Euro – wohin geht die Reise?

Früher war alles besser. Wir hatten nur drei Fernsehprogramme, die Sommer waren warm und die Winter kalt, die Postleitzahlen vierstellig und Benzin kostete gerade mal 1,10 DM. War das wirklich so? Auf jeden Fall schreibt sich „DM“ bzw. „D Mark“ oder „Deutsche Mark“ ziemlich komisch. Es ist ja auch schon ein paar Jahre her, dass unsere gute alte Mark vom Kollegen Euro abgelöst wurde. Mit dem Euro haben sich viele Dinge verändert. Klar, jeder hat versucht aus der Währungsumstellung seinen Profit zu schlagen. So kostet Benzin heute nicht mehr 1,10 DM sondern 1,45 Euro. Man muss hierbei aber berücksichtigen, dass der Rohstoff Öl ebenfalls teurer geworden ist. Aber es gibt auch Vorteile. Fährt man über die Grenze, entfällt in der Regel das lästige Geld wechseln. Dadurch sind die Preise im Ausland transparenter und das blöde Umrechnen entfällt.

So, nun gehts Gevatter Euro schlecht. Einige Länder aus der Euro-Zone weisen ein grosses Haushaltsdefizit auf, die Geldgier einiger Spekulanten hat die Welt in eine Krise gestürzt, die zusätzlich noch auf den Euro drücken. Und nun? Zurück zur Deutschen Mark wie es die Zeitung mit den grossen Bildern in ebenso grossen Buchstaben fordert? Absegnung nationaler Haushaltspläne durch die europäische Zentralregierung? Oder doch eher eine Finanztransaktionssteuer um Spekulanten zur Kasse zu bitten? Tendenziell plädiere ich für das Letztere. Wer heute noch mit Millionen oder Milliarden jongliert dem scheint es ja nicht so schlecht zu gehen. Wenn also Spekulanten gefährlich in den weltweiten Wirtschaftskreislauf eingreifen, können diese Personen auch ruhig dafür gerade stehen.

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