Favourite Classix 166

Um diese Truppe gab es 1989/1990 unglaublich viel Wirbel. Warum? Sie haben über das Thema “Sex” gerapped und Pornofilme gesampled. Mittlerweile ist das nichts Besonderes mehr aber wir hatten ja nix Ende 80er/Anfang 90er. Achja, es geht um The 2 Live Crew. “Me So Horny” war tatsächlich Platz 1 in den niederländischen Charts und hat es irgendwie in die Top 30 in den USA geschafft..

kick!fm Halloween Horror-Night 2015

Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine “Halloween Horror-Night” bei kick!fm. Das Rezept hat sich nicht geändert: gruselige Moderatoren, gruselige Musik, gruselige Getränke. Los gehts am kommenden Samstag um 20.00 Uhr, alle Infos gibt es in den nächsten Tagen wie gewohnt auf www.kickfm.eu.

Halloween

Roaming-Gebühren in der EU entfallen

Ab Mitte Juni 2017 entfallen die Roaming-Gebühren in der EU. Das hat das EU-Parlament heute beschlossen. Bevor die Gebühren komplett wegfallen, werden sie zum Ende April 2016 gesenkt. Ab diesem Datum darf der Aufschlag bei maximal 5 Cent pro Minute Telefonie, zwei Cent pro SMS und fünf Cent pro MB Datenvolumen liegen. Durch diesen Wegfall der Roaminggebühren haben die Telefonanbieter jedoch die Möglichkeit Obergrenzen für Ausländer festzulegen (maximale Anzelh von SMS oder Minuten). Diese Obergrenzen sollen sich im Bereich der “angemessenen Nutzung” bewegen. Was die Anbieter unter “angemessener Nutzung” verstehen, soll bis Ende des Jahres entschieden werden.

Favourite Five 17/2015

So RICHTIG gute neue Musik gibt es derzeit irgendwie nicht. Trotzdem habe ich wieder eine neue Favourite Five für Euch zusammengeklöppelt:

01. Matrix & Futurebound feat. V. Bozemann – Happy Alone
02. Hardwell feat. Jake Reese – Mad World
03. Sigala – Easy Love
04. A-Trak feat. Jamie Lidell – We All Fall Down
05. Armin van Buuren feat. Mr. Probz – Another You [Ronski Speed Radio RMX]

Luistercijfers August-September 2015

Das Moderatorenkarussell im niederländischen Radio zeigt erste Auswirkungen in den Einschaltquoten. Gerard Ekdom und Rob Stenders sowie Coen & Sander haben 3FM verlassen, alle Vier haben sich eine Pause gegönnt. Gleichzeitig gab es bei Qmusic das beliebte Spiel “Het Geluid” und eine entsprechende Werbekampagne. Daher verteilten sich die Radiohörer wie folgt:

01. Radio 538: 11.8 % (11.3 %)
02. Qmusic: 10.1 % (9.6 %)
03. Sky Radio: 9.0 % (9.2 %)
04. NPO Radio 2: 8.7 % (8.1 %)
05. NPO 3FM: 8.0 % (8.3 %)
06. NPO Radio 1: 7.0 % (7.3 %)
07. Radio 10: 5.6 % (5.6 %)
08. Radio Veronica: 4.4 % (4.2 %)
09. 100% NL: 3.8 % (3.8 %)
10. NPO Radio 5: 3.4 % (3.4 %)
11. NPO Radio 4: 1.8 % (1.8 %)
12. Classic FM: 1.7 % (1.7 %)
13. SLAM!: 1.7 % (1.8 %)
14. Sublime FM: 0.9 % (0.8 %)
15. BNR Nieuwsradio: 0.7 % (0.6 %)
16. NPO Radio 6: 0.3 % (0.4 %)
[Quelle: radiofreak.nl]

Heute lohnt sich auch mal ein Blick auf Luistercijfers von vor einem Jahr zu werfen. In den letzten 12 Monaten hat sich Einiges geändert.

CD-Player ausgemustert

Beim Aufbau meiner neuen Sat-Anlage stand ich vor einem Platz- und gleichzeitig Gewissensproblem: wo bringe ich meinen neuen Sat-Receiver unter (sollte optisch ja auch ein wenig passen) und welche Gerät sortiere ich aus da der Platz definitiv nicht ausreichen wird? Erwischt hat es dann meinen CD-Player.

CD-PlayerGekauft von einem meiner ersten Gehälter, er hat mehr als 25 Jahre problemlos seinen Dienst verrichtet (egal ob Radiosendung oder Party), in den letzten Jahren wurde er jedoch kaum noch genutzt. Mittlerweile kommt dann doch eher Musik von der Festplatte oder per Stream zum Einsatz. Verschrottet wird er dennoch nicht.

CD-ArchivFalls mich dann doch mal die Lust packt und ich mir eine CD aus dem unlängst sortierten CD-Archiv anhören möchte, kommt der Blu-ray-Player zum Einsatz. Auch dieser wird immer seltener genutzt, da ich mittlerweile oft auf Onlinedienste wie Netflix zurückgreife. Ich bin gespannt wann er aussortiert wird.

Favourite Classix 164

Eigentlich veranstaltet NPO 3FM Ende September / Anfang Oktober den jährlichen Ausflug in die 1990er Jahre. 90s Request gibt es dort mittlerweile nicht mehr, ich denke diese Themenwoche wird uns bald bei NPO Radio 2 begegnen. Also mache ich hier meine eigene 90er Party. Los gehts mit 90s Hip Hop und Del Tha Funkee Homosapien – Mistadobalina (1991). Wer kann sich nicht an diesen monotonen aber gleichzeitig irgendwie lustigen Track erinnern?

Mobiles Webradio gratis

Im Zeitalter von Flatrates und großen Datenpaketen kommt diese Idee vielleicht etwas spät. Da ich mein Handy überwiegend nur sporadisch intensiv nutze, arbeite ich seit Jahren mit Prepaidkarten und möglichst geringe Fixkosten zu erreichen. Mein Handy ist – wenn ich es intensiver nutzen möchte – fast immer in einem W-LAN-Netz eingebucht, ich brauche also relativ kleine mobile Datenmengen. Die kleinste Option meines derzeitigen Anbieters reicht mir daher zzt. völlig aus. Möchte ich jedoch Webradio nutzen, kann das Paket schon mal schnell zu klein werden und ich müsste ein größeres Paket buchen bzw. werde gedrosselt. Beides doof.

Mittlerweile decke ich meinen Radiokonsum zu 85% mit Livestreams ab, der Rest geschieht über UKW und ein wenig DVB-S (wobei sich der Anteil in den nächsten Monaten vmtl. erhöhen wird). Ist zu Hause oder im Büro auch kein Problem. Und unterwegs? Ich Geizhals möchte dafür möglichst kein Geld ausgeben, das terrestrische Radio in Südest-Niedersachsen geht mir aber gewaltig auf den Senkel (abgesehen von Inforadios, Musik wird mir nur noch auf BFBS 1 geboten). Ein unlösbares Problem? Zum Glück nein. Und es ist unkomplizierter als so mancher Leser vielleicht denkt.

Eigentlich braucht man nur zwei Dinge:
1.) ein altes Smartphone (dürfte mittlerweile Jeder in einer Schublade liegen haben)
2.) eine entsprechende SIM-Karte.

Für Teil 1 habe ich mein altes Samsung Galaxy S2 wieder reaktiviert:

Samsung Galaxy S2Es weist zwar schon die eine oder andere Beschädigung auf, es soll aber funktionieren und nicht nur gut aussehen. Anfang des Jahres habe ich (nachdem mein aktuelles Handy problemlos lief) das S2 gerootet. Prinzipiell nur um die „Pflicht-Apps“ von Samsung loszuwerden, Rooten ist also keine Pflicht. Installiert habe ich nur wenige Apps, das Gerät synchronisiert mit keinem Mail-Account oder Kalender.

Die größere Herausforderung ist einen passenden Mobilfunkvertrag zu finden. Ein Vertrag schied für mich von Anfang an aus. Auf der Tarif-Suche bin ich u.a. über die „Simyo Freikarte“ und den „Sponsored Surf-Basic“-Tarif vom Netzclub gestolpert. Beide sind im E-Netz unterwegs (Dank des Roamings ist es eigentlich egal welches Netz man nutzt) und bieten 100 MB bei voller Bandbreite. Das Spannende passiert allerdings erst nach den 100MB: während man beim Netzclub auf 32 kBit/s gedrosselt wird, sind es bei Simyo 56  kBit/s. Also habe ich mich für Simyo entschieden.

Diese Kombination läuft übrigens seit einem halben Jahr ohne nennenswerte Probleme. Im Auto verbinde ich den Klinke-Ausgang des Telefons mit dem Klinke-Eingang meines Mediasystems, auf dem Rad nutze ich Kopfhörer (entsprechend leiste weil ich keinen Bock auf Überraschungen habe) und zu Hause koppel ich das Handy an einen Bluetooth-Lautsprecher (zu Hause nutze ich mal W-LAN, mal vergesse ich es einfach einzuschalten und nutze das E-Netz). Es gibt natürlich Funklöcher in denen ich dann keine Internetverbindung habe und der Audiostream abreißt, das passiert aber beim UKW-Empfang auch.

Zum Radiohören nutze ich die App Yourmuze.FM.

YourmuzeDiese App ist übersichtlich und schlank gestaltet (also keine Slideshows etc.). Im Gegensatz zu TuneIn, XiiaLive & Co. lässt sich bei Yourmuze die maximale Bitrate einstellen.

Yourmuze

100MB sind schnell verbraucht, ich wäre auf Streams mit max. 56 kBit/s angewiesen. Wie sowas klingt muss ich wohl niemandem erklären. Der ursprüngliche Stream wird von Yourmuze in AAC umgewandelt und klingt so auch beim kleinen Bitrates in der Drosselung gut. Durch diesen “Trick” verbrauche ich nur den AAC-Traffic. Klar, kein Hi-Fi, für unterwegs und nebenbei mehr als gut. Zusätzlich befinden sich die Entwickler und Macher dieser App nicht in Deutschland. Ich kann also auf Radiostationen aus der ganzen Welt zugreifen und muss mich nicht mit einer Vorauswahl à la Radioplayer zufrieden geben. Einige Schwachstellen hat die App natürlich auch: sie stürzt gelegentlich ab (vor allem wenn man durch ein Funkloch gefahren ist) oder sie reconnected nicht immer wenn ich wieder im Netz bin. Ich habe damit aber auch schon tagelang das Büro beschallt.

Fazit: mit einem kleinen Umweg lässt sich auch ohne teure Flatrates eine unheimlich große Vielfalt von Radiosendern auf die Ohren zaubern. Ich möchte diese Vielfalt nicht mehr missen – weder im Auto noch auf dem Rad oder auch inhouse wenn man mal keine Lust hat den AV-Receiver einzuschalten.