K800i im A***?

Mein neues Spielzeug bereitet mir Probleme. Ich kann die Anruflisten nicht mehr managen (Anrufe in Abwesenheit lassen sich z.B. nicht mehr aufrufen), das Handy stürzt ab wenn ich mein USB-Datenkabel andocke und ich kann nicht mehr alle Kamerafunktionen aufrufen. Das Ganze wird vermutlich wohl ein Softwareproblem sein, daher bekommt mein K800i ein Softwareupdate.

Zudem hat sich heute T-Mobile per Rechnung bei mir gemeldet. Leider ist sie nicht von Kai-Uwe Ricke unterzeichnet denn dann hätte ich seinem Rücktritt mit unterschrieben. Mir wurden € 35,- UMTS-Volumenkosten berechnet. Das war schon ein sehr teures Herumtesten. Warum ist das eigentlich so teuer? Ich weiss, T-Mobile bietet entsprechende Zeit- oder Volumenpakete an aber für ein paar Minuten surfen gleich so viel Kohle bezahlen? Das muss nicht wirklich sein, oder? Ich werde mein „Surfverhalten“ via Handy in den nächsten Monaten beobachten und ggf. eine entsprechende Option hinzubuchen, “Kann ich mal eben ins Internet?” werde ich aber in Zukunft verneinen. Dazu ist mir das Ganze viel zu teuer.

Favourite Five 28/2006

Zum Ausklang dieses wettermässig schrecklichen Wochenendes habe ich noch eine nagelneue Favourite Five:

01. Duke – So In Love With You 2006 [Haji & Emanuel RMX]
02. Justin Timberlake feat. T.I. – My Love [Paul Oakenfold RMX]
03. Tall Paul & Dave Aude – Common Ground
04. Erick E – The Beat Is Rockin’
05. Madonna – Jump [Axwell Full Club Mix]

Sehr schick finde ich den Remix von Duke’s “So In Love With You”. Das Original ist zwar schon über 12 Jahre alt, gehört aber zu meinen Alltime-Favourits. Eigentlich kann jeder diesen Sing remixen, er wird sicher in meinen Top 5 landen. Ich überlege übrigens ob ich den Haji & Emanuel Remix besser finde als das Full Intention-Remake.

Stromausfall in Europa

Gestern Abend ist in vielen Teilen Europas der Strom ausgefallen. Ein plötzlicher Wintereinbruch? Nein, der kommt sicher noch. Die genaue Ursache ist noch nicht bekannt aber laut n-tv sassen gestern Abend zwischen 22.10 und 22.50 viele Europäer im Dunkeln. Nun wird fleissig darauf los spekuliert wer oder was die Ursache für diesen Blackout war. Der Eine schiebts auf E.ON, der Energiekonzen reicht den Schwarzen Peter weiter nach Papenburg weil dort aufgrund der Überführung der „Norwegian Pearl“ von der Meyer Werft zur Nordsee Leitungen abgeschaltet wurden. Andere Theorien sind die Überalterung der Leitungssysteme (hatten wir das nicht gerade erst vor 12 Monaten?) bzw. die Sparmassnahmen der grossen Energieanbieter und die dadurch recht dünne Personaldecke (ausserhalb der Verwaltung wohlgemerkt) und so weiter. Vermutlich werden wir nie herausbekommen warum der Strom ausgefallen ist.

Betroffen waren jedenfalls 1 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bayern sowie Teile von Belgien, Österreich, Frankreich, Spanien und Italien. Ich habe gestern Abend ausnahmsweise schon mal früh geschlafen, weil ich heftige Kopfschmerzen hatte. Von eventuellen Spannungsschwankungen/Ausfällen habe ich nicht viel mitbekommen. Einige Stunden vor den Störungen habe ich noch dieses Foto geschossen:

Ich bin ein Spamblogger

Juuuhuuu, ich bin Betreiber eines „Spamblogs“. Diese Meldung bekam ich zumindest gestern Morgen als ich mein letztes Posting veröffentlichen wollte.

Die dazugehörige Fehlermeldung:

Mithilfe der Blogger-Roboterprogramme zur Spamvermeidung wurde festgestellt, dass Ihr Blog Merkmale eines Spam-Blogs besitzt.Da Sie diese Informationen als reelle Person lesen, ist Ihr Blog wahrscheinlich kein Spam-Blog. Die automatisierte Spam-Erkennung ist von ihrem Prinzip her ungenau, und wir entschuldigen uns aufrichtig für diese fehlerhafte Meldung Ihres Blogs als Spam-Blog.
Bevor wir die obligatorische Wortbestätigung für Ihre Posts deaktivieren können, müssen wir Ihr Blog von einem Mitarbeiter prüfen lassen und sicherstellen, dass es sich dabei nicht um ein Spam-Blog handelt. Bitte füllen Sie das folgende Formular aus, damit eine Überprüfung stattfinden kann.

Eine weiterführende Erklärung:

Was sind Spam-Blogs?
Blogging-Dienste können, wie viele leistungsfähige Tools, sinnvoll verwendet, aber auch missbraucht werden. Da es so einfach ist, Webseiten mit Blogger zu erstellen und zu aktualisieren, kann es hier besonders schnell zum so genannten Link-Sammlung kommen. Blogs, die dieses Verhalten aufweisen, werden Spam-Blogs genannt und können am irrelevanten, wiederholten und sinnlosen Text erkannt werden sowie an einer hohen Anzahl von Links, die meist alle auf eine Website verweisen.
Wenn Sie auf einen Spam-Blog treffen, verlieren Sie nicht nur Zeit, sondern es werden auch verschiedene andere Probleme verursacht. Spam-Blogs können Suchmaschinen vereinnahmen und damit wird es schwierig, echten Content zu den Themen zu finden, die Sie interessieren. Sie können Content von anderen Websites im Internet übernehmen, d. h. sie verwenden von anderen Leuten geschriebenen Text und lassen es so aussehen, als würden die Spam-Blogs selbst wertvolle Informationen bieten. Wenn ein automatisiertes System im hohen Maße Spam-Posts erstellt, kann dadurch außerdem die Geschwindigkeit und die Qualität des Dienstes für andere, normale Nutzer beeinträchtigt werden.

Natürlich habe ich mein Weblog überprüfen lassen und keine 24 Stunden später wurde mir dieser zweifelhafte Status wieder aberkannt (So schnell geht das? Jawohl. Hat mich selbst auch überrascht). Warum ich diesen Titel bekommen habe weiss ich nicht. Vielleicht lag es daran, dass ich am Donnerstagabend ein wenig mit dem Layout herumgespielt und dabei sogar zerschossen habe. Oder es liegt daran, dass ich mich gerne selbst zitiere und entsprechend viele Links auf ältere Artikel einbaue (nicht zu vergessen die DVB-T-Artikelsammlung auf der rechten Seite). Prima Service, liebes blogger.com-Team!

Winterreifen

Der Winter kann kommen, meine Winterreifen sind montiert. Dank der Flexibilität einer netten Kollegin (Danke, Katrin H!) habe ich heute einen kurzen Arbeitstag. Und wer in den letzten Tagen ein wenig die Medien verfolgt hat, weiss vermutlich Bescheid über die Hysterie rund um das Thema „Winterreifen“. Wie war das noch mit der den Witterungsverhältnissen angepassten Bereifung? Richtig, wir dürfen also künftig bei einem plötzlichen Schneeschauer im August anhalten, Winterreifen aufziehen und erst dann weiter fahren. Ganz grosses Kino.

Termine bei Reifendiensten sind zzt. schwer zu bekommen. Da ich aber schon seit Jahren meine Reifen selbst wechsele (wer braucht schon Fitnessstudios), habe ich mich heute Morgen selbst in die Kälte gestellt und mein Auto reifentechnisch winterfest gemacht. Ich hatte in den letzten Tagen schon ein komisches Gefühl mit Sommerreifen durch die fast 0°C kalte Gegend zu fahren. Und passend zum Wechsel meiner Reifen steigen die Temperaturen in den nächsten Tagen wieder an. Was solls, den Punkt in Flensburg und die teuren Montagekosten habe ich mir auf jeden Fall gespart.

Neue Platte von Rrrroooooobiiiiie

Manchmal verstehe ich die Kollegen Plattenkritiker nicht wirklich. Da werden regelrechte Schrottplatten in den Himmel gepriesen und andere Longplayer werden durch den Dreck gezogen. So auch geschehen mit “Rudebox” von Robbie Williams. Das nicht mehr ganz neue Album des Ex-Take-That-Teeniestars dreht sich seit Wochen in meinem heimischen CD-Player und gehört für mich zu den besten CDs, die er bisher veröffentlicht hat. Auf dieser Platte finden sich nämlich kaum robbietypische Balladen, sondern überwiegend für ihn ungewohnter Elektro- und teilweise sogar hiphop-ähnlicher Sound. Finde ich sehr mutig, denn die meisten Fans stehen auf seine Balladen und Kuschelsongs.

Und er hat es ja schon mal mit etwas anderen versucht, einige erinnern sich vielleicht noch an seinen Frank Sinatra-Auflug “Swing When You’re Winning”. Der riesengrosse Erfolg blieb allerdings aus. Der Titeltrack “Rudebox” hat mich ziemlich neugierig auf den neuen Longplayer gemacht.

Mit einem anderen Album bin ich in diesem Jahr schon mal auf die Nase gefallen, daher habe ich mir Robbie’s Platte sehr kritisch angehört. Beim ersten Durchhören war ich sehr begeistert. Irgendwie klang alles sehr rund. Danach habe ich die insgesamt 17 Tracks im Shuffle-Modus durch CD- und Winampplayer geschickt und recht schnell ist meine Euphorie wieder auf einen normalen Level zurückgeschrumpft. „Rudebox“ ist eine sehr gute Single, das Lewis Taylor-Cover „Lovelight“ ist Original einen kleinen Tick besser. Sehr gut gelungen finde ich hingegen Robbie’s Version von „King Of The Bongo“. Mit dem Original von Manu Chao konnte ich seinerzeit nicht viel anfangen (abgesehen von diversen Drum & Base-Bootlegs), die Version von Herrn Williams hat hingegen sehr viel Drive. Robbie hat aber nicht nur gecovered, er hat sich auch grosse Namen für die Produktion ins Studio geholt. In gleich zwei Tracks sind die Pet Shop Boys zu hören, „We’re The Pet Shop Boys“ was hat sich Herr Williams eigentlich bei diesem Titel gedacht?) wird sicher zu einem Alltime-Clubklassiker (in welchen „Clubs“ auch immer).

Ein richtiges Highlight ist der Neuaufguss von Steven ‘Tin Tin’ Duffy’s 1985er Hit „Kiss Me“. Das ausgerechnet dieser Titel auf dem aktuellen Album von Robbie Williams auftaucht ist kein Wunder, Duffy komponiert und produziert nämlich schon seit Längerem Songs für Robbie Williams.
Alles in Allem ist der Longplayer doch recht gut gelungen, wer allerdings nur elektronische Tanzmusik auf dieser Platte erwartet wird enttäuscht. Hier das Tracklisting:
01. Rudebox
02. Viva Life On Mars
03. Lovelight
04. King Of The Bongo
05. She’s Madonna
06. Keep On
07. Good Doctor
08. The Actor
09. Never Touch That Switch
10. Louise
11. Were The Pet Shop Boys
12. Burslem Normals
13. Kiss Me
14. The 80s
15. The 90s
16. Summertime
17. Dickhead (Bonus Track)