Sturmtief Daisy

Seit Mitte der vergangenen Woche wurde gewarnt, Radio- und Fernsehsender überboten sich mit Warnungen und Hinweisen. Es gab sogar die Empfehlung sich mit Lebensmitteln und Taschenlampen einzudecken. Die Wetterdienste haben sich ebenfalls mit Empfehlungen und Warnungen überboten. Autofahrten vermeiden, zu Hause bleiben und so weiter.

Aber dann ist eigentlich genau das passiert, was ich still und heimlich vermutet habe: Ein ganz normales Wintertief zieht über uns hinweg. Okay, in einigen Teilen Deutschlands (wie z.B. in Vorpommern) hat Frau Daisy ganz ordentlich zugeschlagen und für Schneeverwehungen und dem damit verbundenem Chaos gesorgt. In und um Osnabrück ist aber eigentlich nichts Besonderes passiert. Etwa 10 Zentimeter Schnee, starker Wind der tatsächlich für lokale Schneeverwehungen gesorgt hat, unter dem Strich aber nichts Aussergewöhnliches.

Was sagte der Korrespondent im „heute-Journal“eben gerade? „Wir haben wohl vergessen wie sich ein Winter anfühlt“ Und genauso sehe ich es auch. In den letzten etwa zehn Jahren war es im Winter zu warm. Alle haben sich beschwert und nur noch von der globalen Erwärmung gesprochen. Jetzt haben wir (endlich) mal wieder einen Winter mit Schnee und Temperaturen unter 0°C und schon lösen alle Medien die Riesenwelle aus. Von mir aus kann es ruhig noch ein paar Wochen kalt und weiss bleiben.

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