböen bis Orkanstärke. In den Abendstunden erreicht uns das kräftige Orkantief “Emma” und das schickt uns viel Wind und Regen. Kyrillausmasse wird dieses Orkantief vermutlich nicht annehmen, trotzdem dürfte es am Wochenende ungemütlich werden.