Sport total

Morgen ab 14.00 Uhr bin ich auf OSradio in der Sendung “Sport total” zu hören. Ganz besonders freue ich mich auf meine Studiogäste ab 16.00 Uhr. Die betreiben nämlich eine interessante und nicht alltägliche Sportart.

Zu hören gibts das Ganze zwischen 14.00 und 18.00 Uhr auf 104,8 MHz (Raum Osnabrück) und weltweit via Stream auf www.osradio.de.

Media-Analyse 2010 Radio I

Heute Morgen wurden die deutschen Radioeinschaltquoten veröffentlicht. Bevor ich Euch an dieser Stelle die Zahlen präsentiere sei noch vermerkt, dass die Befragungsmethoden verändert wurden. Ab sofort wird nicht nur die Hörfunknutzung von Deutschen und EU-Ausländern registriert, sondern auch Daten der gesamten deutschsprachigen Bevölkerung ab zehn Jahren (inklusive der Nicht-EU-Ausländer) erfasst. Daher steigt die befragte Menge statistisch gesehen von 69.859 auf 73.663 Millionen, daher stehen auf fast nur Plus-Zeichen vor den Hörerzahlen. Nun aber zu den Fakten:

Deutschlandweit:
sunshine live: 82.000 (69.000 / + 18,8 %)

Norddeutschland
NDR2: 655.000 (582.000  / + 12,5 %)

Schleswig-Holstein
R.SH: 260.000 (225.000 / + 15,6 %)
delta radio: 62.000 (52.000 / + 19,2 %)
Radio NORA: 69.000 (43.000 / + 60,5 %)

Mecklenburg-Vorpommern
Antenne Mecklenburg-Vorpommern: 111.000 (99.000 / + 12,1 %)
Ostseewelle: 184.000 (150.000 / + 22,7 %)

Hamburg
Das NEUE alster radio – 106!8 rock’n pop: 82000 (73.000 / + 12,3 %)
ENERGY Hamburg: 30.000 (31.000 / – 3,2 %)
Klassik Radio Gebiet Hamburg: 18.000 (15.000 / + 20,0 %)
Oldie 95: 46.000 (43.000 / + 7,0 %)
Radio Hamburg: 192.000 (179.000 / +7,3 %)

Niedersachsen
radio ffn: 457.000 (441.000 / + 3,6 %)
Hitradio Antenne: 442.000 (434.000 / + 1,8 %)
Radio 21: 69.000 (66.000 / + 4,5 %)

Bremen
bremen eins: 121.000 (127.000 / – 4,7 %)
bremen vier: 107.000 (103.000 / + 3,9 %)
ENERGY Bremen: 35.000 (29.000 / + 20,7 %)

Nordrhein-Westfalen
1 LIVE: 947.000 (785.000 / + 6,0 %)
WDR2: 966.000 (839.000 / + 15,4 %)
WDR4: 786.000 (798.000 / – 1,5 %)
Radio NRW: 1.544.000 (1.457.000 / + 6,0 %)

Berlin/Brandenburg
radioeins: 131.000 (95.000 / + 37,9 %)
Antenne Brandenburg: 248.000 (245.000 / + 1,2 %)
Fritz: 101.000 (80.000 / + 26,3 %)
radioBERLIN 88,8: 94.000 (102.000 / – 7,8 %)
Inforadio: 55.000 (46.000 / + 19,6 %)
94,3 rs2: 130.000 (107.000 / + 21,5 %)
98,8 Kiss FM: 40.000 (38.000 / + 5,3 %)
100,6 Motor FM: 18.000 (12.000 / + 50,0 %)
104,6 RTL: 164.000 (135.000 / + 21,5 %)
105’5 Spreeradio: 89.000 (54.000 / + 64,8 %)
BB Radio: 193.000 (163.000 / + 18,4 %)
Berliner Rundfunk 91!4: 115.000 (105.000 / + 9,5 %)
Energy Berlin: 54.000 (51.000 / + 5,9 %)
JAM FM Berlin: 22.000 (13.000 / + 69,2 %)
JazzRadio: 7.000 (6.000 / + 16,7 %)
Klassik Radio Gebiet Berlin: 41.000 (33.000 / + 24,2 %)
Radio Paradiso: 32.000 (29.000 / + 10,3 %)
Radio TEDDY: 28.000 (28.000 / + 0,0%)
Star FM 87,9: 50.000 (39.000 / + 28,2 %)
[Quelle: www.reichweiten.de]

Grosse Verschiebungen kann man anhand des erweiterten Befragungskreises nicht erkennen. Die “Korrekturen” werden sich bei der nächsten Befragung erfolgen.

Favourite Five 6/2010

Nach einer Woche Pause gibt es an dieser Stelle wieder eine neue Favourite Five:

01. Schiller feat. Nadia Ali – Try
02. Madonna vs. David Guetta – Revolver
03. Nephew – Police Bells And Church Sirens
04. DJ Tiësto – Feel It In My Bones
05. Kashmir – Still Boy

Schöne Woche 😉

Strich durch die Rechnung

Eigentlich hatte ich mir für heute fest vorgenommen mich um meinen Drahtesel zu kümmern. Angeregt durch das zaghaft frühlingshafte Wetter der vergangenen Tage (naja, wenn man sich die Temperaturen und den Wind wegdenkt jedenfalls ;-)) wollte ich wieder auf das Rad umsteigen. Auch in diesem Jahr bin ich nach wie vor Schönwetter-Radler und steige bei ungemütlichen Bedingungen aufs Auto um.

In der Sonne war es in den vergangenen Tagen ja schon recht angenehm. Also hatte ich mir schon einen windgeschützten Radputz-Platz ausgesucht. Leider ist mir Tief „Yve“ dazwischen gekommen. Gestern Nachmittag kam wieder dieses weisse Zeug vom Himmel, welches ich so langsam nicht mehr sehen kann. Und ja, drei bis vier Zentimeter hat Frau Yves tatsächlich in Osnabrück liegen lassen. Also nix mit Radputz.

Aber schön sah es trotzdem heute aus:

Vorratsdatenspeicherung adé

Die Richter in Karlsruhe haben heute Mittag festgestellt, dass das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung gegen das Grundgesetz verstösst. Alle bisherigen im Rahmen dieser Massnahme gespeicherten Daten müssen sofort gelöscht werden.

Soweit so gut. Ich gehe aber davon aus, dass der Staat (und / oder vielleicht Nachbarstaaten) weiter Daten sammeln werden. Keiner wird es zugeben. Irgendwann kann mit Hilfe dieser Sammelwut irgendwas nachvollzogen werden und dann heisst es „Gut dass Ihr so viel Daten gesammelt habt.“ Am lautesten werden diejenigen schreien, die sich jetzt über das heutige Urteil der Karlsruher Richter freuen

Für Filesharer ändert sich übrigens nichts. Auf spiegel.de heisst es:

Sind Tauschbörsennutzer damit aus dem Schneider?

Nein. Die Abfrage einfacher IP-Adressen haben die Richter weit schwächer abgesichert als den Zugriff auf die Verbindungsdaten selbst: “Ein Richtervorbehalt muss für solche Auskünfte nicht vorgesehen werden.” Zur Erstellung umfassender Persönlichkeitsprofile sei die bloße Zuordnung einer IP-Adresse ungeeignet.

Behörden können dem Urteil zufolge eine Zuordnung von IP-Adresse zu Nutzern auch dann abfragen, wenn es sich nicht um eine Straftat, sondern in bestimmten Fällen bloß um eine Ordnungwidrigkeit handelt. Welche Ordnungswidrigkeiten das genau sind, soll der Gesetzgeber konkret benennen. Mit anderen Worten: Für Piratenjäger von Musik- oder Filmbranche, die herausfinden wollen, wer hinter einer IP-Adresse steckt, von der aus illegal Musik- oder Filmdateien verschoben werden, ändert sich de facto nichts. Sie müssen nur einen Strafverfolger finden, der für sie beim Provider nachfragt – einen Gerichtsbeschluss braucht man dafür nicht. Dazu ist dem Gericht zufolge aber “ein hinreichender Anfangsverdacht oder eine konkrete Gefahr” vonnöten. Eine weitere Einschränkung: “Die Betreffenden müssen von der Einholung einer solchen Auskunft aber benachrichtigt werden.”

Die gleichen Regeln dürften weiterhin für Menschen gelten, die etwa in Internet-Foren Verleumdungen, oder Beleidigungen hinterlassen oder auf andere Weise vermeintlich anonym gegen Gesetze verstoßen – ihre Identität herauszufinden, bleibt relativ einfach.

Also: Es ändert sich nichts. Und wer im Netz ein wenig aufpasst WAS er vom Stapel lässt und WO er sich herumtreibt, muss nichts befürchten. Das ist im „normalen“ Leben nicht anders.