Android-Update Samsung Galaxy Ace

Insgeheim habe ich mein Samsung Galaxy Ace ziemlich doll verflucht und mir mein Nokia 6310i zurückgewünscht. Ständige Abstürze, Akkulaufzeiten von 48 Stunden bei normaler Nutzung (also ein bischen Mails checken, surfen und vielleicht auch mal telefonieren und SMS schreiben – sofern sich das Gerät nicht wieder aufhängt) und so weiter. Doch Ende Dezember 2011 gabs dann die Lösung: ein Firmware-Update. Das hat mir zumindest brav das Samsung Kies mitgeteilt, nachdem ich den Androidknochen angeschlossen hatte.

Allerdings liess sich das Ganze nicht so einfach installieren. Zunächst meckerte mein PC und teilte mir mit, dass ich bitte 3000MB Platz schaffen sollte. Hääää? Aufm Handy? Nachdem ich Herrn Google die Problematik geschildert hatte, stellte sich meine PC-Festplatte als Verursacher dieser Meldung heraus. Auf meinem stationären PC ist das Boot-Laufwerk 20GB gross und durch Windows XP inkl. diverser Service-Packs entsprechend belegt. Also das Update via Netbook. Die Installation von Kies auf dem Netbook hat allein eine Stunde in Anspruch genommen (Win7 Starter, 1GB RAM, Intel-Atom-Prozessor mit 1,66 GHz). Aber dann funktionierte das Update. Aus Android 2.2.1…


… wurde Android 2.2.3

Auf den ersten Blick sieht man eine leicht geänderte Statusleiste oben (vor allem das Akkusymbol fällt ins Auge). Ansonsten gibts erstmal nichts fürs Auge. Aaaaaber: Der Androidknochen läuft wesentlich stabiler. Mein Handy stürzt also nicht mehr nach dem Eingang einer SMS oder der Installation eines Apps ab. Ich habe sogar einen Laufzeitrekord aufgestellt:

Jetzt nervt mich nur noch die relativ geringe Standby-Zeit (etwa 2 Tage) und die Tatsache, dass der Gerätespeicher fast voll ist und ich keine Apps auf die kaum belegte Speicherkarte schieben kann. Aber dafür werde ich sicher auch noch eine Lösung finden (ohne Rooten und so).

My First Smartphone

In der vergangenen Tagen war es ruhig an dieser Stelle. Das hängt auf der einen Seite mit dem relativ schönen Wetter und meinen Tätigkeiten für OS Radio 104,8 zusammen. Auf der anderen Seite bin ich seit einer Woche im Besitz eines neuen Smartphones und habe meine Freizeit für dieses Spielzeug geopfert.

Trotz vieler Hinweise habe ich mich nicht für HTC sondern für das Samsung Galaxy Ace S5830 entschieden. Bestellt habe ich die Kiste vertragsfrei bei notebooksbilliger.de. Mittwochabend angeklickt, Donnerstag bezahlt, Samstag geliefert. Pefekt und absolut empfehlenswert. Nachdem ich den riesengrossen Karton ausgepackt habe, kam eine relativ kleine Schachtel zum Vorschein. Inhalt: Handy, Wechselschale, Lade- und Datenkabel, microSD-Karte und ein kleines Heft. Also schnell das Handy ans Ladekabel geklemmt und die Anleitungs studieren. Anleitung? Fehlanzeige. In dem Heft gibt es ein paar Basics (wie lege ich den Akku ein, Pflege des Displays), von der Bedienung keine Spur. Interessante Vorgehensweise von Samsung.

Samsung Galaxy Ace

Im Vergleich zum Sony Ericsson C902 ist das Samsung ne ganze Ecke grösser, das Gewicht ist gefühlt jedoch gleich.

Samsung Galaxy AceNachdem der Akku halbwegs geladen war, habe ich meine SIM-Karte in das Gerät gepackt und mich durch das Menue geklickt. Auch ohne Anleitung bin ich relativ schnell mit dem Samsung zurecht gekommen. Der Startbildschirm sieht im Original sehr geordnet aus:

Samsung Galaxy AceEinige der vorinstallierten Apps habe ich ziemlich schnell deinstalliert und einige neue installiert. Auch das hat ohne grosse Probleme funktioniert. Die Verbindung mit dem W-LAN klappte problemlos, Bedienung und Geschwindigkeit sind völlig okay.

Das Überspielen der Kontakte vom C902 auf das Galaxy Ace funktionierte nach einigen Experimenten auch perfekt. Vor einiger Zeit habe ich hier mal über My Phone Explorer berichtet. Die aktuellste MPE-Version unterstützt mittlerweile auch Android-Geräte. Zunächst wurde das Galaxy Ace vom PC nicht erkannt. Ich habe dann die offizielle Samsung Sync-Software (“Samsung Kies”) installiert und schwups wurde das Gerät erkannt. MPE neu starten, Geräte suchen und schon war das Galaxy auch im MPE sichtbar. Das Gleiche hatte ich seinerzeit übrigens bei Sony Ericsson. Daten exportieren, Daten importieren, alle Kontakte tauchten sofort im Samsung auf. Auch diese Software kann ich nur weiterempfehlen.

Als negativ empfinde ich derzeit die Akku-Laufzeit. Nach drei Tagen heisst es “Aufladen”. Allerdings spiele ich noch viel mit dem Gerät herum, das wird sich in den nächsten Wochen auf normalisiseren. Ausserdem gibts ne App zur Überprüfung des Akkus 😉 Und ich kann das Samsung wohl nicht über die Freisprecheinrichtung in meinem Auto bedienen (Bluetooth). Die Anruflisten lassen sich sich jedenfalls nicht über meine Anlage im Auto aufrufen. Aber das wird noch weiter erforscht.

Thema Radio: sieht stylisch aus und macht einen guten Eindruck (ähnlich wie bei Sony Ericsson). Allerdings zaubert mir das Gerät bei beleuchtetem Display NDR2 auf 105,6 aus dem Äther. What The Fuck.

Samsung Galaxy AceThema Datentarif: Ja, hier habe ich schon wieder ein paar Schoten erlebt. Die sind aber definitiv ein separates Posting wert (kommt die Tage). Bis dahin surfe ich erstmal im heimischen W-LAN.