Neu bei teutoRADIO: InTheMix

Gestern Abend war es soweit: Um 20.00 Uhr startete die erste Ausgabe von Björn Fröndhoff’s neuer Show InTheMix. Björn hatte Freunde und Kollegen zu einer kleinen Show-Startparty eingeladen. Das erste Schild war aber alles andere als einladend:

teutoRADIO
Aber es war berechtigt. 240 Milliarden Euro möchte ich nicht zahlen müssen für eine neue Studioeinrichtung…
teutoRADIO
Die InTheMix-Moderatoren: Björn Fröndhoff und Stephanie Keidel
teutoRADIO
teutoRADIO
teutoRADIO
teutoRADIO
Essen gab es auch…
teutoRADIO
… und Sekt 🙂

 Es war ein sehr lustiger Abend, der mir eine Ganze Menge Spass gemacht hat. Wer die Show verpasst hat, kann am Sonntag um 17.00 Uhr noch mal teutoRADIO einschalten, die Sendung wird wiederholt.

Und da wir gerade beim Thema „Radioshow“ sind: Morgen Abend gibt es wieder eine neue Ausgabe des „Abendlandes“. Meine Grippe ist überstanden, ich bin also wieder Ready For Action. Ab 18.00 Uhr präsentiere ich Euch wahrscheinlich ein paar Tracks aus den kürzlich hier beschriebenen Alben von Rammstein und Schiller. Ausserdem ist Daniel „Ersatzmann für alle Fälle“ Uhlenhaut morgen zu Gast. Eigentlich muss ich mir noch eine Überraschung für seine spontane Krankheitsvertretung in der letzten Woche einfallen lassen. Da ich aber so was von unkreativ bin was Geschenke usw. angeht, bitte ich Euch um Eure Mithilfe: Was könnte ich Daniel schenken? Schickt mir einfach eine Mail an thomas@teutoradio.de. Danke 🙂

Spam-Mails

Wer absolute Langeweile hat, sollte einfach mal eine Email-Adresse anlegen und diese öffentlich bekannt machen (z.B. in Foren). Dann dauert es sicher nicht mehr lange und Mails von Postbank, Dresdener Bank, Volksbank & Co. rattern fleissig ins Haus. Ich persönlich nutze kein Online-Banking, erhalte trotzdem regelmässig Mails von o.g. und anderen Banken. Heute habe ich mir mal den Spass gemacht und eine dieser Mails geöffnet:

Spam

Vermeindlicher Absender war in diesem Fall “Volksbanken Raiffeinsenbanken”, die Betreffzeilen beinhalten u.a. Texte wie “Es ist wichtig” oder “Volksbanken Raiffeisenbanken Banking”, andere Kombinationen sind durchaus auch möglich.

SpamWer die Mail öffnet findet folgenden Text:

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
Der technische Dienst der Bank fuhrt die planmassige Aktualisierung der Software durch Fur die Aktualisierung der Kundendatenbank ist es notig, Ihre Bankdaten erneut zu bestatigen. Dafuer mussen Sie unseren Link (unten) besuchen, wo Ihnen eine spezielle Form zum Ausfullen angeboten wird.
(Link)
Diese Anweisung wird an allen Bankkunden gesandt und ist zum Ausfullen erforderlich.
Wir bitten um Verstandnis und bedanken uns fur die Zusammenarbeit.

Nein, keine Tippfehler, die Autoren dieser Mail haben wohl vergessen, dass es in der deutschen Sprache die Sonderzeichen Ä, Ö, und Ü gibt. Oder die Pisa-Studie greift bereits… Man findet übrigens eine sehr lange http-Adresse, die angeblich mit volksbank.de beginnt. Klickt man auf den Link, landet man auf folgender Seite:

SpamDie Adresse hat also nichts mit volksbank.de zu tun, sondern ist nichts anderes als eine IP die mit 210. beginnt. Diese Seite war schon out of order, der Link aus einer anderen Mail funktionierte. Als erstes meldete sich mein Antiviren-Programm:

SpamNachdem ich diese Meldung etwa viermal weggeklickt habe, öffnete sich eine Website auf der man folgende Daten eingeben sollte (man beachte auch hier das perfekte Deutsch):
Spam

Und wer jetzt brav die gewünschten Daten eingibt kann ziemlich sicher sein, dass sein Geld in kurzer Zeit auf einem osteuropäischen Konto oder irgendwo in der Karibik auftaucht. Toll, oder? Also: Don’t Try This At Home! Ich habe nur 010101 eingegeben, die Angabe wurde angenommen, man hat sich brav bedankt und danach war ich auf einer weiteren Pseudo-Volksbank-Seite. Derzeit läuft mein Virenscanner, bin mal gespannt wieiviele Trojaner ich mir mir eingefangen habe.

Kleiner Tipp noch für morgen Abend: Ich hab es an dieser Stelle schon mehrfach angekündigt, morgen Abend ist es soweit: Die neue Show von Björn Fröndhoff startet. Einen kleinen Bericht gibt es hier in den nächsten Tagen, Ihr könnt natürlich via teutoradio.de dabei sein (um 20.00 Uhr gehts los).

Alles neu im Herbst

In den nächsten Tagen gibt es ein paar Änderungen auf teutoRADIO. Hier das Wichtigste schon mal vorab:

Neue Shows
– Björn Fröndhoff kehrt zurück. Am kommenden Mittwoch präsentiert er zum ersten Mal seine neue Show InTheMix. Die erste Sendung wird er mit einer kleinen Party feiern, einen entsprechenden bericht gibt es natürlich hier. InTheMix läuft jeweils mittwochs zwischen 20.00 und 22.00 Uhr, die Wiederholung sonntags zwischen 17.00 und 19.00 Uhr.
– Damit nicht genug: Björn wird zusätzlich sein musikalisches Wissen an Euch weitergeben. Donnerstags zwischen 20.00 und 22.00 Uhr nimmt er Euch in Tempo 90 mit in die 90er Jahre.
– Freunde der elektronischen Tanzmusik kommen am Samstag noch mehr auf ihre Kosten: Ab 15.00 Uhr gibt es eine neue Show namens „SaturDance“. Diese wird unmoderiert sein und schwerpunktmässig lekker Oldschool-Dance beinhalten.
– Apropos Dance: Die Wiederholung der Deutsche DJ-Playlistläuft ab sofort nicht mehr mittwochs sondern dienstags zwischen 20.00 und 22.00 Uhr. Die Erstausstrahlung erfolgt wie gewohnt samstags zwischen 17.00 und 19.00 Uhr, auch an den Moderatoren Daniel Uhlenhaut und meiner Wenigkeit ändet sich nichts.

Und sonst?
Die Musik auf teutoRADIO wird etwas jünger und schneller. Schritt für Schritt wird der Anteil 80er und 90er zurückgefahren. Das heisst nicht, dass wir in Kürze nur noch aktuelle Titel in einer Mini-Rotation fahren, keine Angst. Die meisten Songs bleiben. Sie laufen halt nur nicht mehr so oft wie bisher. Damit die 80er beispielsweise nicht komplett in der Versenkung verschwinden, gibt es wochentags zwischen 15.00 und 18.00 Uhr jeweils gegen :40 die neue Rubrik „80’s Flashback“. Was das genau ist? Einfach mal reinhören.

In naher Zukunft wird es weitere (grosse) Änderungen geben, behaltet einfach www.teutoradio.de oder dieses Weblog im Auge.

Historisch?

Wer historisches Material sammeln möchte, sollte sich ab 17.00 Uhr in den teutoRADIO-Stream hängen. Ich werde dort mit dicken Mandeln und einer Nase die zubetoniert scheint die Deutsche DJ-Playlist moderieren. Glücklicherweise besteht die Show zu 95% aus den angesagtesten Club-Tracks, trotzdem habe ich noch nie so sch*** geklungen wie heute. Vielleicht ist es sinnvoll, dass Ihr bis dahin noch Euren Virenschutz aktualisiert 😉

Abendland vom 11.11.2005

Achja, bevor ichs vergesse: Hier die Playlist von Daniel’s “Abendland”:

18.00 – 19.00
01. Black Eyed Peas – My Humps
02. Röyksopp – What Else Is There
03. Madonna – Hung Up
04. Aksent – Kylie
05. Der Ohrwurm von Daniel Uhlenhaut: Andy Bell – Crazy
06. E-Type – The Predator
07. Poets Of The Fall – Lift
08. H-Blockx – Celebrate Use
09. Jem – They
10. Hidden Track: General Base – In Trance
11. Christina Stürmer – Ich lebe
12. Jan Wayne – Time 2 Fly
13. Schulmädchen – Hook Me Up

19.00 – 20.00
01. Mark NRG – Lost In Dreams
02. Mike MH4 – Electrica Salsa
03. Whitelabel
04. Axwell & Roger Sanchez – Turn On The Music
05. Deep Dish vs. Stevie Nicks – Dreams
06. Danzel – Put Your Hands Up In The Air
07. Black & White Brothers – Pump It Up
08. Sax Brothers – Bakerstreet
09. Dance Re-ReWind: Scooter – Nessaja (2002)
10. Ferry Corsten feat. Simon Le Bon – Fire
11. Roy Gates – How Deep

TeutoRADIO – Abendland vom 11.11.2005 by Thomas Tepe on Mixcloud

Neues Album von Schiller

Schon wieder eine Woche geschafft und schon wieder gibt es morgen eine neue Ausgabe vom „Abendland“ auf teutoRADIO. Ich vegetiere zwar irgendwo zwischen Erkältung und Grippe (vielleicht ist es auch Rinderwahn oder Vogelgrippe), werde Euch aber trotzdem morgen zwischen 18.00 und 20.00 Uhr mit neuer Musik versorgen.

Ganz sicher mit dabei sein wird das neue Album einer Band, bei der ich einfach nicht neutral sein kann: Schiller. Seit 1999 wirft Christopher von Deylen im 2-Jahres-Rhythmus einen neue Longplayer auf den Markt. Und diese Longplayer sind seit Jahren Pflichtprogramm für mich. Ähnlich wie bei Rammstein war ich bei der ersten Auskopplung („Die Nacht… Du bist nicht allein“ mit Thomas D) skeptisch. Sowohl Single aus aus die Remix von namhaften DJs/Producern wollten mich nicht so recht umhauen. Trotzdem habe ich mir den Lonplayer gekauft.

Glücklicherweise ist auch er wieder voll mit schönen atmosphärischen Klängen, treibenden Beats und geheimnisvollen Vocals und Voice-Overs. Auch die Gästeliste dieses Longplayers kann sich sehen lassen: Neben Thomas D geben sich Mike Oldfield (!), Kim Sanders („alte Bekannte“), Moya Brennan (Clannad) sowie einige weniger bekannte aber dennoch fantastische Stimmen die Ehre. Hier das Tracklisting:

01. Willkommen
02. Nachtflug
03. Die Nacht… Du bist nicht allein (mit Thomas D)
04. What’s Coming (mit Jette von Roth)
05. Sonnenaufgang
06. Miles And Miles (mit Moya Brennan)
07. Schritt der Zeit
08. I Know (mit Kim Sanders)
09. Morgentau (mit Mike Oldfield)
10. Berlin Bombay
11. Der Tag… Du bist erwacht (mit Jette von Roth)
12. Lichtwerk
13. Falling (mit Moya Brennan)
14. Jahresringe
15. I Saved You (mit Kim Sanders)
16. Irrlicht
17. Feuerwerk
18. Sleepy Storm (mit Jette von Roth)
19. Eine Stunde (aus dem FIlm “Yamamoto’s Labyrinth)

Man legt diese CD ein und taucht in eine fast 70 Minuten dauernde, fantastische Klangwelt. Für mich hat dieser Longplayer ganz klar die Note 1 verdient, ich bin aber wie eingangs erwähnt nicht gerade neutral.

Aus dieser CD werde ich morgen etwas vorstellen, ebenso habe ich “Rosenrot” von Rammstein im Gepäck. Aber das ist nicht alles: Auch Dance-Freaks kommen morgen zwischen 18.00 und 20.00 Uhr auf ihre Kosten. Seid also mit dabei auf www.teutoradio.de 🙂

Heisser Herbst in Frankreich

Seit knapp zwei Wochen sehen wir regelmässig brennende Autos und Jugendliche, die ihrem Frust durch Vandalismus Luft machen. Schnell melden sich Miesmacher und Pessimisten, die diese Szenen nach Berlin oder in andere deutsche Städte verlegen. Etwas Wahrheit steckt sicher in solchen Aussagen, jeder von uns weiss wie realitätsfern manche (politische) Entscheidung ist. Da werden schon mal gern Ausländer an den Stadtrand oder in ein Ghetto verfrachtet damit sie aus dem Blickfeld verschwinden. Dass sich diese verfrachteten Menschen zusammenrotten und evtl. zurückschlagen, kann sich jeder halbwegs gebildete (realistische) Mensch an wenigen Fingern abzählen.

In Frankreich waren es die provokanten Aussagen von Innenminister Nicolas Sarkozy, im Herbst 2004 war es der Mord am niederländischen Journalisten und Filmemacher Theo van Gogh der Moscheen brennen liess.

Viele Bevölkerungsgruppen stehen unter einem enormen Druck und warten auf den sprichwörtlichen Tropfen der das Fass zum Überlaufen bringt, damit sie ihrem Ärger Luft machen können. Gerade eben gab es eine interessante Diskussion bei Johannes B. Kerner im ZDF zu diesem Thema. Zu Gast war u.a. Afrob. Er selbst gehört zu einer Einwandererfamilie und kann die Aggressionen der Jugendlichen aus Frankreich nachvollziehen. Auf der ZDF Mediathek gibt es Ausschnitte aus der Diskussion.

Mittlerweile gelten in Frankreich alte Notstandsgesetze. Demnach greifen Ausgangssperren, Reservisten werden als eine Art „Hilfssherriffs“ eingesetzt um die betroffenen Trabantenstädte zu kontrollieren. Diese Gesetze mögen im ersten Moment sicher helfen und die Randale eindämmen, der Grund für die Krawalle ist trotzdem noch nicht beseitigt.

Gute Nacht.

Die spinnen doch…

Dass auf den britischen Inseln Einiges anders läuft, wissen wir alle. Dort trinkt man Tee und zum Teil merkwürdig schmeckendes Bier, man fährt auf der linken Seite und pflegt einen gewöhnungsbedürftigen schwarzen Humor (der mir übrigens sehr sympathisch ist). Das alles ist ja irgendwie erträglich aber was musste ich nun auf krone.atentdecken?

Englische Kids heißen wie Läden oder Champager
Wenn englische Eltern “Ikea” rufen, dann meinen sie nicht unbedingt die schwedische Möbelkette, sondern könnten auch ihre kleine Tochter rufen. Und wer “Moet” mit sich herumträgt, muss kein Champagner-Liebhaber sein, sondern hat vielleicht nur seinen Sohn auf dem Arm. Die beiden Marken sind nur zwei Beispiele für die zunehmend ungewöhnlichere Namenswahl von Vätern und Müttern auf der Insel.

Der Anteil “ungewöhnlicher Namen” im britischen Geburtsregister nahm in den vergangenen zwölf Monaten um 20 Prozent zu, wie die Studie einer Firma ergab, die Säuglingsartikel herstellt.

Viele Eltern ließen sich bei ihrer Namenswahl offensichtlich von Prominenten wie Schauspielerin Gwyneth Paltrow beeinflussen, deren Tochter Apple (Apfel) heißt, meinten britische Zeitungen am Dienstag. So gibt es in britischen Kindergärten auch andere Früchtchen wie Apricot (Aprikose) oder junges Gemüse, das auf den Namen Paprica hört.
Auch süße Namen wie Caramel (Karamell) sowie Sunshine (Sonnenschein), Tiger oder Fire-Lily (Feuer-Lily) werden immer häufiger genommen. Weinliebhaber greifen gern zu Chardonnay, wenn es um den Namen ihrer Tochter geht – immerhin 79 Mädchen wurden binnen zwölf Monaten so genannt. Und wer ein rehäugiges Baby zur Welt bringt, der dürfte um den Namen Bambi kaum herumkommen.

Tiernamen finde ich schon sehr kritisch. Wenn plötzlich jemand hinter mir “Hasso” ruft, rechne ich generell mit einem Vierbeiner der an mir vorbeiläuft. Vielleicht muss ich mich auch einfach umgewöhnen. Trotzdem läuft im Vereinigten Königreich Einiges anders…