Radio Osnabrück neu auf 98,3 MHz

Seit gestern Abend ist Radio Osnabrück auch im Nordkreis Osnabrück in exzellenter UKW-Qualität zu empfangen. Die neue Frequenz ist 98,3 MHz. Bisher mussten sich die Hörer im Artland mit der 107,6 MHz vom Fernmeldeturm Widukindland im Osten von Osnabrück zufrieden geben, dieser steht jedoch weit entfernt für die relativ schwache Sendeleistung. Gerade mit nicht so empfangsstarken Radiogeräten war der Empfang nördlich von Alfhausen manchmal Glückssache.
Radio Osnabrück
Verbreitet wird die 98,3 MHz aus der Maiburg Nähe Bippen. Die Maiburg ist ein Waldgebiet und in diesem Waldgebiet befindet sich eine ehemalige Richtfunkvermittlungsstelle der Bundeswehr (RSV Schwagstorf / Bippen). 2004 hat die Bundeswehr diesen exponierten Standort aufgegeben, der auf dem Gelände befindliche Betonmast wird zur unter anderem von der Polizei genutzt.
Sender Bippen (Radio Osnabrück)
Sender Bippen (Radio Osnabrück) Sender Bippen (Radio Osnabrück)
Hier ein Blick auf das theoretische Sendegebiet:
Sendegebiet Sender Bippen (Radio Osnabrück)
Mit rund 140 Metern ü NN liegt der Sender Bippen relativ hoch und kann so den Nordkreis Osnabrück relativ problemlos versorgen.
Sender Bippen (Radio Osnabrück)

Also: Herzlich Willkommen Ankum, Badbergen, Berge, Bersenbrück, Bippen, Eggermühlen, Fürstenau, Gehrde, Kettenkamp, Nortrup, Quakenbrück sowie Teile des Emslandes und Cloppenburg.

Frequenzewechsel in Bad Rothenfelde

Radio Osnabrück hat einen Frequenzwechsel am Standort Bad Rothenfelde durchgeführt.

Seit 2019 wird von diesem Standort aus das Programm auf 93,6 MHz mit Hauptstrahlrichtung Nordwest verbreitet. Versorgt wurde von hier aus vor allem der Bereich nordwestlich des Standorts (Georgsmarienhütte).
Diagram Rothenfelde 93,6MHzIn den kommenden Wochen wird die Antennenanlage erweitert und die Sendeleistung angepasst, um den bisher schwach versorgten Südwestkreis (Glandorf) zu versorgen.

Umzug Sender Melle (Radio Osnabrück)

Sendestandorte werden nicht (mehr) so häufig verlagert. Einmal koordiniert und in Betrieb bleiben sie in der Regel dort. Nicht so bei Radio Osnabrück: am vergangenen Wochenende wechselte der Sender “Melle” seinen Standort.

Bisher wurde das Programm aus dem Industriegebiet an der Industriestraße zwischen Melle-Innenstadt und Altenmelle verbreitet. Der rund 40 Meter hohe Sendemast befand sich unmittelbar an der Autobahn A30. Der neue Sendemast befindet sich auf der Diedrichsburg. Diese befindet sich auf den Meller Bergen. Direkt auf der Burg wurden zwei gestockte Dipole installiert, die grob in Richtung Nordwest zeigen.Sendeantennen Melle-DiedrichsburgDie Sendenantennen befinden sich rund 250m über NN, an der alten Anlage hingen die Antennen etwa 130 m über dem Meeresspiegel. Aufgrund der zusätzlichen Höhe beträgt die neue Sendeleistung 250 Watt statt 1000 Watt.
Diagramm Radio Osnabrück 104,2 MHzDas Programm von Radio Osnabrück findet auch und vor allem in Melle hohen Zuspruch. Erste Testfahrten haben keine Änderungen ergeben. So ein Umzug kann trotzdem Auswirkungen haben. Ein typisches Beispiel ist das Uraltradio mit der abgebrochenen Teleskopantenne.

Bemerkbar machen dürfte sich die neue Sendeanlage bei denjenigen, die nördlich des Wiehengebirges wohnen. Gerade in Oldendorf, Bad Essen, Wehrendorf oder Wimmer war der Empfang immer schwierig. Nach meinen Beobachtungen ist der Empfang stabiler geworden, für einen lückenlosen Stereo-Empfang reicht die Kombination aus 104,2 und 107,6 allerdings nicht aus.

UKW-Frequenzen sind gerade in der Grenzregion zu Nordrhein-Westfalen Mangelware. Radio Osnabrück hat in den letzten Jahren sein Sendernetz kontinuierlich verdichtet. Technisch gesehen werden aber immer noch nicht alle Einwohner des Landkreises erreicht.

Kurzer Flashback: vor ziemlich genau einem Jahr wurde der Sender Dissen für Radio Osnabrück in Betrieb genommen.

Radio Osnabrück neu auf 102,2 MHz

Seit gestern Abend ist Radio Osnabrück im südlichen Landkreis in besserer Qualität zu empfangen. Zu diesem Zweck wurde in der Stadt Dissen am Teutoburger Wald ein neuer Sender in Betrieb genommen. Gesendet wird vom Fernmeldeturm auf der Steinegge. Dieser Berg gehört mit 266 Metern ü NN zu den höchsten Erhebungen im Osnabrücker Land. Der Turm selbst ist 61 Meter hoch, die Sendeantennen wurden an der Mastspitze montiert. Die Rundfunksignale werden also aus einer Höhe von 327 Metern abgestrahlt.
Sender Dissen Sender DissenSender Dissen

Genutzt wird die Frequenz 102,2 MHz, gesendet wird in zwei Richtungen. Richtung Südwesten mit 50 Watt (Südwestkreis) und Richtung Nordosten mit 200 Watt. So werden die südlichen Stadtteile von Melle sowie der Südwestkreis Osnabrück nun mit besseren Signalen versorgt.

Radio Osnabrück ist derzeit auf folgenden Frequenzen aktiv:
93,6 Bad Rothenfelde (0,1 kW)
98,2 Osnabrück-Widukindland (0,25 kW)
102,2 Dissen (0,2 kW)
104,2 Melle-Industriegebiet (1,0 kW)
107,6 Osnabrück-Widukindland (0,63 kW)

Durch dieses Netz werden das Osnabrücker Land und die Stadt versorgt, es gibt allerdings noch Lücken in denen das UKW-Signal zu schwach ist (gerade wenn schlechte Empfänger oder nur Wurfantennen genutzt werden).

Dashcam-Test

In Deutschland wird noch darüber gestritten ob Dashcams nun erlaubt sind oder nicht. Ich selbst benötige vermutlich keine, da ich überwiegend auf wenig befahrenen Strecken unterwegs bin. Vor einigen Wochen habe ich mir eine Universal-Handyhalterung gekauft. Diese habe ich per Saugnapf auf dem Armaturenbrett befestigt um mein altes Galaxy S2 darin zu befestigen. Gefühlt ist der Handyempfang an dieser Stelle besser als wenn das Gerät nur auf dem Sitz liegt, die Abbrüche bei Yourmuze sind jedenfalls weniger geworden (gleiches Handy, gleiche Wegstrecke).

Da die Halterung für zigtausend Handymodelle ausgelegt ist, hatte ich heute Nachmittag die Idee mein Galaxy S5 dort einzuklemmen und eine Fahrt durch den östlichen Landkreis Osnabrück zu filmen. Dort liegt teilweise bis zu 15cm Schnee, bei dem sonnigen Wetter heute eine tolle Vorlage. Herausgekommen ist dabei das hier:


Die Aufnahmeposition (gegen die Sonne) ist sicher nicht die beste, ein Handy als Dashcam hat aber auch nicht jeder.