Fußball-Europameisterschaft: warum jubeln die Nachbarn früher?

Früher war alles ganz einfach: da wurde der Fernseher eingeschaltet und man schaute sich das Analogsignal vom nächstgelegenen Sender an. Grundnetz- und Füllsender waren synchron, alle jubelten zur gleichen Zeit. Irgendwann kam das Kabelfernsehen aber auch hier wurde das Analogsignal einfach nur per Kabel zum Fernseher geschickt. In der Zwischenzeit gibt es viele Wege sich das Fernsehsignal auf die heimische Glotze zu zaubern. Antenne, Satellit, Kabel oder IP. Zwischen den einzelnen Empfangswegen gibt es natürlich Laufzeitunterschiede. hr3 hat gestern morgen auf seiner Facebook-Seite dazu diese Grafik veröffentlicht:
Über die einzelnen Sekunden lässt sich natürlich streiten. Ich selbst habe vor einigen Jahren beobachtet, dass meine Nachbarn immer wenige Sekunden vor dem Tor schon gejubelt haben. Zu der Zeit habe ich via Analogkabel TV geschaut. Seit fünf Jahren bin ich DVB-S-User, früher gröhlende Nachbarn sind mir seither nicht mehr aufgefallen. Falls Eure Nachbarn heute Abend früher oder später schreien, habt Ihr jetzt eine Ahnung warum.
2016-06-12_ITV

Ein Gedanke zu „Fußball-Europameisterschaft: warum jubeln die Nachbarn früher?

  1. Wow, ich hätte nie gedacht, dass die zeitliche verzögerung doch so groß ist. Dann also bei der nächsten WM/EM dem Freund mit der Satellitenschüssel oder DVB-T/2 ganz klar den Vortritt geben! 😉 Wie sieht das eigentlich bei anderen IP-Fernseh Diensten oder Live-Streams aus dem Internet aus? Ist die Verzögerung dort noch größer?

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