T-Mobile und der Kundenservice

Dieser Titel einer Soap und ich habe das Gefühl die Sache wird sich auch wie eine solche entwickeln. Ich habe bereits seit 1998 dort einen Mobilfunkvertrag und habe (wie bereits erwähnt) Probleme mit meinem aktuellen Handy. 50 Stunden Stand By ist jedenfalls nicht mehr zeitgemäss zumal das Gerät anfänglich durchaus eine Stand By-Zeit von 15 Tagen hatte. Allerdings scheint es sehr schwer für diesen Konzern zu sein auf Kundenwünsche einzugehen. The Story So Far:

Im Juli 2004 rief ich die Servicenummer an um mich zu erkundigen ab wann ich meinen Vertrag verlängern/upgraden kann, weil ich auch endlich in den Kreis der Fotohandy-Besitzer aufsteigen wollte. “Mitte August 2004” war die Antwort.

Im September 2004 machte ich mich dann auf den Weg zum örtlichen T-Punkt. Der dortige Mitarbeiter verkündete “Das Ganze ist geändert worden, ein neues Handy gibt es erst vier Monate vor Vertragsablauf, also Mitte September.” Leicht sauer verliess ich das Geschäft und spielte mit Gedanken den Vertrag zu kündigen. Lustig fand ich diese sich ständig ändernden Fristen nicht.

Am vergangenen Samstag machte ich mich wiederum auf den Weg in besagten T-Punkt um zu erfahren, dass sich das Datum auf einen Monat vor Vertragsablauf (Dezember 2004) verschoben hat. Leicht sauer aber sachlich machte ich dem Mitarbeiter klar, dass ich mittlerweile den dritten Termin bekommen habe, relativ zeitnah ein neues Handy benötige und das Ganze mittlerweile nicht mehr ganz so lustig fand. Er erzählte mir irgendwas von anderen Anbietern die ihre Handies an Vertragspartner lediglich verleihen würden (interessiert mich nicht, ich habe ja “meinen Anbieter”) und das ich an dem Tag der siebte Kunde war der sich beschwert hat. Als serviceorientiertes Unternehmen sollte man sich eigentlich um jeden Kunden kümmern, oder?

Am Montag hab ich mich dann mit der Hotline des Anbieters in Verbindung gesetzt. Nachdem ich dem ersten Callcenter-Agent die obige Stories geschildert und er mich mit “T-Mobile ist ja eigentlich gar nicht so böse wie Sie meinen”-Phrasen versuchte abzufertigen, verlangte ich seinen Vorgesetzten (in der Regel können solche Leute ja mehr entscheiden). 3 Sekunden Warteschleife und weggedrückt. Danke!!! Einem zweiten Agent schilderte ich die Geschichte in kurzen Worten, bat ihn dann mich mit einem Vorgsetzten zu verbinden und er hat mich tatsächlich durchgestellt. Aber was dann folgte war alles andere als kundenfreundlich (“es war lächerlich” erspare ich mir in diesem Zusammenhang). Ergebnis der knapp 20minütigen Diskussion war: Trotz meiner doch recht langen Kundschaft und einem monatlichen Umsatz der im Durchschnitt bei weitaus mehr als 20 Euro/Monat liegen dürfte war man nicht bereit eine seperate Lösung anzubieten bzw mir entgegenzukommen. Ich habe dem guten Mann diverse Vorschläge angeboten wie man sich einigen könnte, die Antwort war immer “Nein”.

Noch am gleichen Abend habe ich den Vertrag gekündigt, die Bestätigung habe ich mittlerweile hier. Jetzt bin ich schon auf die “Rückgewinnungsanrufe” gespannt. Der/die Arme muss sich auf einige rethorische Feinheiten gefasst machen. Jedenfalls bin ich ziemlich enttäuscht vom rosa Riesen und bin mir nicht sicher ob ich den Anbieter nun wirklich wechsel oder halt eben nicht. Und falls hier ein T-Mobile-Mitarbeiter mitliest: Lasst Euch doch etwas Schönes einfallen.

… to be continued

Back To Buisness: Morgen Abend ist es wieder Zeit für eine neue Ausgabe vom “Abendland” – diesesmal 100% live! Unter anderem werde ich den einen oder anderen Track aus dem neuen Rammstein-Album “Reise Reise” vorstellen.

Ausserdem wie in der letzten Woche bereits angedroht ein sehr kurioser “Hidden Track”, Daniel’s Ohrwurm des Tages (und evtl. eine Antwort auf die Frage was “Moin” bedeutet) sowie mit etwas Glück Besuch im Studio. Ich würde mich freuen wenn Ihr morgen Abend zwischen 18.00 und 20.00 Uhr auf teutoRADIO dabei seid 🙂

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