Campuscharts 7/2009 – endlich Frühling

Seit gestern sieht es vor dem Fenster endlich nach Frühling aus. Sonne, angenehme Temperaturen in der selbigen (wehe man landet im Schatten), der nächsten Regen ist noch weit entfernt und die Tatsache, dass es durch die Zeitumstellung am vergangenen Wochenende nun länger hell ist. Daher war es gestern Abend höchste Zeit auch auf OS Radio offiziell den Frühling einzuleiten:

vorher

nachher

Kann mir eigentlich jemand erklären was „neu Dreieinsteiger“ sind? Nein, mit Alkohol hat das nix zu tun 😉

Ölkrise?

Droht uns nach Wirtschaftkrise, Bankenkollaps und Rezession nun auch eine Ölkrise? Wenn man diesem Schild glaubt ja:

Allerdings scheint es sich bei dieser Anzeige, die ich vorgestern fotografiert habe, nur um eine technischen Defekt gehandelt zu haben. Sie funktioniert mittlerweile wieder korrekt.

Luistercijfers Januar – Februar 2009

Und hier wie gewohnt die Radio-Einschaltquoten unserer niederländischen Nachbarn:

01. Radio 2: 10.8% (12.8%)
02. Radio 538: 10.6% (9.9%)
03. Skyradio: 9.2% (9.9%)
04. Radio 3FM: 7.7% (7.9%)
05. Radio 1: 7.1% (6.6%)
06. Q-Music: 6.9% (6.8%)
07. Veronica: 5.8% (5.8%)
08. 100%NL: 2.9% (2.7%)
09. Radio 10 Gold: 2.7% (2.7%)
09. Arrow Classic Rock: 2.7% (2.6%)
11. Radio 5: 2.3% (2.5%)
12. Classic FM: 2.2% (2.3%)
13. Radio 4: 1.9% (1.9%)
14. Slam FM: 1.7% (1.6%)
15. BNR nieuwsradio: 0.8% (0.8%)
16. Arrow Jazz FM: 0.7% (0.6%)
17. TMF radio: 0.3% (0.3%)
18. Kink FM: 0.2% (0.2%)
18. Radio 6: 0.2% (0.2%)
[Quelle: radio.nl]

Das öffentlich-rechtliche Radio 2 ist nach wie vor Marktführer vor dem Privatsender Radio 538. Wer sich im Blog-Archiv umschaut und sich die Zahlen aus dem März 2008 anschaut, sieht ein ähnliches Bild. Im nächsten Monat könnte es für Radio 538 wieder an die Pole Position gehen – es sei denn die Niederländer haben keine Lust mehr auf dieses Hit-Format.

Überraschung

Ich hätte es eigentlich wissen müssen. Gestern Abend zeigte das Aussenthermometer sage und schreibe 1°C an. Also meilenweit vom vergangenem Wochenende entfernt. Und heute Morgen wollte ich meinen Augen nicht so recht trauen:

Ja, Schneeregen. Schuld an diesem Bild ist Sturmtief Ingolf. Und Ingolf wird nicht das letzte Tief in dieser Woche sein, welches uns belästigt. Bis zum Wochenende soll es in Nordwestdeutschland wechselhaft und eher kühl bleiben. Schade eigentlich, denn mein leichter Sonnenbrand vom Samstag ist schon lange wieder verschwunden…

Komische Zeiten

Keine Angst, ich werde an dieser Stelle keinen Monolog über die Weltwirtschaftskrise, das miese Wetter oder das schlechte Fernsehprogramm halten. Es geht eigentlich eher um das Küchenradio, welches einen Teil meiner heimischen vier Wände beschallt. Das Gerät von der Firma Bench (Lidl) verrichtet eigentlich einen ziemlich guten Dienst. Der Empfang und die Trennschärfe sind okay, das blaue Display dient bei Dunkelheit als „Notbeleuchtung“ und… die Uhrzeit holt sich das Gerät über das RDS-Signal des zuletzt gehörten Radiosenders. Hört man jedoch einen Sender ohne RDS und schaltet das Radio ab, entwickelt es ein Eigenleben:


Das Innenleben hat wohl die Aufgabe bis 99 zu zählen, sofern es nicht über RDS korrigiert wird. Es gibt ja immer wieder Ideen das Jahr auf 10 Monate aufzuteilen und auch die Stunden sollen 100 Minuten bekommen. Manche Dinge wären so einfacher zu berechnen. Eine Viertelstunde gleich 0,25 Stunden gleich 15 Minuten. Das kann manchmal verwirrend sein. Entweder ist das Radio mit diesem Fehler einfach absolut zukunftssicher oder der Fehler dient einfach nur zur Belustigung des Besitzers.

Favourite Five 10/2009

Nach durchfeierter Nacht gibts nun an dieser Stelle meine aktuellen fünf musikalischen Favouriten:

01. The Qemists feat. Jenna G – On The Run
02. Ladytron – Tomorrow
03. Animal Collective – My Girls
04. Paul Kalkbrenner – Sky And Sand
05. Richard Durand – Into Something

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=h2HatCliRXo&hl=de&fs=1]

Schöne Woche!

Erster Sonnenbrand 2009?

Schön siehts Draussen aus . Sonne, kaum Wolken und wenig Wind. Auf dem Balkon herrscht bereits T-Shirt-Wetter.

Ich hab mich gerade ne knappe Stunde in der Sonne aufgehalten und mit vmtl. Den ersten Sonnenbrand des Jahres eingefangen. Ein wenig Sonnenbrand ist mir aber lieber als eiskalte Finger. Ausserhalb des Windschutzes ist es immer noch ziemlich schattig. Nun werde ich noch ein wenig die Sonne geniessen bevor es morgen wieder regnet, stürmt, gewittert, schneit…*

* Ich hoffe ja, dass die Meteorologen falsch liegen mit den Aussichten für die nächsten Tage

Wieder mehr illegale Musikdownloads

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der illegalen Musikdownloads in Deutschland erstmals seit Jahren wieder gestiegen. Das berichtet zumindest der Spiegel in seiner Onlineausgabe. Demnach wurden in unserer Republik 316 Millionen Titel illegal heruntergeladen. Im Jahr 2007 waren es 312 Millionen Songs. Diesem Artikel zugrunde liegt die neuste Brenner-Studie des Bundesverbands Musikindustrie.
Aber mal ganz ehrlich: Wundert das überhaupt noch jemanden? Auch wenn der Vorsitzende des Bundesverbands Dieter Gorny Recht hat mit der Aussage „Wer ne CD klaut wird bestraft, wer 100 Alben saugt kommt ungeschoren davon“, hat sich die Musikindustrie durch Kopierschutzmechanismen die das Abspielen einer legalen CD in einem CD-Player verhindern und Musterprozessen gegen Filesharer (vor allem in den USA) meiner Meinung nach in die Rolle des Bösewichts katapultiert. Legal, illegal, scheissegal. Hinzu kommt eine teilweise merkwürdige Planung von Veröffentlichungen. Zahlreiche Titel sind einige Monate früher in Nachbarländern erhältlich. Versucht man sie über offizielle Portale wie Amazon & Co. zu bestellen, landet man oft im Nichts. Das Gleiche gilt wenn man Musicload oder Napster bemüht. Ich habe mich bereits an anderer Stelle mehr oder weniger ausführlich zu diesem Thema geäussert.

Zurück zum Spiegel-Artikel: Herr Gorny wettert weiter gegen die Staatsanwaltschaften, die Bagatellgrenzen eingeführt und damit ein „völlig falsches Zeichen gesetzt“. Gemeint sind damit die Behörden, die erst ab einer bestimmten Zahl von illegalen Downloads tätig werden und Ermittlungen aufnehmen. Mit anderen Worten: Die Behörden schaffen es einfach nicht mehr gegen jeden Downloader zu ermitteln. In dem Artikel heisst es weiterhin, dass nicht einmal ein Viertel der Musikdownloads legal war. Da war dann wieder die Sache mit dem „vernünftigen Downloadportal“ welches ich vermisse. Noch einen drauf setzt lt. chip.de der Chef von Sony BMG Deutschland Edgar Berger. Er fordert eine Strafkartei für Downloadpiraten. Vorbild für ihn ist Frankreich. Dort werden hartnäckigen Fällen sogar der Internetzugang abgeklemmt oder verweigert. Is klaaaaar.

Diese Aussagen klingen für mich nach einem beleidigten Kind, dem man das Lieblingsspielzeug weggenommen hat. Musik herunterladen ist Diebstahl, darüber muss man nicht diskutieren. Da sich die Gewohnheiten der Konsumenten aber geändert haben und keiner mehr vorm Radio lauert und seine Lieblingsmusik auf Cassette mitschneidet, sollte sich die Musikindustrie möglichst schnell etwas innovatives einfallen lassen. Ansonsten werden sie von Bands überholt, die ihre Songs kostenlos zum Download anbieten. Coldplay und Keane haben es im vergangenen Jahr vorgemacht, Placebo eifern aktuell nach. Natürlich sammeln die Bands und deren Managements so Direktkontakte und kann diese Kontakte auf Knopfdruck mittels Newsletter über Neuerscheinungen oder Konzerte informieren. Ausserdem baut man einen Link zum eigenen Shop ein und verschickt die neuen CDs/Platten direkt. Wozu braucht man dann noch Plattenfirmen? Herr Gorny und Herr Berger werden so auch wohl nicht aus den Einnahmen von Merchandising oder Live-Auftritten profitieren, wenn Künstler und deren Manager den Vertrieb selbst in die Hand nehmen.

Und eins möchte ich an dieser Stelle klarstellen: ich habe in diesem Monat bereits schon wieder viel zu viel Geld bei Amazon und diversen Mailordershops ausgegeben. Und das eine oder andere Konzert möchte ich in diesem Jahr auch noch besuchen…

Campuscharts 6/2009

Meine sechste Ausgabe der Campuscharts im Jahr 2009 war technisch einwandfrei. Inhaltlich hingegen nicht, aber das liegt ja bekanntlich an demjenigen der sich hinter das Mikro zwängt 😉 Einen Zusammenschnitt gibt es hier:

Interessant war nur die Tatsache, dass ich mitten in der Sendung von einer Motte attackiert wurde. Sie ist durch das geöffnete Fenster ins Studio geflogen und volles Programm gegen meinen Hinterkopf geknallt. Ich habe mich ziemlich erschrocken, weil man tatsächlich durch ein Fenster klettern müsste, um unbemerkt hinter mir aufzutauchen. Glücklicherweise bin ich aber unverletzt geblieben.

Interessant ist auch diese technische Anleitung: