Maiwoche 2009

Nur für die Statistik: Ja, ich war gestern auf der Maiwoche. Allerdings habe ich nicht wirklich viel gesehen (und das lag ausnahmsweise mal nicht am Alkohol). Wir haben uns im Umkreis vom Dom und den Städtischen Bühnen aufgehalten. Bierchen trinken, quatschen, gucken ob man alte Bekannte trifft… das Übliche halt.

Das Programm in diesem Jahr war/ist übrigens überhaupt nicht nach meinem Geschmack. Vorbei sind wohl die Zeiten in denen grosse Namen wie The Bosshoss, H-Blockx, Vivid oder Knorkator für lau in Osnabrück gespielt haben. Einzig und allein Sugar Plum Fairy hätten mich ansatzweise interessiert. Angeschaut hab ich mir die Band gestern Abend trotzdem nicht, weil alle mit denen ich über das Programm gesprochen habe das Gleiche gesagt haben. Es wird also wohl dementsprechend voll gewesen sein. Für das nächste Jahr hoffe ich auf ein attraktiveres Band-Programm. Vielleicht verirren sich ja mal mehrere grosse Namen nach Osnabrück.

Maiwoche 2008

Seit Donnerstag läuft sie die grösste, beste und geilste Maiwoche ever – naja, mit anderen Worten das mehr oder weniger bekannte Osnabrücker Stadtfest. Es ist zwar ganz ein paar Bands und Künstler Open Air zu hören/sehen, wirklich interessante Anziehungspunkte gibt es in diesem Jahr jedoch nicht. Also nur zum Trinken dort hin? Bei Anbietern, die 3 Euro für ein normales Bier verlangen, sollte man sich gut überlegen ob man nicht evtl. Fremdstoffe einführt. Gott sei Danke gibt es ja Rucksäcke und ähnliche Transportmöglichkeiten. Optisch ist die Maiwoche doch wie in jedem Jahr interessant, hier en paar Handyimpressionen:

MaiwocheMaiwocheMaiwoche

Maiwoche 2007

Gestern Abend habe ich es dann doch endlich mal zur Osnabrücker „Maiwoche“ geschafft. Viele, die schon vorher auf der Maiwoche unterwegs waren, haben mir den Tipp gegeben unbedingt derdiedas „Maidome“ am Herrenteichswall zu besuchen.

Maiwoche 2007Maiwoche 2007

Die Veranstalter haben an diesem Ort auf das typische Osnabrücker Wetter reagiert und die Fläche kurzerhand überdacht.

Maiwoche 2007

Also bin ich in Richtung Herrenteich gelaufen und habe mich in derdiedas Maidome gewagt.

Maiwoche 2007

Interessant gemacht, trotz des durchsichtigen Glasdaches herrscht nach wie vor Open Air-Atmosphäre. Von der Band 4LYN habe ich jedoch nicht so viel mitbekommen, weil ich ziemlich weit hinten stand. Irgendwie fehlen in den hinteren Rängen Lautsprecher aber man kann halt nicht alles haben. Erschrocken habe ich mich dann bei den Getränkepreisen: Ein Bier kostet schlappe 3 Euro (plus 1 Euro Pfand), mit Festival- oder Open Air hat das in meinen Augen nicht viel zu tun. Und auch der obligatorische Rucksack muss Draussen bleiben, am Eingang kontrollieren Security-Mitarbeiter das zur Bühne wandernde Volk. Am vergangenen Wochenende müssen sich diese Mitarbeiter wohl schon einige Eigentore geschossen haben. So wurden beispielsweise Personen mit grünen Haaren und Punk-Outfit nicht hereingelassen, obwohl Rockbands auf der Bühne standen. Is klaaar, oder?

Maiwoche 2007böse Punkrock-Deko

Gestern hingegen waren die Kontrolleure jedoch offensichtlich entspannter – abgesehen von Einem. Er stand in der Nähe des Toilettenzeltes und hat sich sicher schon viermal in das Zelt und wieder heraskommen sehen. Als ich zum fünften Mal aus dem Zelt ging, hielt er mich am Arm fest und raunte mir ins Ohr, dass der Eingang nicht hier sondern auf der anderen Seite des Absperrzauns sei. Ich habe ihn den Satz viermal wiederholen lassen um ihn dann mitzuteilen, dass wir uns breits viermal heute Abend hier begegnet sind und ich nun zu meinem Platz zurück möchte, an dem ich seit zwei Stunden stehe. Er schaute mich verwirrt an und liess mich dann gehen. Naja, er hatte sicher einen stressigen Tag gestern…

Fazit: Derdiedas Maidome ist sicherlich eine Innovation für die Osnabrücker Maiwoche. Jetzt fehlen nur noch vernünftige Acts. Guildo Horn will doch keiner mehr sehen, oder?