Tunesien 2007 – Teil 1

Was macht man(n) zwei Wochen lang in Tunesien? Abgesehen davon dass ich den Urlaub nicht allein verbracht habe werden Frühstück >> Strand >> Mittagessen >> Pool >> Fernsehen >> Abendessen selbst mir gemütlichem Menschen irgendwann zu langweilig. Ausserdem hätte ich dann maximal 20 Bilder schiessen können:

TunesienTunesien
Tunesien

Also haben wir einige Ausflüge in den Urlaub eingebunden, dazu gibts aber in den nächsten Tagen mehr. Fangen wir mal Vorne an: Untergebracht waren wir im Hotel El Mouradi in Port El Kantaoui (an der tunesischen Nordostküste).

Der Ort wurde in den 1970er Jahren gebaut und ist eigentlich nichts Anderes als eine Schlafstätte für Touristen. Highlight dürfte der Yachthafen sein in dem zig Boote aus den verschiedensten Ländern liegen.

Port El KantaouiPort El Kantaoui
Port El Kantaoui
Port El Kantaoui

Das Hotel war sehr gut. Prima Service, gutes und abwechslungsreiches Essen und alles sehr sauber (auch die sanitären Anlagen wobei die ruhig mal erneuert werden könnten, sie sind oftmals abgenutzt). Sportliche Aktivitäten und Rahmenprogramm gab es natürlich auch wobei ich eher der Fan von selbst organisiertem Programm bin und Sport… No Comment 🙂

Hotels sind ja bekanntlich gute Orte um das Verhalten von Mitmenschen zu beobachten. Dass Engländer oftmals wenig Tischmanieren haben und Spanier oft gern und vor allem laut miteinander reden, ist ja nichts Neues (mein Urlaub hat diese Klischees bestätigt). Es gibt aber ein Volk, dass seltsame Essensgewohnheiten und lautstarkes miteinander kommunizieren leider perfekt kombiniert: Die Franzosen. Seit Jahren bekomme ich Ausschlag von der Sprache (ich habe sie daher auch nach zwei Jahren abgewählt) und das Essen bleibt mit natürlich im Halse stecken wenn gefühlt 120 Franzosen am Nebentisch mit 200 dB sich das Neuste erzählen und bergeweise Nudeln in sich hineinstopfen und sie mit offenem Mund verspeisen (ansonsten könnten sie ja nicht miteinander reden). Übrigens behauptet man dieses nervende Verhalten auch von uns Deutschen und auch das kann ich in einigen Fällen bestätigen (nech, Else?). Leider können sich die Hotels ihre Gäste nicht aussuchen…

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